Proven Oil Canada – Insolvenzverfahren COGI Limited Partnership - Müssen Anleger einen Totalverlust fürchten?

Proven Oil Canada – Insolvenzverfahren COGI Limited Partnership - Müssen Anleger einen Totalverlust fürchten?

Proven Oil Canada – Insolvenzverfahren der kanadischen COGI Limited Partnership - Müssen die Anleger einen Totalverlust fürchten?

München, den 03.11.2015 – Nach den außerordentlichen Gesellschafterversammlungen im September 2015 fürchteten zahlreiche Anleger der POC-Gruppe das Schlimmste. Nun haben sich diese Befürchtungen bewahrheitet: Das Insolvenzplanverfahren (CCAA-Verfahren) ist endgültig gescheitert, das Insolvenzverfahren über das Vermögen der COGI Limited Partnership (kurz COGI) wurde eröffnet.

Wir hatten bereits berichtet, dass es sich bei der COGI genau um die Gesellschaft handelt, an die die geforderten Rückzahlungen der Ausschüttungen im Wege eines Darlehens vergeben werden sollten. Besonders brisant ist dabei, dass die COGI aus der Verschmelzung der jeweiligen “Projektgesellschaften” der sechs POC Fonds entstanden. Im Klartext handelt es sich bei dieser Gesellschaft also um die komplette Investition der sechs POC Fonds in Kanada. Dies führte dazu, dass nicht nur die Ausschüttungen an die Anleger ausblieben, sondern die Anleger sogar noch einmal zur Kasse gebeten wurden. Denn die Fonds forderten angesichts der finanziellen Schwierigkeiten von den Anlegern die Rückzahlung ausgeschütteter Beträge, um diese an die COGI weiterzureichen; dies freilich, ohne Auskünfte dazu zu geben, wie die Sanierung der COGI gelingen sollte. Nur so könne nach der Darstellung der Geschäftsführung eine Insolvenz noch abgewendet werden.

Die Darlehensgeberin Alberta Treasury Branches (kurz ATB) hatte das CCAA-Verfahren eingeleitet, welches ausschließlich der Restrukturierung des Schuldners dient. Jedoch konnten die Verantwortlichen der COGI keinen entsprechenden Sanierungsplan vorlegen und lieferten keine ausreichenden Informationen im Hinblick auf die finanzielle Situation der Gesellschaft, so dass das zuständige Gericht in Alberta das CCAA-Verfahren nun für beendet erklärt und das reguläre Insolvenzverfahren eingeleitet hat. Die geforderten „Zuschüsse“ der deutschen Anleger konnten daran nichts ändern.

Was bedeutet dies für die Anleger?

Ob vor diesem Hintergrund überhaupt noch Gelder an die Anleger der betroffenen POC Fonds zurückfließen, ist mehr als fraglich. Schließlich war die Beteiligung an der kanadischen Gesellschaft bis zuletzt der Großteil des “Vermögens” der POC-Gesellschaften.

Anleger der Fonds POC Eins GmbH & Co. KG, POC Zwei GmbH & Co. KG, POC Growth GmbH & Co. KG, POC Growth 2. GmbH & Co. KG, POC Growth 3 Plus GmbH & Co. KG und POC Natural Gas 1 GmbH & Co. KG. sollten von einem auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen lassen, ob sie zur Rückzahlung der erfolgten Ausschüttungen verpflichtet sind bzw. ob sie sich gegen die geltend gemachten Ansprüche zur Wehr setzen sollten. Daneben können auch die Chancen und Möglichkeiten erläutert werden, wie Anleger ihren erlittenen Schaden ersetzt erhalten können.

Klage auf Schadensersatz eingereicht

KAP Rechtsanwälte haben bereits Klage auf Schadensersatz eingereicht, die sich nicht nur gegen die Fondsgesellschaft richtet, sondern auch weitere Beteiligte zur Verantwortung zieht. Durch einen Schadensersatzanspruch kann der Anleger so gestellt werden, als hätte er nie investiert.



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