Solarfonds Windenergiefonds Erneuerbare Energien und Probleme für Anleger

Solarfonds / Windenergiefonds: Erneuerbare Energien und ihre Probleme für Anleger

Solarfonds/ Windenergiefonds: Erneuerbare Energien und ihre Probleme für Anleger

Der Beteiligungsmarkt für Anleger im Bereich der erneuerbaren Energien/ Ökofonds ist noch ein sehr junger Markt, der allerdings gerade für institutionelle Anleger von enormer Bedeutung ist. Auch Privatanlegern wird eine solche Beteiligung an Solarfonds  (Solarbeteiligung) und Windenergiefonds als renditestarker Wachstumsmarkt immer öfter als Geldanlage nahegelegt.
Das aus unser Erfahrung dabei das größte Problem ist, dass die Solarfonds und Windenergiefonds bei ihren Wirtschaftlichkeitsberechnungen die staatlichen Förderungen über eine lange Zeit als sicher dargestellt haben. Das dem nicht so ist, zeigt unter anderem die Tatsache, dass die Einspeisevergütungen z. B. für Solarstrom aus Anleihen auf einer "sonstigen Freifläche" zwischen 2004 und 2012 von rund Euro 0,46 je kWh auf gerade einmal rund Euro 0,18 je kWh gekürzt wurden. Dies wirkt sich selbstverständlich auf die Rentabilität und die Renditeerwartungen der Fonds aus.

Probleme der Ökofonds

Da es sich bei den neuen Energien grundsätzlich um einen noch relativ jungen Markt handelte, als die meisten Fonds aufgelegt wurden, gab es bei der Auflage auch praktisch keine Erfahrungswerte. Insbesondere was wesentliche Faktoren, wie die generelle Ausbeute der Wind- bzw. Sonnenkraftwerke angeht. Aber auch sonstige Faktoren wie z. B. die staatliche Subventionierung von erneuerbaren Energien waren bei Auflage der meisten Fonds noch alles andere als gefestigt. Wird nun diese staatliche Förderung - wie geschehen - gesenkt, sinkt damit natürlich auch die Rendite des Fonds und macht damit die ursprünglich meist am oberen Limit kalkulierten Prognoseberechnungen der Fondsgesellschaften hinfällig. Mit erheblichen Folgen für die Anleger.

Eines der größten Probleme der erneuerbaren Energiefonds ist auch, dass die genannten Faktoren nicht ausreichend gewürdigt wurden. Folge ist, dass eine Aufklärung der Anleger, über die mit diesen Faktoren verbundenen Risiken, meist nicht ordnungsgemäß erfolgte, sei es nun durch die Vermittler oder den Fonds-Prospekt. 

Schlimmstenfalls kann dies - wie beispielsweise im Bereich der Immobilienfonds oder Schiffsfonds leider inzwischen üblich - dazu führen, dass Solarfonds die bereits an die Anleger gezahlten Auszahlungen zurück verlangen oder Insolvenz anmelden müssen und das Geld der Anleger damit verloren ist.

Schwarze Schafe

Leider hat die boomende Branche der Energiefonds auch eine Menge "schwarzer Schafe" mit auf den Plan gerufen. Da das Versprechen mit sauberer Energie und Umweltschutz auch noch gute Renditen zu erzielen, sehr verlockend für Anleger scheint, verkauften sich auch diese dubiosen Fonds sehr gut. Und die Bandbreite und Kreativität der Machenschaften ist hier weit gestreut. Vom Verkauf so genannter Genussscheine, die nur in ein Tochterunternehmen einer energieproduzierenden Firma investieren und vom Erfolg des Mutterunternehmens nicht profitieren. Über die Vermittlung von z. B. Dachflächen, auf welchen dann ein angebliches eigenes Solarkraftwerk errichtet werden sollte, bis hin zu bundesweiten Skandalen, wie um die fränkische Solar Millennium AG, finden sich etliche Trittbrettfahrer.



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Solarfonds - Probleme der Ökofonds.

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