SpaRenta: Stuttgarter Urteile lassen SpaRenta Anleger hoffen

SpaRenta: Stuttgarter Urteile lassen SpaRenta Anleger hoffen

SpaRenta: Stuttgarter Urteile lassen SpaRenta Anleger hoffen

München, den 28.10.2011 – Zwei Urteile des Landgerichts Stuttgart lassen Anleger, die in die so genannte SpaRenta-Kombi-Rente investiert hatten, hoffen, den ihnen entstandenen Schaden ersetzt zu bekommen. Das Konzept der Initiatorin SparRenta GmbH sah ein Darlehen bei der HSH Nordbank oder der Helaba (Hessisch Thüringische Landesbank) vor, mit welchem eine Einmalzahlung in einen Rentenversicherungsvertrag bei der Generali Lebensversicherung AG finanziert wurde. Aus diesem sollten durch regelmäßige Auszahlungen die Zinsen des Darlehens bedient werden. Gleichzeitig wurde ein Investmentdepot abgeschlossen, dass die Tilgung des Darlehens übernehmen sollte.
 
Aus unserer Sicht handelt es sich bei den Urteilen des LG Stuttgart um wesentliche Entscheidungen, die eine bedeutende erste Weichenstellung zu Gunsten auch der von uns vertretenen geschädigten Anleger des SpaRenta Modells darstellen. Viele Anleger leiden unter der Darlehensverpflichtung bei der HSH Nordbank oder der Helaba. Sie haben durch den abgeschlossenen Fremdwährungskredit in Schweizer Franken und die oft massiven Einstürze des Investmentfonds einen erheblichen Schaden erlitten.  Die Urteile bergen für Geschädigte eine Erleichterung und Chance, aus der Anlage doch noch schadlos auszusteigen.
 
Das Landgericht Stuttgart hat in den von der Kanzlei Witt erstrittenen Urteilen festgestellt, dass es sich bei der SpaRenta, mit einem Investmentfonds zur Tilgung und angesetzter Rendite von 8,5%, grundsätzlich um eine überaus riskante Anlage handelt, die zur Altersvorsorge absolut ungeeignet war. Dies hätten – so das Landgericht in seinem Urteil – die Beteiligten SpaRenta GmbH & Co. KG und Generali Lebensversicherung AG erkennen können. Gleiches gilt aus unserer Sicht auch für die finanzierenden Banken.
 
Geschädigte der SpaRenta GmbH haben damit die Möglichkeit, ihren Schaden geltend zu machen. Nach den sorgfältig begründeten Urteilen des LG Stuttgart sind die Anleger von der Versicherung Generali als auch der SpaRenta GmbH & Co. KG so zu stellen, als hätten sie die Anlage nie abgeschlossen. Das bedeutet, dass die Anleger von weiteren Zahlungsverpflichtungen, wie dem Darlehen, freigestellt werden und sogar darüber hinaus noch die gezahlten Eigenmittel und gegebenenfalls den entgangenen Gewinn, den eine alternative Investition gebracht hätte, erhalten.
 
Für Geschädigte der SpaRenta besteht nun die Chance, an den positiven Wirkungen dieser Urteile teilzuhaben. Allerdings sollte hier nicht allzu lange abgewartet werden, da eine Verjährung für Ansprüche aus den Spar-Verträgen, die vor 2001 abgeschlossen wurden, zum Ende des Jahres 2011 zu verjähren drohen. Geschädigte Kapitalanleger sollten in jedem Fall den Rat eines auf Anlagerechts spezialisierten Anwalts suchen.



Anfrage

Ich brauche Ihre Unterstützung. Bitte kontaktieren Sie mich ohne Anfall von Kosten.
SpaRenta: Stuttgarter Urteile lassen SpaRenta Anleger hoffen.


War diese Seite für Sie hilfreich?
 
 
 
 
 
 
 
0 Bewertungen 0% 1 5 0  
Schnellanfrage