Container FlottenFonds GmbH u Co. KG und HC Container 1100 Schiffsverwaltungs GmbH Insolvenz Schiffsfonds Anleger was tun?

HC Container FlottenFonds GmbH u Co. KG und HC Container 1100 SchiffsVerwaltungs GmbH melden Insolvenz

HC “Container-Flotten-Fonds” GmbH & Co. KG und HC Container 1100 SchiffsVerwaltungs GmbH melden Insolvenz - was können Anleger tun

Mit Beschluss des Amtsgericht (AG) Lingen vom 18.04.2012 wurde das Insolvenzverfahren über die HC Container Flotten Fonds GmbH & Co. KG eröffnet. Als Insolvenzverwalter ist Dr. Christoph Morgen aus Münster bestellt worden. Damit hat es den nächsten Schiffsfonds, in der bereits stark gebeutelten Schiffsfondsszene, getroffen. Für Anleger des Containerflottenfonds, an dem sich viele mit hohen Summen beteiligt haben, ein Schock. Diese fragen sich nun zu Recht, was die Insolvenz für sie bedeutet und was zu beachten ist.

HC “Container Flotten Fonds” GmbH & Co. KG

Bei der HC Container-Flotten-Fonds GmbH & Co. KG (kurz: HC Container Flottenfonds), handelt es sich um einen größeren Schiffsfonds. Bei den von uns geprüften Fällen liegen sowohl bei der Beratung als auch nach Prospektangaben eine ganze Reihe von Verletzungen gegenüber den Anlegern vor, die zu Ansprüchen auf Schadloshaltung führen. Viele Anleger wollen  jetzt nur noch eins: Schnellstmöglich raus aus dem Fonds und dabei am besten noch den entstandenen Schaden ersetzt bekommen.

Zusammenfassend ist unseren Mandanten die Beteiligung an dem Schiffsfonds als eine angeblich sichere Anlage verkauft worden. Dabei wurden weder auf die Risiken einer solchen Schiffsfonds-Beteiligung generell, noch auf die hier vorliegenden besonderen Risiken des HC Container Flotten-Fonds hingewiesen.

Bei der treuhändischen Kommanditbeteiligung an der HC Container Flottenfonds GmbH & Co. KG handelt es sich um eine riskante Unternehmensbeteiligung, bei der hohe Weichkosten aus den Anlegergeldern abgeschöpft werden (über 20 % der Zeichensumme zzgl. 3 % Agio), die zunächst wieder hereingewirtschaftet werden müssen, bevor die Fondsgesellschaft überhaupt Gewinne erzielen kann. Die Anleger tragen das typische Unternehmerrisiko und partizipieren in vollem Umfang am Gewinn und Verlust der Gesellschaft bis hin zum Totalverlustrisiko der Einlagebeträge. Die lange Laufzeit mit frühster Kündigungsmöglichkeit zum 31.12.2022 erhöht das Verlustrisiko des Anlegers. Auch die hohe Fremdfinanzierung durch Darlehen von über 50 % des Gesamtinvestitionskapitals birgt ein weiteres erhebliches Risiko für die Anleger. Darüber hinaus haben wir weiter recherchiert, dass es eine ganze Reihe von weiteren Risiken, die sich nicht im Prospekt finden, gibt.

Weiter wären nach unserer Auffassung die finanziellen Ungereimtheiten in den Prognosen des Emissionsprospektes zu prüfen, die unter anderem die Vermutung zulassen, dass der HC Container Flottenfonds die Investitionsgüter zu teuer eingekauft oder die Schiffsbetriebskosten zu niedrig angesetzt haben könnte.

Was sich zunächst sehr negativ anhört, könnte sich für betroffene Anleger zu einem Glücksfall entwickeln. Gerade die letzten Punkte ermöglichen einen Durchgriff auf die hinter der Gesellschaft stehenden Konzeptionäre und Initiatoren, sowie die Geschäftsführung.

Anleger sollten daher, neben der Anmeldung ihrer Forderung im Insolvenzverfahren der Schiffsgesellschaft HC Container-Flotten-Fonds GmbH & Co. KG bis zum 14.05.2012, auch prüfen lassen,  ob sie noch weiteres Geld an den Containerflottenfonds zahlen müssten und woher sie ihren Schaden ersetzt erhalten können.

HC Container 1100 SchiffsVerwaltungs GmbH

Dabei wäre beinahe die Meldung, dass das Insolvenzverfahren über das Vermögen der HC Container 1100 SchiffsVerwaltungs GmbH am 18.04.2012 eröffnet wurde und Gläubiger ihre Ansprüche ebenfalls bis zum 14.05.2012 zur Tabelle anmelden sollen, untergegangen.

Doch die Meldung ist brisanter, als sie auf den ersten Blick scheint. Denn bei der nun insolventen HC Container 1100 SchiffsVerwaltungs GmbH handelt es sich um die persönlich haftende Gesellschafterin des HC Container Flottenfonds GmbH & Co. KG, gegen die aus unserer Sicht Ansprüche wegen Prospektfehlern bestehen. Eine Anmeldung der Forderung auf Schadensersatz ist aus unserer Sicht sinnvoll, wenn man die genauen Hintergründe der Haftung der HC Container 1100 SchiffsVerwaltungs GmbH benennen kann.

Wir werden bei diesen groben Verletzungen für unsere Mandanten den Ausstieg aus dem Fonds und die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen durchsetzen, notfalls auch mit entsprechenden Klagen.

München, den 24.04.2012



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