Prisma Analytics Genussrechte

Prisma Analytics Genussrechte

Prisma Analytics GmbH

Bei der Prisma Analytics GmbH handelt es sich um eine im Februar 2016 gegründete Gesellschaft, deren Gegenstand "Erstellung und Vertrieb von Datenanalysen" ist.

An dieser Gesellschaft können Anleger sog. "Genussbeteiligungen" erwerben. Zu diesem Zweck wurde ein Genusskapitalstock in Höhe von 10% des Stammkapitals gebildet, wobei das Stammkapital Euro 25.000,00 beträgt. Die Prisma Analytics GmbH „einigt“ sich in ihren Verträgen mit den Anlegern darauf, dass diese 10% der Geschäftsanteile einen Wert von Euro 5 Millionen haben. Zur Verdeutlichung: Eine frisch gegründete Gesellschaft legt fest, dass der Geschäftsteil, welcher als Nennwert ein Stammkapital von gerade einmal Euro 2.500,00 hat, fünf Millionen Euro wert ist. Die Prisma Analytics GmbH unterstellt dem frisch gegründeten Unternehmen also einen Gesamtwert in Höhe von EUR 50,00 Mio..

Prisma Analytics Genussrechte

Ausgegeben werden 1000 Stück Genussrechte zu je Euro 5.000,00. Im Gegenzug wird der Anleger „an sämtlichen Vermögensrechten, die auf den Genusskapitalstock entfallen, relativ zu seiner Beteiligung am Genusskapitalstock beteiligt.“ Was ganz gut klingt, ist bei genauerer Betrachtung nicht ganz so schön: Der Anleger partizipiert nämlich gleichermaßen an Gewinnen wie an Verlusten. Außerdem steht dem Investor „kein Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung der Prisma Analytics zu.“ Der Investor darf also zahlen, zu sagen hat er aber nichts.

Die zur Verfügung gestellten Informationen der Anleger ist dabei eher übersichtlich. So heißt es: „Der finanzielle und zeitliche Aufwand, den ein geprüfter Beteiligungsprospekt erfordert, ist bei der hier gewollten Frühphasenbeteiligung kaufmännisch nicht zu rechtfertigen. Der Investor will als Mitglied des begrenzten Personenkreises, der am Genusskapitalstock partizipiert, von dem Grundsatz der Vertragsfreiheit Gebrauch machen und ohne Beteiligungsprospekt eine wirksame Beteiligungsvereinbarung abschließen.“ Der Investor soll auf das vertrauen, was ihm erzählt wird, denn – ein Prospekt wäre zu teuer, den bekommt er nicht. 

So investiert der Investor sein Geld in ein neu gegründetes Unternehmen, zu welchem ihm nicht einmal schriftliche Unterlagen vorliegen, wird an Gewinnen und Verlusten beteiligt und hat noch nicht einmal ein Mitspracherecht. Und zu guter Letzt wird vertraglich auch noch eine Nachrangabrede vereinbart. Das bedeutet, dass sämtliche Ansprüche der Investoren im Zweifel hinter sämtliche anderen Gläubiger zurücktreten. Anders formuliert: Im Falle einer Insolvenz sehen die Investoren keinen Cent wieder.

Ausstiegsmöglichkeiten prüfen lassen

Sollten auch Sie die hoch riskante Genussbeteiligung an der Prisma Analytics GmbH gezeichnet haben, prüfen wir gerne im Rahmen einer Erstberatung Ihre Ausstiegsmöglichkeiten.



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