VW Abgasskandal - Klagen eingereicht - Aktionäre sollten sich an sog. Sammelklage VW anschließen

VW Abgasskandal - Klagen eingereicht - Aktionäre sollten sich an sog. Sammelklage VW anschließen

VW Abgasskandal - erste Klagen eingereicht - Aktionäre sollten sich an einer "Sammelklage" beteiligen

Der Volkswagen-Abgasskandal geht vor Gericht. Wir haben erste Klage auf Schandensersatz eingereicht und dabei einen Antrag auf Einleitung eines so genannten Kapitalanlage-Musterverfahrensgesetz-Verfahrens gestellt (sogenanntes KapMuG Verfahren). Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich schlicht und ergreifend eine deutsche "Sammelklage", von der VW Aktionäre nun profitieren könnten.

Antrag  auf die Führung eines Musterprozesses

Wir haben einen entsprechenden Antrag auf die Führung eines Musterprozesses gestellt. Derartige “Sammelklagen” wurden in der Vergangenheit z.B. in den Verfahren gegen die Deutsche Telekom AG oder die Daimler Chrysler AG durchgeführt. Betroffene Aktionäre können sich einer Sammelklage im KapMuG-Verfahren anschließen. Der Vorteil insbesondere für Kleinanleger ist, dass nicht in jedem einzelnen Fall mit hohem Prozesskostenrisiko durch die Instanzen geklagt werden muss, sondern, dass die Interessen aller am Verfahren beteiligten Anleger gemeinsam verhandelt werden und die Entscheidung im Musterverfahren für alle beteiligten Anleger bindend ist. Damit kann mit geringerem Aufwand ein Ergebnis erzielt werden, das üblicherweise nur mit erheblichem finanziellen und zeitlichen Aufwand erreicht werden kann.

Klage gegen die Volkswagen AG eingereicht

KAP Rechtsanwälte haben Klage auf Schadensersatz eingereicht, da unsere Mandanten durch die Volkswagen AG insbesondere deshalb geschädigt wurden, weil diese nicht rechtzeitig über die inzwischen zugestandenen Manipulationen in der Steuerungssoftware ihrer Motoren und die damit einhergehenden Probleme bei Zulassungen und Abgasmessungen informiert haben. Hierdurch wurde unter anderem der Börsenkurs massiv verfälscht und Investoren, die in den letzten Monaten VW Vorzugsaktien (insbes. ISIN De007664039, WKN 766403 - zur Übersicht) gekauft haben, haben hierdurch einen erheblichen Verlust erlitten.

Gesetzlich ist jedoch in §15 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) festgelegt, dass Tatsachen, die den Börsenkurs der zugelassenen Wertpapiere eines Unternehmens erheblich beeinflussen können, unverzüglich zu veröffentlichen sind. Unterbleibt eine solche Mitteilung, ist das Unternehmen Schadensersatzpflichtig (§§ 37 b und 37 c WpHG). Hiervon umfasst sind auch Volkswagen-Aktionäre, die vor der Kenntnis von den Manipulationen des VW Konzerns gekauft haben. Der Bundesgerichtshof sieht in derartigen unterlassenen Informationen eine massive Haftung der Aktiengesellschaften an ihre Aktionäre (BGH XI ZR 51/10).

VW Anleger sollten rasch prüfen, ob sie sich einer Klage gegen Volkswagen anschließen. Dabei muss die kürzere Verjährung beachtet werden. Wir beraten Sie gerne und bündeln Ihre Interessen.

Stand: München, den 02.10.2015

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