MCE Schiffskapital AG - zu hoch nach den Sternen gegriffen?

MCE Schiffskapital AG - zu hoch nach den Sternen gegriffen?

MCE Schiffskapital AG

Die MCE Unternehmensgruppe, zu der u.a. die MCE Schiffskapital AG mit Sitz in Hamburg gehört, bietet über unterschiedliche Dachgesellschaften Schiffsbeteiligungen als sogenannte "Zweitmarktfonds" an, d.h. Anleger können über die MCE Unternehmengruppe in bereits bestehende geschlossene Schiffsfonds investieren.

Die MCE Schiffskapital AG legte u.a. folgende (Zweitmarkt-) Schiffsfonds auf: 

  • MCE 01 Zweitmarktportfolio IC 2
  • MCE 02 Zweitmarktportfolio
  • MCE 03 Elbtank Flottenfonds
  • MCE 04 Elbtank Flottenfonds
  • MCE 04 Sternenflotte IC 3 
  • MCE 05 Sternenflotte
  • MCE 07 Sternenflotte Flex
  • MCE 08 Sternenflotte IC4
  • MCE 09 Sternenflotte und
  • MCE Sternenflotte 15 IC 5

MCE Schiffskapital – zu hoch nach den Sternen gegriffen?

Beteiligungen an geschlossenen Fonds (Schiffsfonds) bergen für den Anleger jedoch verschiedenste Risiken, insbesondere auch den Verlust des kompletten eingezahlten Kapitals (Totalverlustrisiko). Über diese Risiken ist vor der Anlageentscheidung aufzuklären – aber anstatt einer ordnungsgemäßen Aufklärung wurden Privatanlegern die Beteiligung an  Schiffsfonds oftmals als sichere und renditestarke Kapitalanlage angepriesen.

Spätestens seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 ging es mit der Schifffahrt jedoch rapide bergab, hohe Umsatzeinbußen waren die Folge. Und wie fast nicht anders zu erwarten war, geraten immer mehr Fonds der MCE Gruppe in Schieflage.

Insbesondere für die Anleger des MCE 07 Sterneflottenfonds Flex stehen schwere Zeiten bevor: Die Liquidation dieses Fonds wurde beschlossen. Die Treuhänderin MCE Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft mbH hat zur Nachzahlung von 6,5% der bereits geleisteten Einlage aufgefordert und damit gedroht, dass für den Fall, dass nicht gezahlt werde, die Insolvenz ansteht und sie ferner die Daten nichtzahlungswilliger Anleger an die übrigen Gesellschafter geben werde, damit diese Rückforderungsansprüche geltend machen können.

Durch beschlossene Liquidation drohen erhebliche Verluste. Es ist weiter zu befürchten, dass in Kürze auch weitere "Sternenflotten-Fonds" das gleiche Schicksal ereilt.

Möglichkeiten diesen Verlusten entgegenzutreten

Meist wurden Privatanleger nicht über die mit den Schiffsfonds verbundenen Risiken aufgeklärt, insbesondere auch nicht über Funktion und Besonderheiten von Zweitmarktfonds. Anders lässt es sich nicht erklären, dass zu Zeiten, als schon viele geschlossene Schiffsbeteiligungen „den Bach hinuntergingen“, die MCE Gruppe noch im Jahr 2011 Zweitmarktbeteiligungen auflegte und Privatanleger zur Investition in diese Fonds akquirierte.   

Anleger können weiter drohenden Verlusten durch etwaige Nachzahlungsforderungen der Fonds eigene Schadensersatzansprüche entgegenhalten. Die Prüfung etwaiger Schadensersatzansprüche durch einen spezialisierten Rechtsanwalt bereits im Rahmen einer Erstberatung lohnt sich.    

Schiffsfonds Erfahrungen

Sollten auch Sie eine Beteiligung der MCE Schiffskapital Gruppe gezeichnet haben und der Fonds sich nicht so entwickelt haben, wie es Ihnen zum Zeitpunkt Ihrer Anlageentscheidung dargestellt wurde, oder Sie gar zum „Nachschießen“ von Kommanditkapital aufgefordert worden sein, so sollten Sie sich beraten lassen: Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann Ihnen einen Überblick über Ihre Möglichkeiten verschaffen und für Sie die notwendigen Schritte einleiten.

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft betreut seit Jahren erfolgreich geschädigte Schiffsanleger.



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