POC-Fonds - noch immer kein Konzept in Kanada

POC-Fonds - noch immer kein Konzept in Kanada

POC-Fonds - noch immer kein Konzept in Kanada

München, den 07.10.2015 – Im Moment werden POC Anleger mit Schreiben überschüttet. Es soll wohl ein Kampf um das Vertrauen der Anleger, durch geschädigte Anleger und ihre Rechtsanwälte und die Gesellschaft selbst.

Geholfen sein dürfte dadurch keinem Anleger. Um so schwieriger ist es für die Anleger, die wesentlichen Punkte zu erfahren. Erneut haben Anleger der POC-Fonds Post vom Fonds bzw. der Geschäftsführung Frau Galba erhalten. Diesmal per E-Mail. Die Geschäftsführung stellt darin ein Schreiben des von ihr in Kanada beauftragten Anwalts zur Verfügung. Liest man sich die Ausführungen im Detail durch, und lässt die Beschönigungen beiseite, so wird klar, dass auf Seiten der kanadischen COGI seit der Eröffnung des CCAA-Verfahrens (Planinsolvenzverfahren) noch immer kein ordentlicher Businessplan erstellt wurde.

Übersetzt heißen die juristischen Ausführungen des Schreibens nichts anderes, als dass man bei der COGI nicht genau weiß, wie es weitergehen soll und keine Pläne für die Zukunft, vor allem keinen belastbaren Business-Plan, hat. Dennoch werden hier von den deutschen Anlegern der POC Proven Oil Canada Fonds weitere Gelder für die „Rettung“ der COGI verlangt. Eine solche Rettung setzt jedoch nach unserer Ansicht insbesondere voraus, dass ein tragfähiger Plan besteht, was mit dem Geld passieren soll, bevor das Geld “blind” zur Verfügung gestellt wird.

Das seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens kein Plan vorgelegt werden konnte, wird auch von den von der POC beauftragten Anwälten als Problem gesehen. Aus unserer Sicht erschreckend ist, dass hier für die Sanierung nun ein externer “Berater” bei der COGI eingesetzt werden soll. Dies lässt tief blicken. Wenn bislang bei der kanadischen Objektgesellschaft diese Qualifikation scheinbar nicht vorhanden war, müssen Anleger befürchten, dass das kanadische Geschäft nicht ansatzweise so professionell aufgezogen wurde wie bislang behauptet. 

Dennoch ist es aus unserer Sicht verwunderlich, dass die deutschen Anleger ihre Vorabauszahlungen (jedenfalls aus Sicht der Gesellschaft) zurückzahlen sollen, obwohl in Kanada kein Plan besteht, was mit diesem Geld angestellt werden soll. Wir raten unseren Mandanten auch weiter, diese Zahlungen nicht zu leisten. 

Betroffenen Anlegern raten wir weiterhin ihre Ansprüche von einem hierauf spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen und entsprechend tätig zu werden.



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