New Capital Invest, Selfmade Capital Malte Hartwieg

Insolvenzen um Selfmade Capital und
NCI New Capital Invest

Insolvenzen um Selfmade Capital und NCI New Capital Invest - Was Anleger jetzt wissen müssen

München, den 14.10.2014 - Schlechte Nachrichten für Anleger des Finanzmaklers Malte Hartwieg. Ihnen droht las Anleger der Selfmade Capital und der NCI New Capital Investder Totalverlust.

Mehrere seiner Gesellschaften haben mittlerweile Insolvenz beantragt.

Neben der Selfmade Capital Holding GmbH haben auch NCI New Capital Invest Management GmbH, NCI New Capital Invest Oil & Gas USA 16 GmbH, NCI New Capital Invest Oil & Gas USA Asset Management GmbH sowie NCI New Capital Invest USA 19 GmbH & Co. KG Insolvenz angemeldet. Als Insolvenzverwalter wurde der Münchner Anwalt Rolf Pohlmann bestellt. Dem Handelsblatt gegenüber äußerte er sich soweit, dass wohl mit diesen Insolvenzanträgen derzeit „bis zu 70 Millionen Euro Anlegergeld im Feuer“ stehen.

Bei den NCI Fonds handelt es sich um sog. Kommanditgesellschaften, an welchen sich Anleger mit einem Kapitaleinsatz beteiligen konnten. Diese Fondsanlagen gelten jedoch als hochriskant. Daher bestand von Anfang an die Gefahr, dass Anleger ihr Geld vollständig verlieren können, was sich nun bewahrheiten könnte. Fraglich ist zunächst, ob die Anleger überhaupt auf dieses Riskio bei Zeichnung hingewiesen wurden, was nach unserer Erfahrung und Einschätzung wohl selten der Fall gewesen sein dürfte.

Vertrieb dima24.de?

Vertrieben wurden die NCI Fonds und Selfmade Capital Fonds hauptsächlich von der dima24.de. Deren Gründer und langjähriger Geschäftsführer Malte Hartwieg steht seit ein paar Monaten im Visier von strafrechtlichen Ermittlungen. Es bestehe u.a. der Verdacht des Kapitalanlagebetrugs. Bereits seit Monaten stocken bei den meisten Selfmade Capital Fonds die Ausschüttungen. Hartwieg forderte sogar von seinen Anlegern ein “Moratorium”, ein sog. Stillhalteabkommen, das ihm Gelegenheit zur Aufklärung geben sollte.

Auch für den Strippenzieher Malte Hartwieg selbst scheint es derzeit eng zu werden: seine bisherigen Anwälte ließen vor der Niederlegung des Mandates mitteilen, dass die Staatsanwaltschaft München offenbar Teile des Privatvermögens von Hartwieg gepfändet hätte.

Für betroffene Anleger

Betroffene Anleger sollten nun rasch handeln und sich über die Möglichkeiten der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Beteiligten Informieren. Sollte z.B. bei der Beratung zur Investition, wie häufig, auf deren angebliche Sicherheit hingewiesen worden sein, kommen Ansprüche gegen die Vermittlungsgesellschaft in Betracht. Auch gegen die Hintermänner können Klagen auf persönliche Haftung eingereicht werden, wenn sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft bestätigen sollte. Gegebenfalls müsste dann auch schnell gehandelt werden.

Wie sich in vielen ähnlichen Verfahren der letzten Zeit gezeigt hat, haben die Anleger, die zeitnah tätig werden, noch die größten Chancen, sich z.B. einen Zugriff auf die von der Staatsanwaltschaft gesicherten Vermögenswerte zu sichern.

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