V+ Fonds vorzeitiger Ausstieg und Ansprüche prüfen

V+ Fonds vorzeitiger Ausstieg und Ansprüche prüfen

Venture Plus Fonds / V+ Fonds Aktuell

20.02.2018 -  V+ Fonds 2 Gesellschafterversammlung in München

18.01.2018 - Venture Plus (V+) Fonds: Neue Treuhänderin, alte Probleme

10.11.2017 - KAP Rechtsanwälte erstreiten Urteil gegen die V+ Treuhandgesellschaft mbH zur Zahlung von Schadensersatz

Anleger haben das Vertrauen in den V+ Fonds 2 endgültig verloren

München, 26.02.2018; Die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG hat das Vertrauen Ihrer Anleger offenbar endgültig verloren. Nachdem bereits der Gesellschafterbeschluss im schriftlichen Umlaufverfahren gescheitert war, da sich zu wenige Anleger an der Beschlussfassung beteiligt hatten, fand in München eine Gesellschafterversammlung statt. KAP Rechtsanwälte waren am 20.02.2018 für die Anleger vor Ort und berichten für Betroffene.

Die wenigen Teilnehmer machten vor allem eines deutlich: Dass sie ihre Beteiligung an der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG möglichst schnell beenden wollten. Gerade dies scheinen die Verantwortlichen der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG nun jedoch hinauszuzögern. Eine Liquidation wurde von vorneherein abgelehnt. Stattdessen wurde den Anlegern eine Verkürzung der Laufzeit und ein „kontrolliertes Abarbeiten“ der offenen Probleme angekündigt. Bis wann mit einer Beendigung des V+ Fonds gerechnet werden kann, blieb jedoch offen.

Auch sonst blieb die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG den Anlegern in der Gesellschaftsversammlung konkrete Antworten schuldig. So ist nach wie vor unklar, welche Lösung für die führungslose Treuhänderin gefunden wird und wann diese in Kraft treten soll. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut gegen die Geschäftsführerin der ehemaligen Komplementärin und gegen die Treuhänderin geben den Anlegern ebenfalls keinen Grund zur Hoffnung.

Anleger sollten nun prüfen lassen, wie sie schon vorzeitig aus der Beteiligung an der V+ GmbH & Co. Fonds KGaussteigen und Ansprüche geltend machen können, um einen hohen Verlust bis zum Totalverlust zu umgehen.

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Neue Treuhänderin, alte Probleme

München, 17.01.2018; Nach Monaten der Ungewissheit für die Anleger der Venture Plus Fonds (kurz: V+ Fonds) gibt die Anlegerbetreuung nun endlich erste Informationen dazu heraus, wie es mit der bisherigen Treuhänderin der V+ Fonds 1 bis 3 weitergehen soll.

Zur Erinnerung: Im Sommer 2017 ist der Geschäftsführer und alleinige Gesellschafter der bisherigen Treuhänderin verstorben. Einen Erben oder Nachfolger gibt es bislang nicht. Folge ist, dass die Treuhänderin seit dem Tod ihres Geschäftsführers führungslos ist und die Gesellschafterrechte der Anleger nicht mehr wahrgenommen werden können. Wie die Anlegerbetreuung der V+ Fonds nun mitteilt, soll die bisherige Treuhänderin aus den Fondsgesellschaften ausgeschlossen und durch eine neue Treuhänderin ersetzt werden. Die derzeitigen Treuhandverhältnisse der Anleger sollen auf die neue Treuhandgesellschaft übertragen werden - es sei denn, die Anleger widersprechen der Übertragung.

Auch wenn es grundsätzlich zu begrüßen ist, dass die Verantwortlichen der V+ Fonds sich um Lösungen im Zusammenhang mit der bisherigen Treuhänderin bemühen, sieht die die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die aktuellen Entwicklungen nach wie vor skeptisch. 

So soll es nach Angaben der Anlegerbetreuung für die neue Treuhänderin eine „externe“ bzw. eine „interne“ Lösung geben. Nähere Angaben zu diesen Lösungsansätzen werden jedoch nicht gemacht. Zudem steht eines fest: Auch eine neue Treuhänderin wird die Probleme der V+ Fonds nicht  lösen. So ist offenbar weiterhin nicht absehbar, ob und wann die Anleger mit den ihnen versprochenen Auszahlungen rechnen können. Den Anlegern droht auch nach wie vor das Risiko des Totalverlustes der in die V+ Fonds investierten Gelder. Bilanz und Jahresabschluss der V+ Fonds verheißen insoweit jedenfalls nichts Gutes. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 sind die Verbindlichkeiten der V+ Fonds im Schnitt erheblich gestiegen, das Ergebnis des Geschäftsjahres hat sich weiter verschlechtert. Da konkrete Erläuterungen zu diesen Posten in Jahresabschlüssen und Gewinn- und Verlustrechnung fehlen, empfiehlt die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH den Anlegern, gegen die Feststellung des Jahresabschlusses stimmen.

 Anleger, die sich mit der aktuellen Situation nicht abfinden wollen, sollten sich nun schnell über ihre Handlungsalternativen informieren und ihre Ansprüche prüfen lassen. Derzeit laufen vor dem Landgericht Landshut Klagen durch KAP Rechtsanwälte in Sachen V+ Fonds, die für die Anleger teilweise schon erfolgreich abgeschlossen werden konnten. So hat das LG Landshut bereits eine Haftung der Gründungsgesellschafter der V+ Fonds auf Schadensersatz bejaht (siehe auch Urteil LG Landshut: Treuhandgesellschaft der V+ Fonds haftet...).

