Diesel Skandal VW: auch 2018 können Diesel-Fahrer noch Ansprüche geltend machen

Diesel Skandal VW: auch 2018 können Diesel-Fahrer noch Ansprüche geltend machen

VW Diesel Skandal

Winterkorn Anklage in den USA - Chance für deutsche VW Kunden

München, den 02.05.2018 - In den USA wird es ernst für den Ex-Vorstand der Volkswagen AG Martin Winterkorn. Die Staatsanwaltschaft Detroit hat Anklage erhoben wegen Verschwörung zum Verstoß gegen Umweltgesetze und Täuschung der Behörden.
 
In Deutschland dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Betruges noch an. Dennoch ist die Anklage in den USA ein interessantes Signal für deutsche VW Kunden, die für ihren Diesel Schadensersatz von VW geltend machen wollen: derzeit sieht die Situation von Diesel Kunden vor Gericht so aus, dass die Rechtsprechung grundsätzlich zu Gunsten der Kunden entscheidet. Lediglich einige Gerichte, vor allem das „Hausgericht“ der Volkswagen AG in Braunschweig, haben in der Vergangenheit Klagen mit der Begründung abgewiesen, die Kläger hätten nachweisen müssen, dass der Vorstand von VW von einer Manipulation der Software gewusst hätte. Diese Argumentation wird nun durch die Anklage aus Detroit gestärkt.
 
Für betroffene Diesel Besitzer der Marken aus dem VW Konzern (Volkswagen, Porsche, Seat, Audi und Skoda) kommt die Anklage in den USA auch gerade rechtzeitig: schon Ende 2018 werden Ansprüche deutscher Kunden auf Schadensersatz verjähren. Es ist schon sehr „praktisch“, dass Volkswagen angesichts der Anklage in den USA dem Handelsblatt mitteilte, die internen Ermittlungen werden voraussichtlich Mitte 2019 abgeschlossen sein. Egal, was diese Ermittlungen des Autobauers dann ergeben: Kunden, die sich 2018 nicht um ihre Rechte gekümmert haben, können davon nicht mehr profitieren. Es ist höchste Zeit, sich als Diesel-Fahrer über die Möglichkeiten zu informieren und aktiv zu werden.
 

Volkswagen im Dieselskandal - auch 2018 können Diesel-Fahrer noch Ansprüche geltend machen

München, den 16.01.2017 - Ist es nach dem Jahreswechsel 2017/2018 vorbei mit Ansprüchen gegen Volkswagen? Nein, meinen die mit der Rückabwicklung hunderter Diesel-Fahrzeuge beauftragten Anwälte der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Je nachdem, wie die Ansprüche gestellt werden, haben vom Dieselskandal betroffene Autobesitzer noch bis Ende 2018 Zeit, Ihre Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen. 

Es ist zwar richtig, dass die Volkswagen AG nur bis Ende 2017 auf die Einrede der Verjährung verzichtet hat. Damit Volkswagen damit jedoch allen Ansprüchen geschädigter Fahrzeughalter entgehen könnte, müssten diese sich ausschließlich auf einen so genannten Sachmangel berufen. Wird der Anspruch jedoch (auch) darauf gestützt, dass Volkswagen bewusst Manipulationssoftware eingebaut und dies den Fahrzeugkäufen verschwiegen hat, so handelt es sich um so genannte deliktische Ansprüche. Deren Verjährung beträgt  ab Kenntnis dieser Ansprüche drei Jahre zum Jahresende. Betroffenen Dieselfahrern könnte aus unserer Sicht damit frühestens im Jahr 2015 eine entsprechende Kenntnisse unterstellt werden, als die Medien zur Dieselaffäre berichtet haben. Gerechnet hiervon verjähren deliktische Ansprüche gegen Volkswagen also erst Ende 2018.

Und die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen kann sich lohnen. Wie uns diverse Mandanten berichten sind betroffen Diesel-Fahrzeuge derzeit kaum verkäuflich. Bei einer Rückabwicklung durch unsere Tätigkeit kann der Kunde jedoch den ursprünglich gezahlten Kaufpreis abzüglich einer sehr geringen Entschädigung für zwischenzeitlich gefahrene Kilometer zurückverlangen. Eine schöne Möglichkeit, um das Auto doch "zu verkaufen", daher der auch Name "Dieseljoker". 

Bis Ende 2018 haben also insbesondere Fahrer von Autos aus dem Volkswagen-Konzern also der Marken VW, Audi, Porsche, Seat und Škoda noch Zeit, Ansprüche geltend zu machen. 

Auch bei den weiteren Autoherstellern, die zwischenzeitlich unter Manipulationsverdacht stehen (Daimler Mercedes-Benz und BMW) können derartige Ansprüche geltend gemacht werden. Die Verjährungsfristen laufen hier noch deutlich länger. Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits Klage gegen Daimler und Klage gegen BMW eingereicht.

Gern beraten wir auch sie bezüglich Ihrer Möglichkeiten und der Anspruchshöhe.



Anfrage

Ich brauche Ihre Unterstützung. Bitte kontaktieren Sie mich ohne Anfall von Kosten.
Diesel Skandal VW: auch 2018 können Diesel-Fahrer noch Ansprüche geltend machen.


War diese Seite für Sie hilfreich?
 
 
 
 
 
 
 
0 Bewertungen 0% 1 5 0  
Schnellanfrage