Lloyd fonds best of shipping

Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG – Neue Hoffnung für Anleger des Best of Shipping I ?

Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG – Neue Hoffnung für Anleger des „Best of Shipping I“?

Den Anlegern des im Jahre 2008 aufgelegten Fonds "Best of Shipping I" wurde viel versprochen: Mit "erstklassiger Vielfalt" ermögliche "Best of Shipping I" Kapitalanlegern, sich an einem "gut strukturierten und diversifizierten Portfolio an Schiffsbeteiligungen zu beteiligen und an den Chancen der boomenden Schifffahrtsmärkten zu partizipieren". Statt eine sichere Anlage für die Altersvorsorge zu erwerben – oftmals auch bestärkt durch die Vermittler – zeichneten die Anleger den oft so angepriesenen Fonds "Best of Shipping I", oft ohne zu wissen, dass sie sich hierdurch an einer riskanten unternehmerischen Beteiligung beteiligen und ein Totalverlust drohen kann.

Die Schiffsbeteiligung "Best of Shipping I" von der Emittentin Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG

Erst im Jahr 2007 wurde der Fonds " Best of Shipping I " von der Emittentin " Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG " ausgegeben. Seit Jahren befindet sich die Schiffsbranche in der Krise.  Auch der Fonds " Best of Shipping I ", welcher in Anteile von diversen Schifffonds investieren sollte, geriet schnell in wirtschaftliche Schieflage; Folge hieraus waren ausbleibende Ausschüttungen sowie Sanierungsanstrengungen ab dem Jahr 2012. Angesichts der angespannten Marktlage ist beim Fonds " Best of Shipping I " sogar ein Totalverlust zu befürchten.

Neues Urteil des BGH gibt Anlegern Hoffnung

Der Bundesgerichtshof (kurz BGH) hat ebenfalls in seinem aktuellen Urteil vom 02.07.2015 AZ III ZR 149/14 erneut deutlich gemacht, dass der Anleger bei Beteiligungen an geschlossenen Fonds über mangelnde sog. Fungibilität, dh. der Anleger kann nicht frei verfügen oder veräußern, aufzuklären ist. Ein Beratungsfehler, der aus unser Erfahrung oft erfolgte.

Urteil Kammergericht Berlin

Nun hat das Kammergericht Berlin[1] (kurz KG Berlin) einem Anleger des " Best of Shipping I " Fonds Schadensersatz von ca. Euro 30.000,00 zugesprochen, da der Bankberater den Kläger fehlerhaft beraten und insbesondere nicht zutreffend über die im Zusammenhang mit dem Fonds anfallenden weichen Kosten informiert hat. Daneben sei der Kläger nicht über verdeckte Vertriebsprovisionen (sog. Rückvergütungen) aufgeklärt worden.

Klage eingereicht

KAP Rechtsanwälte haben bereits Klage im Rahmen “Best of Shipping” Fonds auf Schadensersatz eingereicht. Danach ist der Anleger so zu stellen, als hätte er nie gezeichnet; d.h. er erhält gegen Übertragung des Fondsanteils seine eingezahlten Beträge zurück und wird von weiteren Zahlungsverpflichtung, auch aus einer etwaigen Finanzierung, freigestellt.

"Die riskanten Schiffsbeteiligungen wurden den von uns vertretenen Anlegern oft von den Beratern bzw. Vermittlern als sichere Anlage zum Vermögensaufbau oder sogar Altersvorsorge, häufig zusammen mit einer Fremdfinanzierung empfohlen. Diese spekulativen Unternehmenbeteiligung mit hohen (Verlust-) zu Risiken eignen sich aber gerade nicht als sichere Anlagen, erst recht nicht zusammen mit einer Fremdfinanzierung." erläutert Rechtsanwältin Appelt, die den Anleger in der Klage vertritt.

KAP Rechtsanwälte empfehlen Anlegern, die sich mit der aktuellen Situation nicht abfinden wollen, sich über ihre Handlungsalternativen zu informieren. Wegen der ersten Informationen im Jahr 2012 sollte die mögliche 3 jährige Verjährung zum Ende des Jahres 2015 beachtet werden.

[1] In diesen Verfahren wurde die Klagepartei nicht von der Kanzlei KAP Rechtsanwälte vertreten.

Stand: München, 29.07.2015



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