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Immobilienfonds

Immoblilienfonds - offene und geschlossene Fonds

Immobilienfonds sind verschiedene Gesellschaftsformen, die das Kapital von Anlegern bündeln und dieses in Immobilien investieren.

Bei offenen Immobilienfonds kann grundsätzlich jederzeit das Kapital eingezahlt bzw. entnommen werden.

Ein geschlossener Immobilienfonds wird grundlegend für die Finanzierung einzelner Projekte aufgelegt - der Fonds wird geschlossen, nachdem das nötige Kapital eingesammelt wurde. Wobei dann das eingezahlte Kapital nicht so einfach wieder entnommen werden kann.

Immobilienfonds beliebt bei Anleger - Risiko?

Immobilienfonds sind bei Anlegern beliebt, da sie Sicherheit versprechen. Allein im Oktober 2012 konnten, nach Angaben des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI), für offene Immobilienfonds über EUR 200 Mio. eingesammelt werden. Nun stecken gerade die offenen Immobilienfonds in der Krise, da Großanleger in der Krise 2008 ihre Kapitaleinlagen massenhaft herausgezogen haben. Es befinden sich z.B. 12 von insgesamt 42 dieser offenen Immobilienfonds in der Auflösung und weitere vier sind "eingefroren" worden, so dass derzeit keine Entnahme der angelegten Gelder möglich ist. Im November 2012 hat die BaFin eine sog. Auslegungsentscheidung zum Investmentgesetz vorgelegt. Hier wird vorgeschrieben, wie eine Auflösung von statten gehen soll. Nach Experten könnte diese Verordnung zu großen Verlusten bei den Anlegern führen. Um die Anleger innerhalb von drei bis fünf Jahren auszuzahlen, müssen die Fonds ihre Immobilien verkaufen. Innerhalb dieses Zeitrahmens müssen die Objekte zu "angemessenen Bedingungen" verkauft werden. Nach Ablauf dieser Frist schreibt die BaFin vor, die Immobilien abzustoßen, ohne dass dabei die Preisuntergrenze beachtete werden muss. Experten erwarten, dass es so zu Marktverwerfungen und es zu hohen Abschlägen von bis zu 50% auf den Verkehrswert der Immobilien kommen könnte, da potenzielle Käufer diesen Zeitraum abwarten und zu einem möglichst günstigen Preis zu kaufen.

Ein Beispiel dafür ist der Degi Europa Fonds der im November 2012 noch Objekte im Wert von circa EUR 750 Mio. hatte. Diese Immobilien müssen nun bis September 2013 verkauft werden, da dann der Fonds aufgelöst werden soll. Hier scheint, laut Experten-Kritik, eine "Kapitalvernichtung" vorprogrammiert zu sein (Stand: 2013).

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Möglichkeiten für Immobilienfonds Anleger

Daher raten KAP Rechtsanwälte betroffenen Immobilienfonds Anlegern sich Rat bei spezialisierten Rechtsanwälten einzuholen. Eine erste Einschätzung der Möglichkeiten und Risiken in Ihrem persönlichen Fall geben wir Ihnen gerne im Rahmen unserer Erstberatung.



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