ThomasLloyd AG

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Thomas Lloyd

Bereits 2015 übte die Wirtschaftswoche Kritik an Thomas Lloyd (vormals DKM) und resümierte für Anleger zum Ausstieg aus den Genussscheinen und Genussrechtszertifikaten. So vertreten KAP Rechtsanwälte mit Erfahrung seit Jahren ThomasLloyd Anleger und informieren hier über Schadensersatzansprüche aus Prospektfehlern, bereits eingereichte Klagen (Vierte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH) und aktuell zur außerordentliche Kündigungen nach Verschmelzung.

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Außerordentliche Kündigungen nach Verschmelzung erklärt

ThomasLloyd Global High Yield Fund 425 + ThomasLloyd Global High Yield Fund 450 + DKM GOF D Germany

München, den 25.03.2019 – Für eine Vielzahl von Anlegern der ThomasLloyd bzw. DKM, die im Februar 2019 von der Gesellschaft Post bekommen haben und nun Aktionäre („Shareholder“) der neu verschmolzenen CT Infrastructure Holding Ltd in London werden sollten, hat die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zwischenzeitlich die außerordentliche Kündigung ihrer Genussrechte bzw. atyptisch stillen Beteiligungen erklärt.

Wer ist davon betroffen?
Betroffen hiervon sind vor allem Anleger, die in die Genussrechte „ThomasLloyd Global High Yield Fund 425“ und „ThomasLloyd Global High Yield Fund 450“ oder der „DKM GOF D Germany“ investiert hatten. Nach unserer Einschätzung haben Anleger, die nun überraschend über die Verschmelzung und damit einhergehende „kurzfristige“ Abwertung ihrer Anlage auf 0 Euro informiert wurden, ein außerordentliches Kündigungsrecht. Abwarten ist aus unserer Sicht keine Option, da die Abwertung auf 0 zwar wenig seriös klingt, jedoch rechtlich schwierig angreifbar werden dürfte. Hinzu kommt, dass die Verjährung aus den bereits durch die Anleger Jahre vorher erklärten Kündigungen in gesetzlicher 3 Jahre Frist verjähren. Auch hier hilft die Rücknahme der eigenen Kündigung und Neukündigung: die Verjährungsfristen laufen neu.

Unsere Einschätzung
Wir gehen davon aus, dass Anlegern bei einer nun zu erklärenden außerordentlichen Kündigung der komplette Wert der Anlage und nicht die berechneten 0 Euro zustehen. Für unsere Mandanten, für die wir die außerordentliche Kündigung erklärt haben, werden wir diese zur Not auch gerichtlich geltend machen.

Das Fazit
Wer sich mit der aktuellen Situation nicht abfinden möchte, sondern den Weg der außerordentlichen Kündigung gehen will, sollte dies jedoch schnell tun, nach dem Gesetz muss eine außerordentliche Kündigung „unverzüglich“ nach Kenntnis der Kündigungsgründe erklärt werden. Schnelles Handeln kann also den Unterschied zwischen der Rückzahlung der Investition und der Zwangs-Umwandlung in Aktien ausmachen.

Kein ThomasLloyd Aktionär wider Willen!

Wer außerordentlich kündigen will, sollte nun schnell sein.

Rund einen Monat nachdem ThomasLloyd Anleger im Februar 2019 die Mittelung über eine mögliche Aktionärsstellung an der CT Infrastructure Holding Ltd. erhalten haben, hat bereits eine große Zahl von Anlegern mit anwaltlicher Hilfe die außerordentliche Kündigung und damit den erneuten Ausstieg aus ihrer Beteiligung erklärt. 

Die außerordentliche Kündigung führt dazu, dass Anleger Anspruch auf ihr Auseinandersetzungsguthaben zum Zeitpunkt der außerordentlichen Kündigung haben. Da die Mitteilung der Thomas Lloyd an die Gesellschafter den Inhalt hatte, dass die Werte der Beteiligung "kurzfristig“ für die Verschmelzung abgewertet wurde, sollte eine außerordentliche Kündigung nun zur Auszahlung des "echten“ Wertes der Anlage zur Folge haben. Ziel wäre, dass die Anleger damit mindestens ihr eingesetztes Kapital zurück erhalten.

Wer diese Möglichkeit nutzen möchte, sollte jetzt jedoch schnell handeln. Nach den gesetzlichen Vorschriften ist eine außerordentliche Kündigung nach der Kenntnis der Kündigungsgründe schnellstmöglich erklären. Da die Mitteilungen zur Verschmelzung Ende Februar 2019 verschickt wurden, läuft Anlegern nun langsam die Zeit davon.

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits für eine große Zahl von Anlegern die begründete außerordentliche Kündigung erklärt.

ThomasLloyd Global High Yield Fund 450 Anleger erhalten Post

München, den 20.02.2019 – Anleger der Thomas Lloyd1) erhalten im Februar 2019 Post von ihrer Anlagegesellschaft ThomasLloyd Global Asset Management (Schweiz) AG. Für viele Anleger mit überraschendem Inhalt:durch "Restrukturierung" der Gesellschaften sollen Anleger, die bislang als Genussrechts- bzw. Genussschein-Inhaber beteiligt waren, nun plötzlich zu Aktionären werden.

ThomasLloyd Anleger, die bereits gekündigt hatten und mit einer Rückzahlung ihrer angelegten Gelder rechneten, wird nun die sprichwörtliche Pistole auf die Brust gesetzt. Diese Anleger sollen bis zum 28.02.2019 erklären, ob sie an der Kündigung festhalten oder die Kündigung zurücknehmen und damit Aktionär werden. Wer an der Kündigung festhält wird hierbei jedoch "leider" leer ausgehen, da das Auseinandersetzungsguthaben zum 31.12.2017 Null Euro betragen soll. Oft wird zugleich aber eine Aufstellung der Werte zum 31.12.2018 überlassen, die das gar nicht zeigt, sondern vielmehr Werte oberhalb der Einzahlung ausweist. 

