Infinus AG Fubus Future Business KGaA

Infinus AG/ FuBus - Kündigung/ Widerruf?

Infinus AG / Future Business KGaA - Kündigung/ Widerruf und “Tipps” von Vermittlern

München, den 09.11.2013 - Immer häufiger erreichen uns in den letzten Tagen Anfragen von geschädigten Anlegern im Zusammenhang mit der Infinus AG, die erst vor kurzem ihre Beteiligung bei Infinus bzw. der Future Business KGaA (FuBus) gezeichnet haben. Betroffenen Anlegern kann hier nur geraten werden, ihre Handlungsmöglichkeiten so schnell als möglich anwaltlich prüfen zu lassen. Insbesondere bei erst kürzlich gezeichneten Anlegern muss die Möglichkeit geprüft werden, ob die Zeichnung noch zu widerrufen ist. Entscheidend ist dies auch, wenn der Beitrittsbetrag noch nicht oder erst kürzlich gezahlt wurde. Allerdings: eine pauschale Aussage dazu kann nicht getroffen werden, die Möglichkeit zu kündigen oder zu widerrufen muss im Einzelfall geprüft werden.

In der Regel sind derartige Verträge, die vor weniger als 2 Wochen abgeschlossen wurden, ohne weiteres durch Ausübung des Widerrufsrechtes noch zu „beseitigen“. Doch auch bei länger abgeschlossenen Verträgen lohnt sich oftmals ein Blick auf das Widerrufsrecht, da sich die Widerrufsfristen bei zum Beispiel fehlerhaft gestalteten Widerrufsbelehrungen verlängern können. Vor allem wenn noch keine Zahlung an die Firmen geleistet wurde, bestehen gute Chancen.

Verunsicherte Infinus/ FuBus Anleger?

Weiter häufen sich Nachfragen verunsicherter Infinus Anleger, die von ihren Vermittlern Empfehlungen zum möglichen weiteren Vorgehen erhalten, sogar mit vorgefertigten Kündigungserklärungen des Vermittlers. Die Anleger sind sich nicht sicher, wie mit diesen Empfehlungen umzugehen ist. Hierzu ist klarzustellen, dass konkrete Rechtsdienstleistungen, wozu auch die Empfehlung des rechtlich relevanten weiteren Vorgehens gehört, juristischen Laien wie etwa dem Vermittler in der Regel nicht nur gesetzlich untersagt, sondern auch problematisch und risikobehaftet sind. Gerade in einem solch komplizierten Bereich wie dem Bank- und Kapitalmarktrecht bergen Rechtsberatungen, die nicht von Experten abgegeben werden, oftmals größere Gefahren als sie nutzen.

Diesen Anlegern ist dringend zu empfehlen, zumindest ihren rechtlichen Stand als auch ihre Möglichkeiten mit den entsprechenden Chancen und Risiken durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Dann kann auch eine Entscheidung des Anlegers für sein weiteres Vorgehen auf Basis fundierter Informationen getroffen werden.

Alternativ kann den betroffenen Anlegern empfohlen werden, sich der Infinus–Schutzgemeinschaft anzuschließen, ihre Interessen hier sachkundig vertreten zu lassen und stets professionell informiert zu bleiben. Dort findet auf Wunsch ebenfalls eine Beratung durch einen auf den Bereich des Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt statt, um Möglichkeiten des weiteren Vorgehens klären zu lassen.



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