Lloyd fonds Schiffsportfolio II

Lloyd Fonds Schiffsportfolio II – Beschlussfassungen für das Geschäftsjahr 2011

Lloyd Fonds Schiffsportfolio II – Beschlussfassungen für das Geschäftsjahr 2011

München, den 20.08.2013 - Mit Schreiben vom 14.08.2013 ruft die Sechzehnte PAXAS Treuhand & Beteiligungsgesellschaft mbH Anleger des Lloyd Fonds Schiffsportfolio II dazu auf, ihr Stimmrecht auszuüben und ihre Gesellschafterrechte wahr zu nehmen.

Hierzu teilt die Gesellschaft mit, dass eine Änderung des Gesellschaftsvertrages erfolgen soll und die Gesellschaft hierfür mindestens 75 % der abgegebenen und gültigen Stimmen und mindestens 40 % aller Stimmen des Gesamtkapitals benötigt.

Aber was soll sich für die Gesellschafter eigentlich ändern?

Neben den üblichen Beschlüssen bei solchen Gesellschafterversammlungen, wie der Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 und der Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Beirats für das Geschäftsjahr 2011 geht es unter Tagesordnungspunkt 5. insbesondere um den Verzicht auf Prüfung und Testierung der Jahresabschlüsse ab dem Jahr 2013 bis zur Löschung der Gesellschaft.

Selbstverständlich ist es so, dass eine Prüfung und Testierung von Jahresabschlüssen Geld kostet, und dass diese Kosten den Gewinn der Gesellschaft entsprechend mindern. Allerdings ist die Prüfung und Testierung aber auch die einzige Kontrollmöglichkeit für den Anleger, nachzuvollziehen, ob bei den Jahresabschlüssen alles seine Ordnung hat und sollte daher aus unserer Sicht nicht gestrichen werden. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass unter Tagesordnungspunkt 6. die Wahl eines Wirtschaftsprüfers für die Liquidationsbilanz erfolgen soll. Gerade dann sollte eine Kontrolle bestehen.

Die Gesellschaft geht damit wohl von einer baldigen Liquidation aus. In diesem Zusammenhang passt es auch, dass die Gesellschaft die Investitionen bzw. Darlehen in japanischen Yen, genannt JPY-Tranchen, in US Dollar umtauschen möchte. Aus Sicht der Gesellschaft, dient dieser Umtausch dazu, Währungsrisiken zu minimieren. Da ein Blick in die Zukunft jedoch schlicht nicht möglich ist, wird sich erst später zeigen, ob dieser Plan aufgeht. Gut wäre es, wenn die Anleger an dem Lloyd Fonds Schiffsportfolio II bereits bei Zeichnung über diese Währungrisiken informiert worden wären. Die von uns vertretenen Geschädigten wurden hierüber jedenfalls nicht aufgeklärt.

Schiffsfonds-Beratung Deutsche Bank?

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass die von uns vertretenen Anleger auch über die weiteren erheblichen Risiken in der Beratung (vornehmlich durch die Deutsche Bank) gerade nicht hingewiesen wurden. So wurde den von uns vertretenen Mandanten durch die Deutsche Bank die Anlage am Lloyd Fonds Schiffsportfolio II als sichere Anlage zum Vermögensaufbau oder sogar zur Altersvorsorge empfohlen. Aus unserer Sicht ist diese Anlage vor allem wegen deren Risiken hierfür jedoch völlig ungeeignet. Vielmehr hätte eine Aufklärung über den spekulativen Unternehmenscharakter der Anlage, der mit hohen Verlustrisiken einhergeht, dargestellt werden müssen.

Trotz schlechter wirtschaftlicher Entwicklung des Lloyd Fonds Schiffsportfolio II besteht in der Regel die Möglichkeit für die Anleger, den Berater die Haftung zu nehmen, um so den erlittenen Schaden wieder gut zu machen. Für unsere Mandanten haben KAP Rechtsanwälte bereits entsprechend Klage eingereicht.

Lloyds Fonds Schiffsportfolio II investiert in 6 Containerschiffe:

  • Zweite MS ANNINA SCHULTE Shipping GmbH & Co. KG;
  • Zweite MS VALENTINA SCHULTE Shipping GmbH & Co. KG;
  • MS MEMPHIS Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG;
  • MS CHICAGO Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG;
  • MS LLOYD DON CARLOS Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG;
  • MS LLOYD DON GIOVANNI Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG


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