Schiffahrts Gesellschaft MS Chief Hansa Treuhand

Schiffahrts-Gesellschaft MS Chief mbH & Co. KG
Hansa Treuhand

Schiffahrts-Gesellschaft MS CHIEF mbH & Co. KG fordert Anleger zur Kapitalerhöhung auf

München, 12.05.2015 - Die Schiffahrts-Gesellschaft MS „Chief“ mbH & Co. KG (Hansa Treuhand) beschließt im Rahmen ihrer außerordentlichen Treugeber- und Gesellschafterversammlung mit der notwendigen Mehrheit der Gesellschafter das Weiterbetreiben der MS „Chief“ und wendet damit (zunächst) den Verkauf des Schiffes ab.

Was steckt dahinter und was bedeutet dies für Hansa Treuhand "MS Chief" Anleger?

Auch dieser Hansa-Treuhand Schiffsfonds bleibt nicht von der schon vor Jahren begonnen Talfahrt der Schiffsfonds verschont. Die einst als Wundermittel verkauften Fonds, sehen sich erheblichen Problemen ausgesetzt. Es gibt kaum einen Schiffsfonds mehr, der nicht mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen hat oder gar Insolvenz anmelden muss.
Um die Weiterführung des Schiffsfonds erfolgreich umsetzen zu können, benötigt die MS „Chief“ mbH & Co. KG nach eigenen Angaben offensichtlich neues Kapital. Die Gesellschafter werden daher aufgefordert bis zum 31. Mai 2015 einer mit dem Weiterbetreiben des Schiffes einhergehenden freiwilligen Kapitalerhöhung zuzustimmen und das erhöhte Kapital einzuzahlen.

Was passiert wenn das notwendige Kapital nicht beigetrieben werden kann?

Es ist zu befürchten – wie in der Branche vielfach schon zu beobachten war -, dass die Gesellschaft für den Fall, dass die freiwilligen Zahlungen nicht ausreichen sollten, die fehlenden Beträge bei den Anlegern über Rückforderung erhaltener Ausschüttungen/Auszahlungen „holt“. Dies wird den Anleger auch im Schreiben zur freiwilligen Nachzahlung bereits so als Szenarium angedroht, sollte das erforderliche Kapital nicht eingesammelt werden können. Für Sie als Anleger bedeutet dies, dass die Gesellschaft im schlimmsten Falle sämtliche Auszahlungen zurückverlangt, welche Sie aus dem Fonds bisher erhalten haben. Das dürfte die “Freiwilligkeit” für die Anleger in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Außerdem bleibt fraglich, ob mit den freiwilligen Zahlungen nun ein wirtschaftlicher Erfolg einhergeht. Nach unserer Einschätzung und Erfahrungen könnte dennoch ein Totalverlust eintreten. Ein Umstand der vielen Anlegern mangels ordnungsgemäßer Beratung durch Banken oder Vermittler nicht bewusst ist – ebenso wenig die Tatsache, dass der Fonds zunächst erhaltene Ausschüttungen zurückfordern könnte. Ob tatsächlich ein Anspruch auf Rückzahlung erhaltener Zahlungen besteht, kann durch uns fachkundig geprüft werden. Daneben können auch die Chancen und Möglichkeiten erläutert werden, wie Sie sich als Anleger in der aktuellen Situation am besten verhalten und/oder Sie ihren erlittenen Schaden ersetzt erhalten können.



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Schiffahrts-Gesellschaft MS „CHIEF“ mbH & Co. KG fordert Anleger zur Kapitalerhöhung bis 31.05.15 auf.

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