Flex Fonds Capital

Flex Fonds Capital

Flex Fonds Gruppe

Ausbleibendende FLEX Fonds Ausschüttungen, Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft beim Vermögensverwalter Gerald Feig im Mai 2018 und Anschreiben an Anleger (Januar 2019) haben FLEX Fonds Investoren weiter verunsichert. So haben die im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrenen KAP Rechtsanwälte Anfang 2019 erste Klagen auf Schadensersatz am Landgericht Stuttgart eingereicht. Betroffene Anleger finden im Folgenden wertvolle Informationen zu ihren persönlichen Möglichkeiten und nützliches Hintergrundwissen rund um die Flex Fonds Gruppe.

Übersicht FLEX Fonds

  • FLEX Fonds Capital AG (Konzernmutter)
  • Anspar FLEX Fonds 1 GmbH & Co. KG
  • Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG
  • Anspar FLEX Fonds 3 geschlossene Investment GmbH & Co. KG
  • Private FLEX Fonds 1 GmbH & Co. KG
  • GF Ges. für Konzeption & Marketing für Vermögensanlagen mbH
  • PF Private Finance Vermittlungsgesellschaft für Vermögensanlagen mbH & Co. KG
  • FLEX Fund New Energy GmbH
  • FLEX Fund Oil & Gas 1 Inc.
  • FLEX Fund Real Estate Holding LLC
     

Klagen gegen Fonds, Treuhandges. und Vermittler eingereicht

München / Stuttgart, den 26.03.2019 – KAP Rechtsanwälte haben für erste Mandanten Klagen auf Schadensersatz im Zusammenhang mit der Zeichnung von Flex-Fonds Beteiligungen zum Landgericht Stuttgart eingereicht. Die Klagen richten sich hierbei gegen die Fonds wie auch die Treuhandgesellschaft und den Vermittler der jeweiligen Mandanten. Der Vorwurf lautet hier neben der fehlerhaften Darstellung der Anlage bei der Vermittlung darauf, dass die Prognosen in den Fondsprospekten falsch gerechnet waren. So haben sich bei den Flex Fonds z.B. die Verwaltungskosten im Vergleich zum Prospekt beinahe verdoppelt, ohne dass ein Grund hierfür absehbar ist.

Eingeklagt sind Ansprüche aus Beteiligungen an der Private FLEX Fonds 1 GmbH & Co. KG, Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG und Anspar FLEX Fonds 3 geschlossene Investment GmbH & Co. KG.
 

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FLEX Fonds Gruppe schreibt Anleger an – aktueller Jahresbericht + Abstimmung

München, den 12.01.2019 – Anleger des Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG erhalten diese Tage Post von ihrer Fonds-Gruppe. 

Der Inhalt: Ein Abstimmungsbogen zu aktuellen Beschlüssen und der Jahresabschluss 2017, der bis zum 25.10.2019 zurückgesandt werden soll. Vor allem der Jahresabschluss dürfte enttäuschend sein. 

In den Beschlüssen soll zunächst, wie üblich, über die Verteilung von Liquiditätsüberschuss und Jahresergebnis an die Anleger entschieden werden. Was zunächst einmal ganz gut klingt, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als Enttäuschung. Vor allem, wenn man die Prognosen aus dem Prospekt des Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG gegenübergestellt. So teilt der Anspar FLEX Fonds 2 mit, dass kein ausschüttungsfähiger Liquiditätstüberschuss zu verteilen sei. Anders der Prospekt der Flex Fonds: 2007 wurde für 2017 noch mit Euro 403.595,00 gerechnet und auch im Nachtrag 2009 waren immerhin noch Euro 208.654,00 vorgesehen.

Auch das Jahresergebnis 2017 enttäuscht im Vergleich zu den Prognosen. Wurde 2007 noch damit geplant, für 2017 ein steuerliches Ergebnis von rund 3 Mio. zu erzielen und an die Anleger verteilen zu können, sind es nun gerade einmal Euro 939.614,86. Auch der Prospektnachtrag 2009 stellt ein steuerliches Ergebnis von Euro 2,78 Mio. in Aussicht.

Was sind die Gründe für die Bruchteile der prognostizierten Ergebnisse?
Die Gründe für dieses Auseinanderfallen sind offensichtlich zweierlei: zum einen hat der Fonds nicht ansatzweise das Anlagevermögen erworben, das geplant war, so dass hieraus auch nur geringere Gewinne erwirtschaftet werden können. Zum anderen sind aber auch die (insbesondere internen) Kosten praktisch explodiert. So sind die Kosten für die "Verwaltungsvergütung", die an die geschäftsführende Kommanditistin 2017 gezahlt wurden, auf Euro 792.849,17 gestiegen. Im Prospekt und Prospektnachtrag wird hier noch mit Euro 424.958,00 gerechnet. Die Gebühren haben sich beinahe verdoppelt, der Aufwand dürfte aufgrund der geringeren zu verwaltenden Investition erheblich gesunken sein. Auch die in der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen „sonstigen Aufwendungen“ sind mit Euro 633.179,82 nicht gerade wenig. Hinzukommt, dass, anders als in Jahresabschlüssen üblich, diese Position nicht transparent dargestellt wurde.