Ein Widerspruch, der wohl nur so zu erklären ist, dass dem Anleger ein Verhalten abverlangt wird, das nie richtig ist: nimmt er die Kündigung zurück, wird er Aktionär wider Willen und erhält erst einmal keine Rückzahlung seiner Anlage. Besteht der Anleger auf die Kündigung, wird sich der Fonds dann darauf berufen, der Rückzahlungswert liege bei 0 Euro.

Anleger sollten sich hier also genau überlegen, wie sie weiter vorgehen sollen. Aus unserer Sicht sollte die Rücknahme einer Kündigung nicht ohne weitere Klarstellungen erklärt werden. Für unsere Mandanten haben wir hier bereits Klagen auf Schadensersatz eingereicht, viele ThomasLloyd Anleger berichten uns, auf die Möglichkeit der Umwandlung in Aktien seien sie bei Abschluss mit keinem Wort hingewiesen worden.
 
1)betroffen ist das Investment ThomasLloyd Global High Yield Fund 450

Vierte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH - Klage eingereicht

KAP Rechtsanwälte haben Anfang 2018 vor dem Landgericht Frankfurt am Main Klage gegen die Vierte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH, als Rechtsnachfolgrein der Thomaslloyd Private Wealth GmbH, sowie die Vermittlungsgesellschaft European Financial Advisors Services GmbH eingereicht.

Die Anlegerin hatte im Jahr 2010 in die angeblich sichere und zukunftsfähige Anlage in Genussrechte der Thomas Lloyd Absolute Return Growth 2009 investiert. Nach der Entwicklung 2018 dürfte diese Anlage zwischenzeitlich massiv an Wert verloren haben.

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH stützt die Klage für ihre Mandantin vor allem darauf, dass diese bei Zeichnung nicht über alle Risiken von Genussrechtsbeteiligungen richtig aufgeklärt wurde. Die Forderung: Erstattung aller Einzahlungen der Klägerin zusammen mit einem so genannten entgangenen Gewinn. Im Gegenzug bietet die Klägerin die Übertragung der Genussrechte an die Beklagten an.

ThomasLloyd CTI 5 D + ThomasLloyd CTI 5 D

München, den 30.11.2017 - Derzeit werden vermehrt Thomas Lloyd Fonds beworben. Im Zentrum stehen dabei der Fonds CTI 5 D, herausgegeben von der Emittentin Dritte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG und der Fonds CTI 9 D, herausgegeben von der Emittentin Fünfte Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG.

Bei beiden Investitionen handelt es sich um Kommanditbeteiligungen entweder als Direktkommanditist oder über eine Treuhandbeteiligung. Investiert werden soll die Beteiligung in eine Zielgesellschaft, welche wiederum in „Infrastrukturprojekte im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Power Generation) sowie der zugehörigen effizienten Energieübertragung (Power Transmission) und –verteilung (Power Distribution) in Asien“ investieren soll. Es soll sich um eine sichere Anlage handeln, unter anderem, weil Asiens Wirtschaft doppelt so stark wachse wie die der restlichen Welt. Dies wird mit der Prognose belegt, dass Asien im Jahr 2050 fast 55% der weltweiten Wirtschaftsleistung erwirtschaften werde. Interessanterweise sollen beide Fonds in die identische Zielgesellschaft investieren – in die ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund GmbH.

Die Mindestbeteiligungsdauer beträgt bei dem Fonds CTI 5 D fünf Jahre, bei dem Fonds CTI 9 D neun Jahre. Geworben wird für die Beteiligung an dem Fonds CTI 5 D mit monatlichen Nettozahlungen in Höhe von 5 % der Beteiligungssumme, für die Beteiligung an dem Fonds CTI 9 D sogar mit 11 %.

Die Risiken lesen sich in den Prospekten zu beiden Beteiligungen zunächst einmal moderat. Eine Haftungsbegrenzung auf 0,1% der Pflichteinlage scheint auf den ersten Blick nicht so gravierend. Tatsächlich aber gehören Kommanditbeteiligungen mit zu den riskantesten Anlageformen überhaupt, da Kommanditisten bis zur Höhe der übernommenen Einlage persönlich haften – bis hin zum Totalverlustrisiko. Zudem sind sie unmittelbar nicht nur am Gewinn, sondern auch am Verlust der Beteiligungsgesellschaft beteiligt. 

Ein weitere großes Risiko birgt der Blind Pool Charakter der beiden Anlagen. Der Anleger weiß nicht, in welche Projekte die Zielgesellschaft investieren wird – aus den Prospekten ergibt sich lediglich, dass bisher in Biomasse- und Solarkraftwerke investiert wurde. Dies ist aber für die Anlageentscheidung enorm wichtig, da der Erfolg der Anlage unmittelbar vom Erfolg der durch die Zielgesellschaft eingegangenen Investitionen abhängt.

Sollten auch Sie eine Thomas Lloyd Kommanditbeteiligung haben, deren Verlauf nicht so positiv wie bei Zeichnung prognostiziert ist, übersenden Sie uns gerne Ihre Thomas Lloyd Unterlagen.

ThomasLLoyd - Finanzdienstleister

Die ThomasLloyd Group wurde nach eigenen Angaben im Jahre 2003 von Herrn T.U. Michael Sieg als eine auf alternative Investments spezialisierte Vermögensverwaltung in Deutschland gegründet und ist als globaler Finanzdienstleister in den Bereichen Investment Banking, Securities und Investment Management tätig.



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