ThomasLloyd Investment AG

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ThomasLloyd - Aus­stieg und Schadens­ersatzansprüche prüfen

Hier erhalten ThomasLloyd Group* Anleger Unterstützung beim Ausstieg aus Ihrem Investment, sowie bei Schadensersatzansprüchen gegen Gesellschaften und Berater.

Zahlreiche Anleger hatten in der letzten Zeit viele schlechte Nachrichten zu verdauen: zunächst die Mitteilung, dass die Werte ihrer Investments „temporär auf ein Minimum abgewertet“ worden seien, dann die Verschmelzung auf die CT Infrastructure Holding Ltd (2018) und die Umwandlung ihrer Anlagen in „Shares“ dieser englischen Gesellschaft.

Doch nun gibt es auch wieder gute Nachrichten für Thomas Lloyd Investment - Anleger: das Landgericht Verden hat in mehreren Verfahren der von der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertretenen Anlegern** Ansprüche aus der Kündigung der Anlage zugesprochen, in einem Fall kann sich der Mandant sogar über 164.294,54 € freuen. Mehr zu dem Meilenstein-Urteil lesen Sie hier.

* hierzu zählen neben Anlegern der ThomasLloyd Global High Yield Fund 450, und der Thomas Lloyd Global High Yield Fund 425 auch Anleger des ThomasLLoyd Absolute Return Fund und der DKM Global Select Multi-Strategy

** das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die CT Infrastructure Holding Ltd. kann hiergegen noch Berufung einlegen.

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Erste positive Urteile für Anleger

Meilenstein-Erfolg für Thomas Lloyd-Anleger:
KAP Rechtsanwälte erstreiten mit bahnbrechendem Urteil 164.294,00 Euro am Landgericht Verden

München, den 21.07.2020 - Das Landgericht Verden hat in mehreren Verfahren der von der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertretenen Anlegern** Ansprüche aus der Kündigung der Anlage zugesprochen, in einem Fall kann sich der Mandant sogar über Euro 164.294,54 freuen.

Der Anleger hatte 2007 zwei Beteiligungen an der Thomas Lloyd Global High Yield Fund 425 und Thomas Lloyd Global High Yield Fund 450 in Höhe von Euro 178.000,00 gezeichnet. Nach Mitteilung der CT Infrastructure Holding Ltd. sollten diese nun mit Null Euro bewertet werden. Dagegen wehrte sich der Anleger mit der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und zog vor Gericht. Und das mit gutem Grund, wie das Landgericht ausurteilte. Zwar gibt es in den Verfahren gegen die CT Infrastructure Holding Ltd. einige rechtliche Stolpersteine wie z.B. die wirksame Zustellung einer deutschen Klage an eine englische Gesellschaft, überhaupt die Zuständigkeit deutscher Gerichte und zu guter Letzt die Frage, ob das Vorgehen der CT Infrastructure Holding Ltd rechtlich zu beanstanden war.

Zu allen Punkten entschied das Landgericht Verden nun zugunsten des Klägers. Weder die Zustellung noch die Zuständigkeit deutscher Gerichte waren zu beanstanden. Auch hinsichtlich der Forderung an sich hat der Kläger mit der Strategie seiner Anwälte aus Sicht des Landgerichts alles richtig gemacht: sowohl die ursprüngliche ordentliche Kündigung einer kleineren Beteiligung über 34.000 Euro als auch die von den Rechtsanwälten begleitete außerordentliche Kündigung der großen Anlage waren durch das Gericht nicht zu beanstanden.

Das Landgericht Verden stellt konkret fest:Dem steht auch nicht entgegen, dass der klägerseits vorgelegte Auszug aus der Bilanz der  Rechtsvorgängerin  der  Beklagten  das  nachrangige  Genussrechtskapital  zum 31.12.2017 insgesamt mit einem Wert von 0,00€ ausweist. Denn die Beklagte gibt in ihrer Anlegerinformation aus dem Februar 2019 selbst an, dass es aus rechtlichen und steuerlichen  Gründen  unvermeidlich  gewesen  sei,  die  Beteiligungsbuchwerte  aller Genussrechts- und  Genussscheininhaber  zum  Stichtag  31.12.2017  temporär  auf  ein Minimum abzuwerten. Unabhängig davon, dass die Beklagte mit diesem Hinweis die Relevanz der Zahlen ihrer Rechtsvorgängerin bereits selbst in Abrede gestellt hat, macht dieser Hinweis zudem deutlich, dass die Abwertung der Buchwerte lediglich zu taktischen Zwecken erfolgte und die Bilanz zum Stichtag 31.12.2017 nicht den tatsächlichen Wert des Genussrechtskapitals wiedergibt“.