Insbesondere bei einem Vergleich der im Jahresabschluss nun dargestellten Zahlen mit der Prognose aus Prospekt und Prospektnachtrag stellen sich viele Flex Fonds Anleger die Frage, ob sie aus der Fonds-Gruppe aussteigen können.

Hierzu gibt es Möglichkeiten, zu denen wir Sie gern beraten. Nutzen Sie die Schnellanfrage für Ihren Kontakt.

Lesen Sie hier unsere interessanten Zwischenberichte

> Staatsanwaltschaft durchsucht die Firmenzentrale Flex Fonds Vermögensverwalter Gerald Feig

München, den 09.05.2018 - Zunächst gab es im letzten Jahr 2017 schlechte Nachrichten für die Anleger der Flex Fonds: die versprochenen Ausschüttungen, für viele als Zinsen gedacht und verkauft, blieben aus. Nun stehe der Verdacht der Untreue und des Betruges im Raum. Wir hatten bereits berichtet, dass in den uns vorliegenden Fällen den Anlegern garn nicht bewusst war, welches Hochrisikoprodukt Ihnen empfohlen wurde. Bereits das ist eine Grundlage, auf der der Anleger aussteigen kann und sein Geld im Rahmen eines Schadensersatzes einfordern kann.

Wenn sich nun bestätigt, dass das ganze Objekt Postturm-Carré in Schorndorf zu einem überhöhten Preis gekauft wurde, stünden neben den ohnehin schon möglichen Ansprüchen auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Aufklärung sogar deliktische Ansprüche aus Betrug. Dies erweitert den Raum der Anspruchsgegner.

Es geht um die Frage, ob eine Werbung zur Anlage ordnungsgemäß im Bezug auf die Daten zum Projekt waren. Also können mit den Mieteinnahmen und Werbetafel am Postturm in Schondorf so viel Geld verdient werden, dass die EUR 12,5 Millionen, für die das Carré vor rund fünf Jahren ins Portfolio von Flex Fonds (Regio Flex Fonds 1) kam, auf Dauer finanziert werden können und damit auch Ertrag erwirtschaften können. Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht nach, ob die Einnahmen gegenüber den Fonds Anlegern bei der Einwerbung deren Gelder zu hoch angesetzt wurden. Auch ein Gutachten, das eine Objektgesellschaft im Jahr 2014 in Auftrag gegeben haben soll, ging wohl nur von einem Ertrag von gut neun Millionen aus.

Nach Medienberichten weist Gerald Feig die Probleme weit von sich. Es gebe kaum Leerstand und und durch die Entwicklung des Immobilienmarktes sei ohnehin eine Gewinn “denkbar”. Er verkennt dabei aus unser Sicht das Wesentliche. In diese Immobilieninvestition ist eben nicht das gesamt Anlegergeld geflossen. Um in eine Gewinnzone zu kommen, müsste eine solche Rendite aus der Immobilie abgeworfen werden, die aus unsere Sicht schlicht unrealistsch ist. Und dann nennt man das Modell unplausibel. Und bereits darauf stehen dem Anleger Haftungsansprüche zu. Und zwar gegen alle Gründungsgesellschaften, Treuhänder und Vermittler.  

Wir vertreten eine Vielzahl von Geschädigten und konnten bereits erhebliche Rückzahlungen erreichen. Als Anleger des Flex Fonds können Sie ihre Ansprüche prüfen lassen. Wir helfe Ihnen gern.

> Probleme riskante Beteiligung Anspar FLEX Fonds

Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG – jetzt riskante Beteiligung beenden und Schadensersatz geltend machen; Verjährung droht im Laufe des Jahres 2018

Der Anspar FLEX Fonds 2 wird im Prospekt damit beworben, ein alternativer Investmentfonds zu sein, der schwerpunktmäßig in Immobilien investiere und gerade für "Anleger mit kleinerem oder mittlerem Einkommen" geeignet sei. 

Diese Angaben sollten bei potentiellen Anlegern offenbar den Eindruck einer sicheren Geldanlage vermitteln, was aus unserer Sicht mit der Realität im Ergebnis aber leider wenig zu tun hat. Denn bei der Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG (kurz Anspar FLEX Fonds 2) handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung an einem geschlossenen Fonds des sogenannten „Grauen Kapitalmarktes" – mit den für eine solche Beteiligung typischen hohen (Verlust-) Risiken, bis hin zum Risiko des Totalverlustes der eingezahlten Gelder und sogar das Risiko einer Nachschußverpflichung im Extremfall.

