Schiffsfonds DS Rendite Fonds 116

DS-Rendite-Fonds Nr. 116 DS National GmbH & Co. Containerschiff KG - Rückzahlung

DS-Rendite-Fonds Nr. 116 DS National GmbH & Co. Containerschiff KG fordert Auszahlungen zurück

München, 03.07.2015 - Anleger des Dr. Peters DS-Rendite-Fonds Nr. 116 DS National GmbH & Co. KG haben erneut sehr unangenehme Post erhalten. Nachdem der Fonds in den letzten Jahren bereits die versprochenen Ausschüttungen nur sehr begrenzt erbracht hat, werden die Anleger des Schiffsfonds nun auch noch aufgefordert, diese an den Fonds zurückzuzahlen. Für viele, die sich auf eine sichere Anlage mit einer einträglichen Rendite gefreut haben, ein Schock. Als spezialisierte Kanzlei stellen wir die Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten für betroffene Anleger dar.

Was steckt dahinter und was bedeutet dieses Dr. Peters GmbH & Co. KG Schreiben für die Anleger des DS-Rendite-Fonds?

Der betroffene Dr. Peters DS Rendite Schiffsfonds, der sich bereits seit mehreren Jahren in einer wirtschaftlichen Schieflage befindet, benötigt nach eigenen Aussagen dringend neues Kapital um damit Restrukturierungsmaßnahmen umzusetzen. Insgesamt sei hierfür nach Angabe des Fonds mindestens ein Betrag von über 2,354 Millionen Euro nötig. Um dieses Kapital aufzubringen, warb der Fonds bislang um "freiwillige Kapitalerhöhungen" bei den bestehenden Anlegern. Die Zeichnungsfrist für diese freiwillige Kapitalerhöhung wurde bis zum 30.06.2015 verlängert.

Auszahlungen werden zurückgefordert

Da bisher “nur” freiwillige Kapitalerhöhungen in Höhe von 1,257 Millionen Euro eingenommen werden konnten, wurden die Anleger nun aufgefordert eine "unfreiwillige" Rückzahlung der Ausschüttungen zu leisten. Die Anleger des Dr. Peters DS-Rendite-Fonds sollten sich aus unserer Sicht im Klaren sein, dass weder mit der freiwilligen Zahlung noch der Rückzahlung von Ausschüttungen ein wirtschaftlicher Erfolg gesichert ist, sondern der Schiffsfonds immer noch scheitern kann, was schlimmstenfalls den Verlust der eingezahlten Gelder und der nun erbrachten Nachschüsse bedeuten kann.

Nach der Rechtsprechung sind Auszahlungen grundsätzlich auch nicht an den Fonds zurückzuzahlen, sondern können im Zweifelsfalle nur von einem Insolvenzverwalter des Fonds wirksam zurückgefordert werden. Gerade die Dr. Peters Gruppe war in der Vergangenheit mit ähnlichen Konstellationen, die die Rückforderung von Ausschüttungen bei einem noch laufenden Fonds ermöglichen sollte, vor dem Bundesgerichtshof gescheitert.

Fehlberatung durch Banken und Vermittler

Sollte sich die Situation des Fonds nun verschlechtern und die schlimmsten Befürchtungen eintreten können Anleger noch versuchen, den entstandenen Schaden von anderen Verantwortlichen geltend zu machen. In Betracht kommt hier vor allem eine Haftung der vermittelnden Banken.

Regelmäßig wurde der Fonds von der Commerzbank bzw. Dresdner Bank vermittelt. Vor allem unter dem Gesichtspunkt der sog. "kick-back-Rechtsprechung" des Bundesgerichtshofes bestehen gute Ansatzpunkte für Schadensersatzansprüche: Bankberater sind verpflichtet die Anleger darüber zu informieren, ob und in welcher Höhe für die Vermittlung Provisionen an die Bank geflossen sind. Wurde hierüber nicht ausreichend aufgeklärt oder die Risiken des Fonds nicht genau dargestellt, muss die Bank dem Anleger den entstandenen Schaden ersetzen und diesem das eingezahlte Kapital erstatten.

Wie mit den Rückzahlungsaufforderungen durch den Fonds umzugehen ist, sollte durch einen spezialisierten Rechtsanwalt geprüft werden, wir empfehlen unseren Mandanten, die Zahlungsaufforderungen nicht ohne weiteres zu erfüllen, sondern sich qualifizierten Rechtsrat einzuholen.

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