AGR Aktiengesellschaft für Revision und Treuhand - Fondsanleger werden zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert

AGR Aktiengesellschaft für Revision und Treuhand - Fondsanleger werden zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert

AGR Aktiengesellschaft für Revision und Treuhand Steuerberatungsgesellschaft - Fondsanleger werden zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert

München, den 23.10.2013 – Die AGR Aktiengesellschaft für Revision und Treuhand Steuerberatungsgesellschaft wurde 1988 in Hamburg gegründet. Mit einem Kapital von mehr als Euro 1,4 Milliarden, verwaltet sie über 30.000 Kommanditbeteiligungen. Bei der Mehrzahl der Beteiligungen handelt es sich um Schifffonds. Und gerade diese Schifffonds sind seit geraumer Zeit in Schieflage.

Aus diesem Grunde fordert die AGR Aktiengesellschaft für Revision und Treuhand Steuerberatungsgesellschaft auch die Anleger diverser Fonds zur Rückzahlung von Ausschüttungen auf. So haben bereits Gesellschafter u.a. der Hansa Treuhand HT Flottenfonds V, der Schiffahrtsgesellschaft MS „HS Mozart“ mbH & Co. KG und  der Schiffsfonds „MS Chief“ mbH & Co. KG sowie Schifffahrts-Gesellschaft „HS Carmen“ mbH & Co. KG unangenehme Post erhalten. Die Anleger werden „zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit” aufgefordert, die “darlehensweise gewährte Liquiditätsausschüttung“ zurückzuzahlen.

Rückforderungen der Ausschüttungen rechtlich zulässig?

Mehr als fraglich ist jedoch, ob die Rückforderungen der Ausschüttungen rechtlich zulässig sind. In aktuellen Urteilen des Bundesgerichtshofes BGH (12. März 2013 – II ZR 73/11 – und – II ZR 74/11) wurde entschieden, dass gewinnunabhängige Ausschüttungen eines Schiffsfonds “nur dann von den Gesellschaftern zurückgefordert werden können, wenn dies im Gesellschaftsvertrag vorgesehen ist”. Damit bedürfe es für Rückforderungsansprüche der Gesellschaft einer vertraglichen Abrede. Das heißt, die bloße Bezeichnung der Ausschüttungen als Darlehen ist dafür nicht ausreichend, wenn weder der Gesellschafts- noch der Treuhandvertrag eine entsprechende Regelung zur Rückforderung der Ausschüttungen enthält. 

Anleger sollten somit kritisch prüfen, ob sie die Rückforderung zahlen. Wird der Rückforderung nicht entsprochen, besteht die Gefahr einer Insolvenz, beziehungsweise die Gefahr einer Kündigung des dem Fonds gegebenen Darlehens durch die Bank.

Daneben empfehlen wir Anlegern die Prüfung von Schadensersatzansprüchen durch einen hierauf spezialisierten Rechtsanwalt, um ihren Schaden möglichst ersetzt zu erhalten. Durch den Prospekt als auch den Berater muss eine ordnungsgemäße Aufklärung über Risiken vorliegen. Ob der jeweilige Anleger falsch informiert wurde, hängt vom Einzelfall ab. Durch unsere Mandanten wird  uns oft von einer Empfehlung der z.B. Schiffsfonds-Anlage als sichere Anlage, gern auch für die Altersvorsorge, berichtet. Dass die Anlage meist alles andere als sicher war, bemerken viele Anleger nun schmerzlich.



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