Pro Invest 24 AG Sargans Schweiz und die Darlehen der GE Money Bank

Pro Invest 24 AG
(Sargans Schweiz) und die
Darlehen der GE Money Bank

Pro Invest 24 AG und die Darlehen der GE Money Bank

München, den 24.10.2011 – Anleger, die ihr Geld der Pro Invest 24 AG um die Eheleute Lammers anvertraut hatten, wurden vor einiger Zeit von der Kriminal-polizei Miesbach angeschrieben (wir berichteten). Das Geld - hieß es dort - sei wahrscheinlich nicht so angelegt worden, wie versprochen. Briefe an die Pro Invest 24 werden inzwischen vom Schweizer Konkursverwalter beantwortet. Doch was hat es mit den Darlehen auf sich, mit welchen einige der Anlagen finanziert wurden?

Nach Auffassung der auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei KAP Rechtsanwälte haben Anleger der Pro Invest 24 AG, die ihre Anlage mittels eines Darlehens finanziert haben, die Möglichkeit, nun auf die Nachfolgerin der GE Money Bank (die Santander Bank) zurückzugreifen und bei dieser Schadensersatz geltend zu machen.

Vielen Anlegern, die sich für eine Anlage bei der ProInvest24 entschieden hatten, wurde ein verlockendes Angebot gemacht: statt der versprochenen 12 % Rendite pro Jahr auf die „normale“ Anlage sollte es bei höheren Beträgen satte 24 % Rendite pro Jahr geben. Wer sich die höhere Einlage nicht aus eigener Tasche leisten konnte oder wollte, könne doch ganz einfach ein Darlehen bei einer Bank aufnehmen, für das Nötige werde von Seiten der ProInvest24 schon gesorgt. Vor allem berichten uns Mandanten, dass ihnen versprochen wurde, dass auch die Zins- und Tilgungs-leistungen während der Laufzeit der Darlehen von der ProInvest24 getragen würden.

Finanzierung der Anlage?

Entschied sich der Anleger für eine Finanzierung, ging plötzlich alles ziemlich schnell. Die ProInvest kümmerte sich um eine finanzierende Bank und vereinbarte einen Termin bei der Bank. In sämtlichen der Kanzlei KAP Rechtsanwälte vorlieg-enden Fällen war dies die GE Money Bank in München. Was noch beunruhigender ist: sämtliche der Kanzlei vorliegenden Verträge wurden von der gleichen Sach-bearbeiterin geschlossen; nach Auskunft unserer Mandanten auch immer in Gegenwart vom Vorstand und Kopf hinter der Pro Invest 24.

Wir gehen daher davon aus, dass das angebliche Konzept der Pro Invest 24 der GE Money Bank bei Abschluss der Darlehensverträge bekannt war. Ebenso wie die Tatsache, dass die jeweils abgeschlossenen Darlehen eine Einzahlung in die ProInvest finanzieren sollten. Hierzu findet sich jedoch – entgegen der gesetz-lichen Vorschriften – in den Darlehensverträgen nicht ein Wort.

Neben der Tatsache, dass Mitarbeiter der GE Money Bank nach einer Überprüfung
des "Anlagekonzepts" der ProInvest24 erkennen mussten, dass es praktisch un-möglich sein dürfte, damit die versprochenen hohen Renditen zu erwirtschaften, hätte bei der Finanzierung eines solchen Konzepts zumindest eine entsprechende Widerrufsbelehrung in den Verträgen enthalten sein müssen. Die Rechtsnach-folgerin der GE Money Bank hat sich zu diesen Vorwürfen der KAP Rechtsanwälte bislang lediglich mit einem Standardbrief geäußert, der mit den angesprochenen Problemen nichts zu tun hatte.

Hier bleiben KAP Rechtsanwälte für Sie am Ball und werden weiter berichten.



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