Diesel Nachrüstung Fahrverbot

Diesel-Nachrüstung - zahlen am Ende doch die Kunden?

Diesel-Nachrüstungen - zahlen am Ende doch die Kunden?

München / Stuttgart, den 09.10.2017 - Auf den ersten Blick scheint die Meldung des Spiegel Fahrern von Diesel-Fahrzeugen Hoffnung zu geben: Hersteller sollen Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge anbieten müssen, heißt es in dem Bericht. Doch was nach guter Neuigkeit klingt, wird schon auf den zweiten Blick wieder relativiert: Die Kosten für diesen Umbau sollen nach Spiegel-Informationen nicht die Hersteller alleine tragen, sondern zumindest einen Teil davon an die Kunden weitergeben können. Und die Kosten für eine solche Nachrüstung können schnell in an die zehntausend Euro kosten, wie an anderer Stelle berichtet wird. Die Hardware-Nachrüstung sei vergleichbar mit der Umrüstung eines Fahrzeugs von Front- auf Heckantrieb, heißt es dort. Machbar aber mit enormen Kosten verbunden.

Warum sollten Kunden also überhaupt eine solche Nachrüstung vornehmen lassen?

Ein Grund ist, dass die Fahrverbote in vielen deutschen Städten* noch lange nicht erledigt sind. Zwar ist das Urteil des Stuttgarter Verwaltungsgerichts noch nicht rechtskräftig, da eine sogenannte Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht eingereicht wurde. Damit soll gleich von oberster Stelle geklärt werden, ob das Urteil, das Stuttgart zur Aussprache von Fahrverboten zur Luftreinhaltung verpflichtet hat, richtig war. Stimmt das Bundesverwaltungsgericht dem Urteil zu, kann dies auch Signalwirkung für andere Städte haben, die dann zur Luftreinhaltung Diesel Fahrverbote, unter anderem von der Manipulation betroffener Diesel aussprechen müssen.

Gute Ansatzpunkte um Schadensersatzansprüche geltend zu machen

Halter und Fahrer betroffener Fahrzeuge sollten auch wegen dieser Unsicherheit schon jetzt aktiv werden und prüfen, welche Ansprüche sie gegen den Hersteller ihres Fahrzeugs geltend machen können. Insbesondere die Marken Volkswagen, Seat, Skoda, Porsche und Audi sowie Mercedes-Benz bieten ihren Besitzern gute Ansatzpunkte um Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Diverse Urteile zu Gunsten geschädigter PKW-Halter sind bereits gesprochen. Unter www.dieseljoker.de können Sie Ihre Ansprüche aus dem Diesel-Skandal schnell und unverbindlich berechnen lassen.



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