Embdena Schiffsfonds – bereits mehrere Schiffe insolvent

Embdena Schiffsfonds – bereits mehrere Schiffe insolvent

Embdena Schiffsfonds – bereits mehrere Schiffe insolvent

München, den 05.11.2012 - Anleger die Ihr Geld in Schiffe, wie die des Emissionshauses Embdena Partnership AG, gesteckt haben, haben sich ihre sicher geglaubten Investitionen in die Globalisierung anders vorgestellt. So haben sich die versprochenen ansehnlichen Renditen dank wachsendem Welthandel nicht bewahrheitet, im Gegenteil. Es stellt sich für die Embdena Anleger nun die Frage, wie es zu dieser Entwicklung kommen sollte. Fest steht: allein der nachlassende Handel auf den Weltmeeren ist nicht der einzige Auslöser dieser Verläufe.
 
Manche der an Anleger verkauften Schiffe sollen von Anfang an vermutlich eher Schrott gewesen sein. So ist es keine Überraschung, dass z.B. schon in den ersten Jahren teilweise immense Rechnungen für zwingend für die Sicherheit der Schiffe und der Besatzung notwendige Reparaturen gestellt wurden.

Schiffsfondsmarkt - Embdena Schiffe

All dies spricht nicht gerade für den Schiffsfondsmarkt. So seien laut der Wirtschaftswoche 2012 und 2013 bei etwa 400 deutschen Schiffsgesellschaften eine Insolvenzen zu erwarten. Dies treffe u.a. auch bei Schiffen des Embdena Partnership Emissionshauses zu. Erst 2005 gingen sie mit vier Fonds auf "Geldsammeltour" für gebrauchte Schiffe. Die dabei gesammelten über zehn Millionen Euro z.B. für die "MS Eaststar", "MS Nordstar" und "MS Oceanstar" scheinen verloren zu sein. Im vergangenen August wurde den Eaststar-Anlegern, von der GFI Treuhand mitgeteilt, dass die Geschäftsführung der Gesellschaft den Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht gestellt habe. Für die Anleger könnte das heißen, dass Nachzahlungen drohen, um Schulden des Fonds zu begleichen. Anlegern könnte das Schicksal der MS Adele C-Anleger drohen, bei der rund 50% der Ausschüttungen durch die Fondsgesellschaft zurückgefordert werden, wobei hier noch versucht werden soll, die Insolvenz abzuwenden.

Die optimistischen Prognosen, die in den Prospekten angepriesen wurden, sind größtenteils nicht einmal ansatzweise erreicht. Die MS "John Mitchell" und weitere Schiffe liegen seit Monaten ohne Aufträge und somit auch ohne Einnahmen im Hafen. Auch hier sollen die Gesellschafter immer wieder Nachschüsse leisten, ohne dass es einen vernünftigen und nachhaltigen Sanierungsplan gäbe. Bereits sieben Schiffe des Emissionshaus Embdena Partnership AG aus Emden sind Insolvent. Zu diesen Schiffen zählen u.a. MS  Jamina, Atlantic Star, MS  Vanessa, MS Hannes C und MS Carl C.



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