Solar Millennium

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Solar Millennium AG

Die Solar Millennium AG hat sich auf die weltweite Projektierung von Solarkraft-werken spezialisiert. In diesem Zusammenhang hat Solar Millennium zur Finanzierung von zwei Projekten die geschlossenen Fonds Andasol Fonds GmbH & Co. KG und die Ibersol Fonds GmbH & Co. KG aufgelegt. Nach Angaben der Solar Millennium AG wurde für das Andasol Projekt rund Euro 48 Mio. Kapital eingesammelt. Das Kraftwerk sollte vor Insolvenzeröffnung sogar mit der Stromerzeugung begonnen haben. Anders dagegen beim Ibersol Fonds, der über rund Euro 6,6 Mio. eingesammeltes Kapital verfügt. Bereits vor Insolvenzantragstellung der Muttergesellschaft ist dieses Fondsprojekt vorzeitig beendet worden. Die bisher eingesammelten Gelder befanden sich auf einem Treuhandkonto und sollen nach einer Beschlussfassung der Ibersol Fonds GmbH & Co. KG im Rahmen einer Rückabwicklung des Fonds wieder an die Fondsgläubiger ausgezahlt werden. Die Fondsanteilseigner sollen hierfür von der Fondsgesellschaft gesondert unterrichtet werden.

Was können Solar Millennium Anleger tun?

Für Anleger stellt sich die Frage, wie neben dem Insolvenzverfahren der Solar Millennium AG ihren hohen Verlust kompensiere können. Bei der weiteren Vorgehensweise zur Schadenskompensierung des Anlegers ist zunächst danach zu unterscheiden, worin sie ihr Geld im Zusammenhang mit der Solar Millennium AG investiert haben.

  • Solar Millennium AG Anleihe Gläubiger

Gläubiger der Solar Millennium AG, die sich an der Gesellschaft im Rahmen von Teilschuldverschreibungen beteiligt haben, haben ihre Forderung zur Insolvenztabelle über den gemeinsamen Vertreter anzumelden. Hierfür gibt es nach Eröffnung der Insolvenz Fristen und Formalien, die vom gemeinsamen Vertreter zu beachten sind. Zum Thema finden Sie näheres unter Solar Millennium Gläubigerversammlung.

Neben dem Insolvenzverfahren stellt sich für Anleger die Frage, wie sie ihren weiteren Schaden ersetzt bekommen. Auch wenn im Insolvenzverfahren nach Abzug der gesamten Kosten, auch für die gemeinsamen Vertreter, noch ein Teil des investierten Geldes zurück kommen sollte, bleibt ein immenser Schaden bei den Anlegern. Insbesondere Ansprüche gegen die Hintermänner, allen voran Hannes Kuhn, dürften hier wesentlich sein. Leider finden sich hierzu auch keine näheren Informationen des Insolvenzverwalters Volker Böhm.

  • Anleger der Andasol Fonds GmbH & Co. KG und der Ibersol Fonds GmbH & Co. KG

Anleger der Andasol Fonds GmbH & Co. KG und der Ibersol Fonds GmbH & Co. KG sollten unabhängig von der Insolvenz der Solar Millennium AG ebenfalls von einem auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen, ob ihnen hier im Rahmen von Schadensersatzansprüchen eine Schadenskompensierung zustehen kann. Hier ist insbesondere zu prüfen, inwieweit die Versprechungen des Beraters mit den Gegebenheiten übereinstimmen. Aus unserer Erfahrung sollte insbesondere die Beurteilung des Risikos als auch die Darstellung des Fonds überprüft werden. Hat hier der Berater nicht ordnungsgemäß über die Risiken aufgeklärt oder einen etwaigen Interessenkonflikt offengelegt, so muss dieser den entstandenen Schaden ersetzen.

Daneben kommen ebenfalls Ansprüche gegen die Hintermänner, etwa Hannes Kuhn, in Betracht.

  • Solar Millenium AG Aktien Anleger

Gleiches gilt auch für die Anleger der Aktien. Auch hier muss geprüft werden, inwieweit die Versprechungen des Verkäufers der Aktie mit der tatsächlichen Risikoeinstellungen des Anlegers in Einklang zu bringen sind.Darüber hinaus können auch Ansprüche gegen die Verantwortlichen der Solar Millennium AG in Betracht kommen. In diesem Zusammenhang ist es sicherlich von Interesse, was der Insolvenzverwalter Volker Böhm im Insolvenzverfahren der Solar Millennium AG weiter recherchieren wird.

Stand: München, 08.2013



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