Und weiter: „Dem Kläger stand nach der Verschmelzung der Beklagten und der Umwandlung seiner Genussrechte  in  B-Aktien  ein  Recht  zur  außerordentlichen  fristlosen  Kündigung  zu.[…] Ein  wichtiger  Grund  besteht  für  den  Kläger  vorliegend  in  der  Umwandlung  seiner Genussrechte  in  B-Stammaktien  nach  der  Verschmelzung  der Thomas  Lloyd Investments  GmbH  mit  der  Beklagten.  Dies  erfolgte  ohne  Zustimmung  des  Klägers, obgleich die Umwandlung für ihn nachteilig war und ihm im Rahmen der Umwandlung keine  gleichwertigen  Rechte  gewährt  wurden. […] Hinzu kommt, dass der  Kläger durch die Verschmelzung und Umwandlung  nunmehr ohne sein Einverständnis zum Shareholder einer britischen Limited gemacht wurde, was insbesondere  nach  dem  Austritt  Großbritanniens  aus  der  Europäischen  Union zusätzliche Anlagerisiken mit sich bringt, welche der Kläger nicht eingehen wollte

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH konnte schon zuvor Urteile gegen die CT Infrastructure Holding Ltd. erreichen, allerdings handelte es sich dabei in der Regel um Versäumnisurteile, die ohne Begründung ergehen, wenn sich die Beklagte einfach nicht gegen die Klage verteidigt.

Das ausführlich begründete Urteil aus Verden ist nun ein wichtiger Erfolg für Anleger der Thomas Lloyd Investment AG.
 

Außerordentliche Kündigungen nach Verschmelzung erklären

ThomasLloyd Global High Yield Fund 425 + ThomasLloyd Global High Yield Fund 450 + DKM GOF D Germany

München, den 25.03.2019 – Für eine Vielzahl von Anlegern der ThomasLloyd bzw. DKM, die im Februar 2019 von der Gesellschaft Post bekommen haben und nun Aktionäre („Shareholder“) der neu verschmolzenen CT Infrastructure Holding Ltd in London werden sollten, hat die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zwischenzeitlich die außerordentliche Kündigung ihrer Genussrechte bzw. atyptisch stillen Beteiligungen erklärt.

Wer ist davon betroffen? Betroffen hiervon sind vor allem Anleger, die in die Genussrechte „ThomasLloyd Global High Yield Fund 425“ und „ThomasLloyd Global High Yield Fund 450“ oder der „DKM GOF D Germany“ investiert hatten. Nach unserer Einschätzung haben Anleger, die nun überraschend über die Verschmelzung und damit einhergehende „kurzfristige“ Abwertung ihrer Anlage auf 0 Euro informiert wurden, ein außerordentliches Kündigungsrecht. Abwarten ist aus unserer Sicht keine Option, da die Abwertung auf 0 zwar wenig seriös klingt, jedoch rechtlich schwierig angreifbar werden dürfte. Hinzu kommt, dass die Verjährung aus den bereits durch die Anleger Jahre vorher erklärten Kündigungen in gesetzlicher 3 Jahre Frist verjähren. Auch hier hilft die Rücknahme der eigenen Kündigung und Neukündigung: die Verjährungsfristen laufen neu.

Unsere Einschätzung - Wir gehen davon aus, dass Anlegern bei einer nun zu erklärenden außerordentlichen Kündigung der komplette Wert der Anlage und nicht die berechneten 0 Euro zustehen. Für unsere Mandanten, für die wir die außerordentliche Kündigung erklärt haben, werden wir diese zur Not auch gerichtlich geltend machen.