Entgegen der Darstellungen des Fonds wurde die Anlegergelder offenbar auch nicht schwerpunktmäßig in Immobilien investiert. Tatsächlich flossen nur etwa die Hälfte davon in Immobilien, daneben wurde auch in Wertpapiere, Rohstoffesowie andere Fondsbeteiligungen investiert.

Anleger sollten vor diesem Hintergrund prüfen lassen, ob

  • Ihnen Schadenersatzansprüche zustehen oder
  • Sie die Beteiligung am FLEX Fonds vorzeitig beenden können, um jedenfalls einen sich aufgrund des Ansparmodells monatlich vertiefenden Schaden zu verhindern.

KAP Rechtsanwälte konnten gegen den Anspar FLEX Fonds 2 bereits Erfolge verzeichnen.

> Anspar FLEX Fonds 1 + Private Flex Fonds 1 Schaden abwenden

Probleme hat die FLEX Fonds-Gruppe die bereits ausplatzierten Immobilienfonds: der Anspar FLEX Fonds 1 GmbH & Co. KG (kurz: Anspar FLEX Fonds 1) und der Private Flex Fonds 1. Schwerpunkt des Anspar FLEX Fonds 1 liegt auf Gewerbeimmobilien, investierte aber auch in Wohnimmobilien, geschlossene Immobilienfonds und zu einem geringen Teil in Wertpapiere. Auch der Schwerpunkt des Private Flex Fonds 1 liegt auf Gewerbeimmobilien. Der Vorstand teilte 2017 mit, dass eine Restrukturierung der Fonds geplant sei. Die Ausschüttungen an die Privatanleger sind eingestellt.

Hierbei handelt es sich laut Prospekt um einen “alternativen Investmentfonds” der schwerpunktmäßig in Immobilien investiere. Beim Flex 2 Fonds konnten wir bereits im Jahr 2017 erfolgreich tätig sein und einen größeren Schaden für unsere Mandantschaft abwenden.

FLEX Fonds Übersicht Beteiligungen

Die FLEX Fonds Capital AG ist die Konzernmutter der FLEX Fonds Gruppe. Sie ist Initiator aller aufgelegten FLEX Fonds, verantwortlich für die Konzernstrategie und trägt die Verwaltungsaufgaben für Bestandsfonds, die vor Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches im Jahr 2013 aufgelegt wurden. 

Die GF Ges. für Konzeption & Marketing für Vermögensanlagen mbH übernimmt in der FLEX Fonds Gruppe die Konzeption der Fonds sowie das Marketing und die Beratung und ist verantwortlich für die Prospekte der jeweiligen Fonds.

Verantwortlich für den Vertrieb der FLEX Fonds ist die PF Private Finance Vermittlungsgesellschaft für Vermögensanlagen mbH & Co. KG. Sie arbeitet ausschließlich mit freien Anlagevermittlern zusammen, welche sie regelmäßig aus- und weiterbildet.

Die Aufgaben der FLEX Fund New Energy GmbH konzentrieren sich auf den Bereich Photovoltaik, wobei ihre konkrete Aufgabe die Suche und Auswahl von geeigneten Dach- und Freilandflächen ist, die sie kauft und anschließend an die Projektgesellschaften verpachtet. Die Objektgesellschaften errichten und betreiben dort in der Folgezeit Photovoltaikanlagen.

Bei der FLEX Fund Oil & Gas 1 Inc. handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft nach texanischem Recht. Die Gesellschaft ist verantwortlich für die Prüfung und Auswahl von Investitionen in Öl und Gas für die FLEX-Fonds.

Die FLEX Fund Real Estate Holding LLC schließlich konzentriert sich auf Wohnimmobilien in den USA und investiert  in Apartmentanlagen in Houston/Texas.

Hohes Risiko bis hin zum Totalverlust - Wir prüfen Ihre Ansprüche

Was den Anlegern zumeist nicht klar ist: Bei Investitionen in geschlossene Fonds handelt es sich um unternehmerische Beteiligungen mit entsprechend hohen Risiken bis hin zum Totalverlustrisiko. Über die Risiken wurden Anleger jedoch häufig nicht aufgeklärt. Liegen die Voraussetzungen vor, kann die Beteiligung auf Grundlage von Schadensersatzansprüchen noch heute rückabgewickelt werden.

Gerne prüfen wir für Sie im Rahmen einer Erstberatung, ob Ihnen Schadensersatzansprüche zustehen.



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