In einem anderen Verfahren konnte mit einem Vermittler der V+ Fonds eine Vergleichslösung gefunden werden. Gern beraten wir Sie im Rahmen einer Erstberatung zu Euro 59,50 über Ihre Möglichkeiten.

Venture Plus Fonds: KAP Rechtsanwälte haben Erfahrung

KAP Rechtsanwälte vertreten bereits eine Reihe von Anleger. Davon können auch Sie profitieren. Unsere spezialisierten Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht stellen Ihnen die Möglichkeiten zum Ausstieg, Fonds kündigen oder zur Abwehr von weiteren Ansprüchen in einer Beratung dar.

Erfolg für Venture Plus 2 Anleger - Urteil LG Landshut

Das Landgericht Landshut hat mit dem von der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH  eingelegten Klage durch Urteil vom 10.11.2017 (noch nicht rechtskräftig)  der Klage eines Anlegers der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG (kurz: Venture Plus 2) stattgegeben und die Treuhänderin V+ Treuhandgesellschaft mbH zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Nach dem Urteil ist dem Anleger seine bisherigen Einzahlungen zugesprochen worden, sowie festgestellt, dass dem Kläger von möglichen weiteren noch folgenden Schäden freigestellt werden muss.

Der Kläger hatte sich bereits im Juni 2008 treuhänderisch an der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG beteiligt. Vor der Zeichnung war dem Kläger im Beratungsgespräch zugesichert worden, er würde regelmäßige Ausschüttungen erhalten und könnte die Beteiligung jederzeit wieder veräußern, um flexibel an sein Geld zu kommen. Eine Aufklärung über die sehr hohen Risiken erfolgten nicht. Im Verfahren begehrte der Kläger den Ersatz des ihm aus der Zeichnung entstandenen Schadens und bekam Recht.

Die Treuhänderin ist als Gründungsgesellschafterin verpflichtet, künftige Anleger über die wesentlichen Chancen und Risiken des Objekts aufzuklären. Übernimmt sie diese Aufgabe nicht selbst, sondern bedient sich dafür eines externen Vermittlers, muss sie auch für dessen Falschangaben und Beratungsfehler (Falschberatung) einstehen. 

Ausführlichen V+ Fonds News hier weiterlesen: Treuhandgesellschaft der V+-Fonds haftet für fehlerhafte Beratung

Trotz Liquidation Venture Plus 4 Fonds – weiter die Raten zahlen?

München, 05.10.2017 - Die Gesellschaft Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG teilt mit, dass die Liquidation im Jahr 2018 abgeschlossen sein soll. Im selben Atemzug folgt die Forderung, dass bis zum Abschluss der Liquidation die vereinbarte Ratenzahlung weiterhin geleistet und ggf. rückständige Raten auszugleichen sind.

Bei den weiterhin geforderten monatlichen Raten handelt es sich um die Zahlung der vereinbarten Kommanditeinlage. Die Venture Plus 4 ist dabei der Meinung, trotz Liquidation der Gesellschaft, bis zur Volleinzahlung weiter Gelder zu erhalten. Eine Beendigung der Liquidation sei nach ihrer Meinung erst möglich, wenn alle Einlagen gezahlt sind. Kein angenehmer Gedanke, wenn man bedenkt, dass von der Gesellschaft keinerlei Zahlungen mehr zu erwarten sind.

Die vielversprechendste Möglichkeit, finanzielle Verluste in Zusammenhang mit dieser Beteiligung zumindest gering zu halten, ist die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen. Dies meint zum einen, diesen Anspruch der Gesellschaft entgegenzuhalten, um weitere Zahlungen abzuwenden.

Das Konzept V+ Fonds / Venture Plus Fonds

Das Konzept der "V Fonds", im Einzelnen der V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG , V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG und V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG bestand darin, aus dem von Anlegern zur Verfügung gestellten Kapital, unternehmerische Beteiligungen im Venture Capital Bereich einzugehen bzw. Gewinne aus dem An- und Verkauf von Beteiligungen am Erstmarkt und Zweitmarkt zu erzielen. Ein Angebot, dass sich auch an Privatanleger richtet.

Die Anleger konnten sich an den "Vplus Fonds GmbH´s" bzw. "V+KGs" als treugeberischer Kommanditist über die Treuhandkommanditistin beteiligen; angeboten wurde eine Beteiligung in Form einer Einmaleinzahlung mit einem Mindestbetrag von € 2.000,00 sowie auch eine Beteiligung über Ratenzahlungen von mindestens € 30,00 pro Monat. Darüber hinaus gab es im Falle der "V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG" zudem die Möglichkeit einer kombinierte Anlage aus einer Anzahlung in Höhe bis zu 25% der Zeichnungssumme und folgender Ratenzahlung. Im Vordergrund der Beteiligungen stand dabei auch und insbesondere der Ethik-Kodex der V+ Fonds Firmengruppe, der eine Auswahl von Firmen versprach, die zum "Wohle der Menschheit" arbeiteten. Hierdurch fühlten sich viele Anleger angesprochen, die ihr Geld nicht nur möglichst sicher und lukrativ anlegen, sondern darüber hinaus "etwas Gutes" tun wollten.



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