Schiffahrts Gesellschaft MS "HS Livingstone" mbH & Co. KG

Schiffahrts Gesellschaft MS "HS Livingstone" mbH & Co. KG

Schifffahrts-Gesellschaft MS "HS Livingstone" mbH & Co. KG

Der geschlossene Schiffsfonds Schiffahrts-Gesellschaft MS "HS Livingstone" mbH & Co. KG wurde im Jahr 2003 vom Emissionshaus Hansa Treuhand Schiffsbeteiligungs GmbH & Co. KG aufgelegt. Das Hamburger Emissionshaus Hansa Treuhand wurde 1983 gegründet und hat in den vergangenen 20 Jahren Schiffsfonds für über 4 Milliarden Euro platziert. Die HS Livingstone hat inklusive Zusatzkosten ca. 45 Millionen Dollar gekostet.

Derzeit befinden sich diese Fonds in schwierige Zeiten. Bei dem Beteiligungsangebot  handelt es sich um eine Unternehmensbeteiligung an einem geschlossenen Fonds des so genannten "Grauen Kapitalmarktes" mit hohen (Verlust-) Risiken. Die riskanten Unternehmensbeteiligungen sind gerade keine geeignete Anlage zur Ergänzung einer Altersvorsorge. Bei diesen riskanten Unternehmensbeteiligungen werden hohe Weichkosten abgeschöpft, die erst wieder hereingewirtschaftet werden müssen. Als Kommanditisten der Schiffahrts-Gesellschaft MS "HS Livingstone" mbH & Co. KG tragen die Anleger das typische Unternehmerrisiko und partizipieren in vollem Umfang am Gewinn und Verlust der Gesellschaft bis hin zum Totalverlustrisiko der Einlagebeträge. Das typische Risiko einer Kommanditbeteiligung, das Wiederaufleben der Haftung in Höhe der geflossenen Ausschüttungen nach § 172 Abs. 4 HGB kommt hinzu. Darüber hinaus gibt es keine bzw. kaum Verkaufsmöglichkeiten am Zweitmarkt, das sog. Fungibilitätsrisiko. Auch bestehen hier erhebliche spezielle Risiken der Beteiligungen an einem Schiffsfonds.

Betroffene MS "HS Livingstone" Schiffsfonds Anleger müssen sich daher nicht mit der schlechten wirtschaftlichen Lage und drohenden Verlusten abfinden

Durch die Schilderungen der Beratung durch die von uns vertretenen Anleger der Schiffahrts-Gesellschaft MS "HS Livingstone" mbH & Co. KG haben wir mehrfach Anhaltspunkte für eine Haftung der Berater bzw. Vermittler und auch der Initiatoren und Gründungsgesellschafter gegenüber den Anlegern auf Schadensersatz gefunden.

Die riskanten Schiffsbeteiligungen der Hansa Treuhand Unternehmensgruppe wurden den von uns vertretenen Anlegern oft von den Beratern bzw. Vermittlern als sichere Anlagen beispielsweise im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung, zum Vermögensaufbau oder gar Altersvorsorge, häufig zusammen mit einer Fremdfinanzierung, empfohlen. Diese spekulativen Unternehmensbeteiligungen mit hohen (Verlust-)Risiken eigenen sich aber gerade nicht als sichere Anlagen, erst recht nicht zusammen mit einer Fremdfinanzierung.



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