Kapitallebensversicherung | BGH Urteil stärkt Verbraucher

Kapitallebensversicherung Ausstieg - BGH stärkt mit Urteil Verbraucher

Ausstieg aus der unrentablen Lebensversicherung - BGH stärkt erneut Verbraucherrechte

Erneut hat der für Versicherungsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in einem Urteil die Möglichkeiten von Verbrauchern gestärkt, sich aus zum Teil unrentablen Kapitallebensversicherungen zu lösen. Die Richter bestätigten in dem Urteil nicht nur, dass der Widerspruch bei Versicherungen unter bestimmten Umständen möglich ist, sondern stellten auch klar, dass die Versicherungsnehmer nach einem solchen Widerspruch Anspruch auf zum Teil erhebliche Zahlungen haben können.


Nachdem die Versicherungen in Verfahren in der Vergangenheit oft versucht hatten, den Kunden alle möglichen Kosten aufzulegen, bestätigte der BGH in dem Urteil nun, dass ausschließlich die Kosten von der Erstattung der Kunden abzuziehen sind, die eine entsprechende Risikolebensversicherung im Vergleich gekostet hätte. In der Regel sind das nur wenige Hundert Euro.

Weiter bestätigten die Karlsruher Richter, dass Kunden so genannte Nutzungen zustehen. Im Klartext: bei einem Widerspruch können Kunden nicht nur die eingezahlten Gelder verlangen, sondern auch das, was die Versicherung mit diesen Geldern selbst verdient hat. Im Vergleich zu den oft enttäuschenden Renditen kann sich eine Kapitallebensversicherung durch einen entsprechenden Widerspruch damit doch noch zu einer lohnenden Anlage wandeln. Wir vertreten bereits eine Vielzahl betroffener Versicherungsnehmer.

Stand: München, den 22.08.2015



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