Wieder Hoffnung bei hohen Swap-Verlusten – Neue Ansatzpunkte der Fehlberatung bei Zinsswaps

Wieder Hoffnung bei hohen Swap-Verlusten – Neue Ansatzpunkte der Fehlberatung bei Zinsswaps

Neue Hoffnung bei hohen Swap-Verlusten für Anleger durch BGH Entscheidung vom 22.03.2016

München, den 01.04.2016 - So genannte "Swaps" zählten in der Vergangenheit als "Allzweckwaffe" der Banken, die den Kunden entweder als hervorragendes Anlagemodell oder gar als „Absicherung“ gegen schwankende Zinsen bei Darlehen verkauft wurden. Doch für viele Anleger und Darlehensnehmer haben sich ihre Swaps inzwischen zum Horrorszenario entwickelt und die Banken verlangen hohe Ausgleichszahlungen von ihren Kunden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat an 22.03.2016 erneut zu Gunsten von Swap-Anlegern entschieden und auch neue Ansatzpunkte bei der Prüfung der Beratung machen Anlegern Hoffnungen, aus den Swap-Verträgen doch noch unbeschadet aussteigen.

BGH Urteilt zu Gunsten von Swap-Anlegern

Erneut hat der BGH zu Swap-Anlagen entschieden. Das Urteil (Aktenzeichen XI ZR 425/14) trifft gleich in zwei Punkten Feststellungen, die Anlegern helfen können, ihren Schaden bei der beratenden Bank ersetzt zu bekommen: zum einen führt der BGH nochmals deutlich aus, dass auch erfahrene Anleger über die Funktion und Risiken eines Swaps aufzuklären hat. Zum anderen wird klargestellt, dass deutliche Anforderungen daran geknüpft werden, wann ein Swap mit einem Darlehen verbunden ist. Spannend wird es besonders, wenn eine Verbindung nicht gegeben ist. Dann muss die Bank nach den Urteilen der höchsten Richter über einen so genanntennegativen Marktwert aufklären, was praktisch nie geschehen ist.

Möglichkeit Schadensersatz und Rückabwicklung

Doch selbst wenn ein Swap mit einem Darlehen verbunden ist, bestehen Chancen auf Schadloshaltung für Anleger. Banken haben in der Vergangenheit nach unserer Einschätzung kaum über die Risiken aufgeklärt, die sich aus einer Negativ-Entwicklung des Leitzins EURIBOR ergeben könnten. Nachdem die meisten Swaps an diesen Zins gekoppelt sind, entwickelt sich daraus ein massives Risiko für Anleger, das sich in den letzten Monaten auch verwirklicht hat. Wurde über Risiken der Anlage nicht aufgeklärt, haben Anleger die Möglichkeit Schadensersatz und Rückabwicklungzu verlangen.



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