DFMS Deutscher Finanzmarktschutz Verein Schreiben verunsichert Infinus-Geschädigte

DFMS Deutscher Finanzmarktschutz Verein Schreiben verunsichert Infinus-Geschädigte

DFMS Deutscher Finanzmarktschutz Verein Schreiben verunsichert Infinus-Geschädigte

München, den 18.07.2016 – Anleger, die in Produkte aus dem Infinus-Konzern investiert haben, erhielten diese Tage unerwartet Post des "DFMS Deutscher Finanzmarktschutz Verein". In diesem empfiehlt die (bislang eher unbekannte) DFMS, sie würde "Insider-Informationen" anbieten und ihre "Vertrauensanwälte" hätten einen Weg gefunden, entstandene Schäden schnell und einfach ersetzt zu bekommen. Die angeschriebenen Mandanten als Anleger sind nach unserer Einschätzung zu Recht verunsichert, was sie von dem DFMS Schreiben halten sollen.

Anschluss an Strafverfahren kein „Königsweg“

Das in dem Schreiben dargestellte "Adhäsionsverfahren",  also der Anschluss an die Strafverfahren ist zwar durchaus ein probates Mittel, um Ansprüche geltend zu machen, allerdings muss hierfür auch die Aussicht bestehen, am Ende des Verfahrens Geld zu erhalten,  und das scheint nicht in jedem Fall gesichert. So wurde zum Beispiel hinsichtlich des in dem Schreiben der DFMS Deutscher Finanzmarktschutz Verein häufig erwähnten Jörg Biehl inzwischen das Insolvenzverfahren über dessen Vermögen eröffnet. Anlegern, die sich rein auf das Adhäsionsverfahren verlassen bliebe damit also nur die Anmeldung von Ansprüchen zu einer weiteren Insolvenztabelle.

Wir haben die durch die Staatsanwaltschaft gesicherten Vermögen durch eine Vielzahl von Arresten für unsere Mandantschaft erfolgreich gepfändet. Die Pfändungen übersteigen die Vermögen der jeweiligen Hintermänner. Auch vor diesem Hintergrund ist das Vorgehen des Deutscher Finanzmarktschutz Verein etwas spät.

Möglichkeiten für Infinus-Anleger

Dennoch kann es sich lohnen, die Möglichkeiten und Ansprüche im Zusammenhang mit der Zeichnung der "Infinus-Papiere" prüfen zu lassen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Anlagen bei der Future Business KGaA, der Ecoconsort AG und der Prosavus AG. Unter bestimmten Umständen ist es nach unserer Einschätzung möglich, den Vertrieb oder die an der Prospekterstellung beteiligten Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit in die Haftung zu nehmen und von dort außerhalb der Insolvenzverfahren den Schaden ersetzt zu bekommen.

Die Zeit drängt: Verjährungsgefahr zum Jahresende

Allerdings wird für die Prüfung der Ansprüche und ein mögliches Vorgehen  die Zeit langsam knapp: die Ansprüche aus Falschberatung, etwa wenn die Anlagen als sicher oder für die Altersvorsorge geeignet angepriesen wurden, verjähren möglicherweise schon zum Jahresende 2016. Nach den Verjährungsvorschriften des BGB verjährt ein Anspruch in 3 Jahren zum Jahresende ab dem Zeitpunkt, zu dem dem Anleger die Fehlberatung bekannt war. Es ist möglich, dass hier in Gerichtsverfahren unterstellt wird, dass bereits mit der Berichterstattung über die Razzia bei der Dresdener Infinus Ende 2013 diese 3-Jahres Frist zu laufen begonnen hat. Betroffene Anleger sollten nun also rasch handeln.



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DFMS Deutscher Finanzmarktschutz Verein Schreiben verunsichert Infinus-Geschädigte.


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