BGH entscheidet zu Lebensversicherungen - Rendite Anleger in Gefahr

BGH entscheidet zu Lebensversicherungen - Rendite Anleger in Gefahr

BGH Urteil zu Lebensversicherung - Rendite der Anleger in Gefahr

München, 01.07.2018; Die aktuelle Entscheidung des BGH IV ZR 201/17 zur Möglichkeit von Lebensversicherungsunternehmen die Überschussbeteiligungen der Verbraucher drastisch zu reduzieren und damit Millionen von Euro von Versicherungsverträgen auszuhöhlen, haben wir mit großer Spannung verfolgt, und waren nun überrascht über das BGH Urteil.

Danach können kapitalbildende Versicherungen (Rentenversicherung und Kapitallebensversicherung) zusammengefasst selbst entscheiden, ob sie bereits erwirtschaftete Rendite auch tatsächlich an den betroffen Kunden bzw. Versicherten auszahlt. Damit müssen Kunden von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen sich darauf einstellen, dass diese am Ende weniger auszahlt als anfangs gedacht. Wobei die Erwartungen ja ohnehin schon stark gedämpft gewesen sein dürften.

Nach unserer Einschätzung gilt: Die Versicherungsnehmer sind dem nicht hilflos ausgeliefert und sollten vor dem Hintergrund dieses Szenarios auch nicht mehr länger auf Besserung hoffen und abwarten.

Der Hintergrund: ähnlich wie seinerzeit bei den Immobilienkrediten besteht auch bei den Lebensversicherungsverträgen die Möglichkeit, den Vertrag durch einen Widerspruch zu beseitigen, wenn die Belehrung seinerzeit nicht gesetzeskonform war. Das ist in den meisten uns vorliegenden Fällen von Lebensversicherungsverträgen so.

Interessant ist die Rechtsfolge des Widerspruchs: der Kunde bekommt nicht nur seine eingezahlten Beiträge erstattet, sondern kann auch an den von den Versicherungen gezogenen Gewinnen (so genannten Nutzungen) profitieren. Damit kann – vereinfacht gesagt – der Versicherungsnehmer doch noch eine angemessene Verzinsung für seine Versicherung erreichen. Eine Möglichkeit, die den meisten Versicherungskunden gar nicht bewusst ist.

Das Thema ist für Verbraucher auch deshalb interessant, da es hierzu inzwischen Angebote gibt, die Kosten für die Geltendmachung der Ansprüche gegen die Versicherung zu finanzieren. Wir arbeiten hier mit einem Finanzierer zusammen, der die Kosten in geeigneten Fällen übernimmt. Und der Clou hieran: der Finanzierer berechnet die Erfolgsbeteiligung nur vom tatsächlich erzielten Mehrerlös des Versicherungsnehmers. Der derzeitige Rückkaufswert der Versicherung fließt – anders als bei üblichen Finanzierungsmodellendem Kunden zu 100 % zu.

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