V+ Fonds Gesellschafterversammlung

V+ Fonds - Wie geht es weiter?

Wie geht es nach der Gesellschafterversammlung weiter?

München, den 22.11.2016 – die Gesellschafterversammlung der V+ /Venture Plus Fonds (V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG, V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG, V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG) am 14.10.2016 verlief für die Anleger enttäuschend. Da der Treuhandkommanditist überraschend nicht zur Gesellschafterversammlung auftauchte, war diese nicht beschlussfähig und wurde zu einer reinen Informationsveranstaltung ohne dass Beschlüsse gefasst werden konnten. Viele V+ /Venture Plus Anleger fragen sich nun, wie es nach der geplatzten Gesellschafterversammlung weiter gehen soll.

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat für ihre Mandanten nun die Initiative ergriffen und will eine neue Gesellschafterversammlung einberufen und sich für die Abwahl des Treuhandgesellschafters stark machen.

Warum eine neue V+/Venture Plus Fonds Gesellschafterversammlung?

Schon in der letzten Gesellschafterversammlung hätte über die Abwahl und den Austausch des Treuhandgesellschafters entschieden werden sollen. Nachdem die Versammlung wegen der Abwesenheit des Treuhandgesellschafters platzte, wurde bereits in der Versammlung vermutet, dass der Treuhänder hier seine Abwahl verhindern wollte. Um dies nun zu erreichen, muss eine neue Gesellschafterversammlung einberufen werden, wozu eine Stimmrechtsmehrheit von 40% der Gesellschafter erforderlich ist. Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bittet die interessierten Gesellschafter um Mithilfe und übernimmt die Koordination der Stimmen und die Aufforderung an die Gesellschaft.

Welche Möglichkeiten bestehen sonst?

Auch über die Abwahl des Treuhandgesellschafters hinaus sollten sich betroffene Anleger über ihre Möglichkeiten informieren. In den von uns vertretenen Fällen wurden die Anleger beispielsweise nicht über die Risiken eines so genannten Private Equity Fonds aufgeklärt. Insbesondere erfolgte keine Aufklärung über die Gefahr, die in der Gesellschafterversammlung nun offen diskutiert wurde: wenn der persönlich haftende Gesellschafter aus dem Fonds ausscheidet (etwa durch Insolvenz), kann es juristisch sein, dass jeder einzelne Anleger mit seinem kompletten Privatvermögen für Verbindlichkeiten des Fonds in die Haftung genommen werden kann.

Anleger sind bei Zeichnung über derartige Risiken aufzuklären. Geschieht das nicht, können Schadensersatzansprüche aus Fehlberatung geltend gemacht werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch u.a. gegen den Treuhandkommanditisten (Urteil des BGH III ZR 59/07 oder BGH III ZR 90/08).



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