König Cie MS Stadt Dresden Thien & Heyenga

MS Stadt Dresden T+H Schiffahrts GmbH & Co. KG.
König & Cie. Schiffsfonds

MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG

Droht Anlegern der MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG der Totalverlust?

München/Hamburg, den 28.03.2017 - Für die Anleger der MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG scheinen sich derzeit ihre schlimmsten Befürchtungen zu verwirklichen: Nachdem sich der Schiffsfonds bereits seit einiger Zeit in der Verlustzone befindet, werden nun die Anleger in einem Schreiben des Fonds und der Treuhänderin (PECURA Anleger- und Treuhandservice GmbH) darüber informiert, dass das Schiff "MS Stadt Dresden" verkauft werden soll, um die drohende Insolvenz zu vermeiden. Denn, so die Begründung, die finanzierende Bank sei nicht mehr dazu bereit, die MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG weiter zu unterstützen. Sollte kein guter Preis erzielt werden können, droht auch weiterhin die Insolvenz über das Vermögen der Gesellschaft, so dass die Anleger fürchten müssen, dass ihre Anlagen endgültig verloren sind.

Emittentin "König & Cie. GmbH & Co. KG"

Erst im Jahr 2006 wurde die Beteiligung an dem Containerschiff „MS Stadt Dresden“ von der Emittentin „König & Cie. GmbH & Co. KG“ ausgegeben. Seit Jahren befindet sich die Schiffsbranchen in der Krise: Eine Vielzahl an Containerschiffen hat den Markt überschwemmt; aus den negativen ökonomischen Rahmenbedingungen, dem anhaltend hohen Schiffsangebot sowie sinkenden oder stetig niedrigen Containercharterraten ergaben sich so große Probleme und damit auch eine steigende Anzahl von Insolvenzen. Auch die „MS Stadt Dresden“ geriet schnell in wirtschaftliche Schieflage; logische Folge hieraus ist nun die drohende Insolvenz. Verkauft wurden die Investitionen in Schiffsfonds den Anlegern jedoch noch anders, von möglichen Problemen war in den Verkaufsgesprächen selten die Rede, stattdessen wurde die Investition als tolle Chance dargestellt. 

Was können betroffene Anleger jetzt tun?

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH empfiehlt Schiffsfonds-Anlegern, die sich mit der aktuellen Situation nicht abfinden wollen, sich über ihre Handlungsalternativen zu informieren. Die riskanten Schiffsbeteiligungen wurden den von uns vertretenen Anlegern oft von den Beratern bzw. Vermittlern als sichere Anlage zum Vermögensaufbau oder sogar Altersvorsorge, häufig zusammen mit einer Fremdfinanzierung empfohlen. 

Diese spekulativen Unternehmensbeteiligung mit hohen (Verlust-) zu Risiken eignen sich aber gerade nicht als sichere Anlagen, erst recht nicht zusammen mit einer Fremdfinanzierung. War vom Kunden eine sichere Geldanlage gewünscht, kann die Empfehlung einer so genannten “unternehmerischen Beteiligung” wie dem Fonds MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG schon per se eine falsche Anlageempfehlung sein. Anleger haben dann die Möglichkeit, Schadensersatz zu fordern (so z.B. BGH Urteil III ZR 249/09).

MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG fordert 50% der Ausschüttungen zurück

München, den 23.02.2015 - Im November 2006 wurde das Containerschiff “MS Stadt Dresden” an die Thien & Heyenga Bereederungs- und Befrachtungsgesellschaft mbH in Hamburg ausgeliefert. Das Emissionshaus König & Cie. hat in Kooperation mit der IC Consulting aus Stephanskirchen rund 19.500.000 Euro an Fondskapital eingeworben, wobei eine Beteiligung für Privatanleger bereits ab 15.000 Euro möglich war. Geplant war, dass die Kapitalanleger in sagenhafter Höhe von 198% ihre Anlage vermehren sollten. Dabei sollten sie zunächst im Jahr 2007 mit 7% p.a. erhalten und dann ansteigend 17% p.a.für das Jahr 2022.

Bereits seit Jahren hat die Containerschiff-Branche aber mit großen Problemen zu kämpfen. Diese resultieren u.a. aus den negativen ökonomischen Rahmenbedingungen, einem anhaltend hohen Schiffsangebot sowie sinkenden oder stetig niedrigen Containercharterraten. So lag das Schiff "MS Stadt Dresden" schon 2012 mit den Ausschüttungen der Schiffsbeteiligung rund 60% unter Plan.

MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG

Nun verlangt die Gesellschaft mit einem aktuellen Schreiben aus Februar 2015 die an die Gesellschafter geflossenen Ausschüttungen zu 50% zurück. Nach Auskunft der Gesellschaft sei dies nach Verhandlungen mit den finanzierenden Banken der einzige Weg um eine Insolvenz noch abzuwenden.

Besonders interessant an dieser Vorgehensweise: Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann der Fonds selbst die Ausschüttungen nicht zurück verlangen, sondern bestenfalls der Insolvenzverwalter in einer Insolvenz der Gesellschaft. Die derzeitigen Forderungen dürften also auf wackeligen Beinen stehen.

KAP Rechtsanwälte empfehlen Anlegern, die sich mit dieser Situation nicht abfinden wollen, sich über ihre Handlungsalternativen zu informieren. Aus unserer Sicht besteht für die König & Cie./ MS Stadt Dresden Anleger, gerade vor dem Hintergrund der  zunächst prognostizierten jährlichen Zahlungen des Schiffsfonds, die Chance auf Schadensersatz. Wir halten die Prospektangaben und Prognosen für unplausibel und so könnten Anleger wegen fehlerhafter Anlageberatung den Schaden auch heute noch reduzieren.



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