Das Fazit: Wer sich mit der aktuellen Situation nicht abfinden möchte, sondern den Weg der außerordentlichen Kündigung gehen will, sollte dies jedoch schnell tun, nach dem Gesetz muss eine außerordentliche Kündigung „unverzüglich“ nach Kenntnis der Kündigungsgründe erklärt werden. Schnelles Handeln kann also den Unterschied zwischen der Rückzahlung der Investition und der Zwangs-Umwandlung in Aktien ausmachen.

Kein ThomasLloyd Aktionär wider Willen!

Wer außerordentlich kündigen will, sollte nun schnell sein.

Rund einen Monat nachdem ThomasLloyd Anleger im Februar 2019 die Mittelung über eine mögliche Aktionärsstellung an der CT Infrastructure Holding Ltd. erhalten haben, hat bereits eine große Zahl von Anlegern mit anwaltlicher Hilfe die außerordentliche Kündigung und damit den erneuten Ausstieg aus ihrer Beteiligung erklärt. 

Die außerordentliche Kündigung führt dazu, dass Anleger Anspruch auf ihr Auseinandersetzungsguthaben zum Zeitpunkt der außerordentlichen Kündigung haben. Da die Mitteilung der Thomas Lloyd an die Gesellschafter den Inhalt hatte, dass die Werte der Beteiligung "kurzfristig“ für die Verschmelzung abgewertet wurde, sollte eine außerordentliche Kündigung nun zur Auszahlung des "echten“ Wertes der Anlage zur Folge haben. Ziel wäre, dass die Anleger damit mindestens ihr eingesetztes Kapital zurück erhalten.

Wer diese Möglichkeit nutzen möchte, sollte jetzt jedoch schnell handeln. Nach den gesetzlichen Vorschriften ist eine außerordentliche Kündigung nach der Kenntnis der Kündigungsgründe schnellstmöglich erklären. Da die Mitteilungen zur Verschmelzung Ende Februar 2019 verschickt wurden, läuft Anlegern nun langsam die Zeit davon.

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits für eine große Zahl von Anlegern die begründete außerordentliche Kündigung erklärt.

ThomasLloyd Global High Yield Fund 450 Anleger erhalten Post

München, den 20.02.2019 – Anleger der Thomas Lloyd1) erhalten im Februar 2019 Post von ihrer Anlagegesellschaft ThomasLloyd Global Asset Management (Schweiz) AG. Für viele Anleger mit überraschendem Inhalt:durch "Restrukturierung" der Gesellschaften sollen Anleger, die bislang als Genussrechts- bzw. Genussschein-Inhaber beteiligt waren, nun plötzlich zu Aktionären werden.

ThomasLloyd Anleger, die bereits gekündigt hatten und mit einer Rückzahlung ihrer angelegten Gelder rechneten, wird nun die sprichwörtliche Pistole auf die Brust gesetzt. Diese Anleger sollen bis zum 28.02.2019 erklären, ob sie an der Kündigung festhalten oder die Kündigung zurücknehmen und damit Aktionär werden. Wer an der Kündigung festhält wird hierbei jedoch "leider" leer ausgehen, da das Auseinandersetzungsguthaben zum 31.12.2017 Null Euro betragen soll. Oft wird zugleich aber eine Aufstellung der Werte zum 31.12.2018 überlassen, die das gar nicht zeigt, sondern vielmehr Werte oberhalb der Einzahlung ausweist. 

Ein Widerspruch, der wohl nur so zu erklären ist, dass dem Anleger ein Verhalten abverlangt wird, das nie richtig ist: nimmt er die Kündigung zurück, wird er Aktionär wider Willen und erhält erst einmal keine Rückzahlung seiner Anlage. Besteht der Anleger auf die Kündigung, wird sich der Fonds dann darauf berufen, der Rückzahlungswert liege bei 0 Euro.

Anleger sollten sich hier also genau überlegen, wie sie weiter vorgehen sollen. Aus unserer Sicht sollte die Rücknahme einer Kündigung nicht ohne weitere Klarstellungen erklärt werden. Für unsere Mandanten haben wir hier bereits Klagen auf Schadensersatz eingereicht, viele ThomasLloyd Anleger berichten uns, auf die Möglichkeit der Umwandlung in Aktien seien sie bei Abschluss mit keinem Wort hingewiesen worden.
1)betroffen ist das Investment ThomasLloyd Global High Yield Fund 450

Klagen eingereicht

Klage eingereicht: Vierte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH

KAP Rechtsanwälte haben Anfang 2018 vor dem Landgericht Frankfurt am Main Klage gegen die Vierte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH, als Rechtsnachfolgrein der Thomaslloyd Private Wealth GmbH, sowie die Vermittlungsgesellschaft European Financial Advisors Services GmbH eingereicht.

