Lloyd Fonds Holland II - ING Real Estate Bank droht mit Fälligstellung der Darlehen

Lloyd Fonds Holland II - ING Real Estate Bank droht mit Fälligstellung der Darlehen

Lloyd Fonds Holland II - ING Real Estate Bank droht mit Fälligstellung der Darlehen

Der von dem Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds AG aufgelegte Immobilienfonds Lloyd Fonds LF 97 Holland II – Zweite Lloyd Fonds Holland GmbH & Co. KG (kurz: "Lloyd Fonds Holland II")bleibt nach wie vor bei den Ausschüttungen weit hinter seinen anfänglichen Prognosen zurück. Bereits in einem Rundschreiben vom 28.06.2016 hatte die Lloyd Fonds AG deutlich gemacht, dass nicht nur die Ausschüttungen nicht geleistet werden können, vielmehr sei für die bestehenden Darlehen eine Zahlung von Tilgung und Zinsen nicht gewährleistet. Die finanzierende Bank ING Real Estate hat daher mit der Fälligstellung der gewährten Darlehen gedroht.

Woher die finanziellen Probleme in erster Linie kommen, ist klar - von einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp EUR 42 Mio. erbringen Anleger gerade einmal gut EUR 18 Mio. durch Anlagen, knapp eine Million beträgt das Agio und die restlichen knapp 23 Millionen Euro (rund 55 % der Geldmittel) sind Fremdkapital - Darlehen, die in Höhe von 11,4 Millionen Euro in Schweizer Franken aufgenommen wurden. Aufgrund des Wertverlustes des Euro im Verhältnis zu den Schweizer Franken sind die Kosten für die Bedienung der Fremdwährungsdarlehen in den letzten Jahren enorm gestiegen - ganz im Gegensatz zu den Einnahmen des Immobilienfonds, die aus vier in den Niederlanden gelegenen Büroimmobilien generiert werden.

Lloyd Fonds Holland II Immobilienfonds kündigen? Das können Anleger tun

Eine ordentliche Kündigung ist erst zum Jahresende 2018 möglich. Doch auch dann erfolgt keine Rückzahlung des eingesetzten Kapitals - vielmehr wird das sog. Auseinandersetzungsguthaben ermittelt, das den aktuellen Wert der Fondsbeteiligung widerspiegelt und somit nicht unbedingt der ursprünglichen Einlage entspricht.

Doch viele Anleger sind in Bezug auf diesen Immobilienfonds nicht ordnungsgemäß aufgeklärt worden. Insbesondere das Währungsrisiko aufgrund der Wechselkursschwankungen wurde in Beratungen häufig nicht oder nur unzureichend dargelegt - und das, obwohl damit immer ein immenses Risiko verbunden ist. Eben so wenig wurde in den meisten Fällen über Rückvergütungen (sog. "Kick-Back-Provisionen") aufgeklärt. Erfolgte über nur eines dieser Risiken oder über weitere Risiken und Besonderheiten des Fonds keine ordnungsgemäße Beratung, steht den Anlegern grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. 



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