Premium Safe Staatsanwaltschaft stellt Vermögen sicher

Premium Safe Staatsanwaltschaft stellt Vermögen sicher

Premium Safe Limited

Staatsanwaltschaft München stellt Vermögen sicher, Insolvenzverwalter nehmen Anleger in Haftung

München, den 06.08.2018 - Anleger der Premium Safe Limited hatten ihr Geld guten Gewissens investiert. Eine wirklich gute Anlage sollte es sein, mit sicheren Zinsen von 8% pro Jahr oder deutlich höheren variablen Zinsen und einer Kündigungsmöglichkeit innerhalb von 3 Monaten. Doch es kam anders als geplant. Die Premium-Safe Gesellschaften mussten Insolvenz anmelden und gegen den Geschäftsführer Daniel Uckermann wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Noch dazu verlangt der Insolvenzverwalter von den Anlegern nun Ausschüttungen der Vergangenheit zurück, die ohnehin geschädigten Anleger werden erneut zur Kasse gebeten (wir berichteten, siehe Premium Safe News).

Doch was heißt das im Einzelnen? KAP Rechtsanwälte erläutern die Details.

Sicherstellungen der Staatsanwaltschaft München I

Die Staatsanwaltschaft München I hat unter dem Aktenzeichen 311 Js 161375/14 ein Ermittlungsverfahren gegen Daniel Uckermann wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Anleger bei der Zeichnung der Nachrangdarlehen über die Sicherheiten, das Risiko der Anlage und das Verlustrisiko bewusst getäuscht wurden. Die Staatsanwaltschaft München hat im Zuge der Ermittlungen Vermögenswerte sichergestellt. Betroffene Anleger können sich im Falle einer entsprechenden Verurteilung von Herrn Uckermann binnen 6 Monaten ab dieser Verurteilung bei der Staatsanwaltschaft melden und Ansprüche geltend machen. Aus der Erfahrung der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH reichen solche Sicherstellungen jedoch meist nicht, um die Ansprüche aller geschädigten Anleger zu ersetzen.

Forderungen des Insolvenzverwalters-Post von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen

Als wäre der Verlust ihrer Anlage nicht schlimm genug, erhalten Premium Safe Anleger nun auch noch Post von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen, die den Insolvenzverwalter Oliver Schartl vertreten.

Wer nun davon ausgeht, aufgefordert zu werden, seine Ansprüche zum Insolvenzverfahren anzumelden, wird bitter überrascht:

die Anwälte verlangen für den Insolvenzverwalter erhaltene Zinszahlungen aus der Premium Safe-Anlage zurück. Diese, so heißt es, seien als Zahlungen aus einem Schneeballsystem “unentgeltliche Zahlungen”, die der Insolvenzverwalter nun zurückverlangen könnte. Anleger sollen so zum Teil mehrere tausend Euro zurückzahlen.

Aus Sicht der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft sind die Forderungen, die die Anwälte für den Insolvenzverwalter aufstellen kreativ, aber nicht ansatzweise so sicher, wie die Anwälte glauben machen wollen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, sich gegen die aufgestellten Forderungen zur Wehr zu setzen.

Fazit | Weitere Möglichkeiten für Premium Safe Anleger

Betroffenen, die sich mit dieser Situation nicht abfinden wollen, können in der Regel auch prüfen, ob sie gegen ihren damaligen Vermittler Anspruch auf Schadensersatz haben. Die meisten der uns vorliegenden Fälle haben eine sehr deutliche Fehlberatung zur Grundlage, die Schadensersatzansprüche der Anleger begründen. So könnten Premium Safe Geschädigte doch noch eine Möglichkeit haben, auf dem Schaden nicht sitzen zu bleiben.

Wir beraten Sie gerne. Fragen Sie unsere Kanzlei an. So erfahren Sie, ob sich eine Erstberatung mit Kostenbremse (EUR 59,50) für Ihren Fall lohnt.



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