Die Anlegerin hatte im Jahr 2010 in die angeblich sichere und zukunftsfähige Anlage in Genussrechte der Thomas Lloyd Absolute Return Growth 2009 investiert. Nach der Entwicklung 2018 dürfte diese Anlage zwischenzeitlich massiv an Wert verloren haben.

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH stützt die Klage für ihre Mandantin vor allem darauf, dass diese bei Zeichnung nicht über alle Risiken von Genussrechtsbeteiligungen richtig aufgeklärt wurde. Die Forderung: Erstattung aller Einzahlungen der Klägerin zusammen mit einem so genannten entgangenen Gewinn. Im Gegenzug bietet die Klägerin die Übertragung der Genussrechte an die Beklagten an.

Blind Pool Charakter und hohes Risiko: ThomasLloyd CTI 5 D / CTI 9 D

München, den 30.11.2017 - Derzeit werden vermehrt Thomas Lloyd Fonds beworben. Im Zentrum stehen dabei der Fonds CTI 5 D, herausgegeben von der Emittentin Dritte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG und der Fonds CTI 9 D, herausgegeben von der Emittentin Fünfte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG.

Bei beiden Investitionen handelt es sich um Kommanditbeteiligungen entweder als Direktkommanditist oder über eine Treuhandbeteiligung. Investiert werden soll die Beteiligung in eine Zielgesellschaft, welche wiederum in „Infrastrukturprojekte im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Power Generation) sowie der zugehörigen effizienten Energieübertragung (Power Transmission) und –verteilung (Power Distribution) in Asien“ investieren soll. Es soll sich um eine sichere Anlage handeln, unter anderem, weil Asiens Wirtschaft doppelt so stark wachse wie die der restlichen Welt. Dies wird mit der Prognose belegt, dass Asien im Jahr 2050 fast 55% der weltweiten Wirtschaftsleistung erwirtschaften werde. Interessanterweise sollen beide Fonds in die identische Zielgesellschaft investieren – in die ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund GmbH.

Die Mindestbeteiligungsdauer beträgt bei dem Fonds CTI 5 D fünf Jahre, bei dem Fonds CTI 9 D neun Jahre. Geworben wird für die Beteiligung an dem Fonds CTI 5 D mit monatlichen Nettozahlungen in Höhe von 5 % der Beteiligungssumme, für die Beteiligung an dem Fonds CTI 9 D sogar mit 11 %.

Die Risiken lesen sich in den Prospekten zu beiden Beteiligungen zunächst einmal moderat. Eine Haftungsbegrenzung auf 0,1% der Pflichteinlage scheint auf den ersten Blick nicht so gravierend. Tatsächlich aber gehören Kommanditbeteiligungen mit zu den riskantesten Anlageformen überhaupt, da Kommanditisten bis zur Höhe der übernommenen Einlage persönlich haften – bis hin zum Totalverlustrisiko. Zudem sind sie unmittelbar nicht nur am Gewinn, sondern auch am Verlust der Beteiligungsgesellschaft beteiligt. 

Ein weitere großes Risiko birgt der Blind Pool Charakter der beiden Anlagen. Der Anleger weiß nicht, in welche Projekte die Zielgesellschaft investieren wird – aus den Prospekten ergibt sich lediglich, dass bisher in Biomasse- und Solarkraftwerke investiert wurde. Dies ist aber für die Anlageentscheidung enorm wichtig, da der Erfolg der Anlage unmittelbar vom Erfolg der durch die Zielgesellschaft eingegangenen Investitionen abhängt.

Sollten auch Sie eine Thomas Lloyd Kommanditbeteiligung haben, deren Verlauf nicht so positiv wie bei Zeichnung prognostiziert ist, übersenden Sie uns gerne Ihre Thomas Lloyd Unterlagen.

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