Opalenburg Immobilien

Verlust mit Immobilien in München - Opalenburg Fonds Safeinvest und Opportunity

Opalenburg Opportunity und Safeinvest - bis zu 20% Verlust mit Münchner Immobilien? Was Anleger jetzt tun können

München, den 04.07.2017 - Es scheint ein Naturgesetz zu sein: Immobilien in München sind im Wert stabil und die Preise kennen nur eine Richtung: nach oben. Dennoch schaffen es manche Anlagekonzepte, auch mit Investitionen in Münchner Immobilien einen Verlust zu erzielen, zumindest für ihre Anleger. So auch die Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co. Opportunity KG (kurz: Opalenburg Opportunity KG). 

Diese teilte ihren Anlegern, die zum 31.12.2016 die Beteiligung gekündigt hatten nun mit, dass der Wert ihrer Anlage (das sog. "Auseinandersetzungsguthaben") sich im Jahr 2014 auf rund 84% der eingezahlten Summe belaufen würde. Für 2015 seien es 85 % gewesen. Nachdem die Berechnungen für 2016 noch ausstehen würden, werde ausscheidenden Anlegern jetzt erst einmal ein „Vorschuss“ von 80% der Anlagesumme zurückgezahlt, bis die endgültigen Zahlen vorliegen würden. 

Bei einem Blick auf die Entwicklung der Immobilienpreise in München fragt sich: Wie kommen diese Zahlen zustande? 

Der Fonds Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co. Opportunity KG wurde im Jahr 2009 aufgelegt und 2011 platziert. Die Kaufpreise für Immobilien in München entwickelten sich von 2011 bis 2016 für günstige Wohnlagen von durchschnittlich Euro 4.000 pro Quadratmeter zu teilweise weit über Euro 7.000 / Quadratmeter. Eine beachtliche Rendite von über 75% in 5 Jahren. 

Anders hingegen lesen sich die Bilanzen der Opalenburg Opportunity KG: Alleine im Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2015 wird ein Verlust im Vergleich zum Vorjahr von -20,7% ausgewiesen.

Der weitaus größere “Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co Safeinvest KG” weist in dem Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2015 Zahlen aus, die den Anlegern nicht gefallen dürften.

Anleger der Opalenburg Fonds, die sich mit dieser Entwicklung nicht abfinden wollen

Anleger der Opalenburg Fonds, die sich mit dieser Entwicklung nicht abfinden wollen, haben nicht nur die Möglichkeit, den Fonds etwa mit einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung zur Offenlegung weiterer Zahlen und Erklärungen zu bewegen, sondern können unter bestimmten Umständen auch Schadensersatz verlangen. So hat etwa der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil vom 08.07.2010 Az III ZR 249/09 entschieden, dass Anlegern, die eine sichere Anlage zur Altersvorsorge wünschten, keine Beteiligung an einem unternehmerischen Fonds empfohlen werden darf. Nach dem Urteil des BGH müssen Anleger bei einer solchen Fehlberatung so gestellt werden, als hätten sie die Beteiligung gar nicht abgeschlossen. Das meint Rückzahlung des investierten Kapital zuzüglich einem sog. entgangenen Gewinn in Höhe einer Alternativanlage. Eine Erstberatung kann sich für Anleger des Opalenburg Immobilienfonds also lohnen.



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