Porsche Abgasskandal

Porsche Abgasskandal

Porsche im Abgasskandal

Porsche-Fahrer aufgepasst! Prüfen Sie Ihre Chancen auf Schadensersatz im Diesel-Skandal und fordern Sie Entschädigung

Für unsere Mandanten klagen wir bereits seit 2017 bundesweit gegen die VW-Tochter Porsche, und haben in mehreren Urteilen weit über 50.000 Euro Schadensersatz erstreiten können. Wir stellen Ihnen gern Ihre Handlungsmöglichkeiten vor und verhelfen auch Ihnen zu Ihrem Recht.

Lassen Sie sich nicht länger durch eine Diesel-Nachrüstung oder einen Rückruf zum Software-Update hinhalten. Prüfen Sie kostenfrei Ihre Chancen auf Entschädigung und Schadensersatz und holen Sie das Beste für sich aus dem Abgasskandal heraus.

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Gegen welche Porsche Diesel vertreten KAP Rechtsanwälte ihre Mandanten?

Betroffene Porsche Modelle und Motoren
Die V6 Motoren der Baureihe VW EA 897 und die V8 Motoren vom Typ VW EA 898 reihen sich in die lange Liste der betroffenen Motoren im Abgasskandal ein.

Verbaut sind diese Motoren in den Diesel-Fahrzeugen von Porsche der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6:

  • Porsche Macan S 3.0 Diesel
  • Porsche Cayenne Diesel
  • Porsche Cayenne S Diesel
  • Porsche Panamera 4S

Zum aktuellen Stand im Porsche-Abgasskandal

Die Aufarbeitung der Affäre ist in vollem Gang

Nicht nur die Diesel-Modelle des Sportwagenherstellers, sondern auch seine Benziner geraten indes unter Manipulationsverdacht. Der Porsche-Vorstand ist um Kooperation mit den Behörden bedacht und versucht die Missstände in den eigenen Reihen selbst aufzuklären. Porsche hatte im Herbst 2018 von sich aus eine Untersuchung im eigenen Hause in Zusammenarbeit mit dem Kraftfahrt-Bundesamt angestoßen. Die Untersuchungen laufen noch.

KAP Rechtsanwalt Thorsten Krause im Interview zum aktuellen Stand bei Porsche (23.10.2020):

Das sind Ihre Rechte im Abgasskandal

Nach einem von uns erstrittenen Urteil des Landgerichts Stuttgart besteht für Porsche Dieselfahrer die Möglichkeit, ihr Fahrzeug an den Hersteller zurückzugeben und angemessenen Schadensersatz zu verlangen. Mit ihrer Erfahrung können Ihnen unsere Anwälte helfen, Ihre Rechte erfolgreich durchzusetzen. Kontaktieren Sie uns, um die für Sie beste Variante im Diesel-Skandal zu erfahren. Die grundsätzlichen Möglichkeiten sind: 

  • Schadensersatz für Ihren Diesel direkt von Porsche zu fordern
  • Ihr Recht auf Gewährleistung gegenüber dem Händler geltend zu machen
  • Bei Finanzierungen: den Widerrufsjoker 2.0 beim Autokredit prüfen und das Fahrzeug gegen Erstattung aller bisherigen Zahlungen an die finanzierende Bank zurückzugeben

Wehren Sie sich gegen einen Wertverlust, gegen Rückrufe und drohende Fahrverbote. Lassen Sie sich nicht durch “freiwillige” Updates und Servicemaßnahmen hinhalten. Wir helfen Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen und stellen Ihnen gerne Ihre Möglichkeiten vor.

Auch bei Finanzierung oder Leasing können Sie Ansprüche geltend machen. Es gibt es viele Möglichkeiten, die bis zur Rückgabe des Fahrzeugs gegen Erstattung der bisher gezahlten Raten (inklusive Anzahlung) reichen.

Porsche Benziner Abgasskandal

Nun auch Manipulationen beim Kraftstoffverbrauch bei Porsche Benzinern? Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat im September 2020 ein Ermittlungsverfahren gegen Porsche eingeleitet. Ein manipulierter CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch führten möglicherweise zu erschlichenen Zulassungen verschiedener Porsche-Modelle, so der Vorwurf der Ermittler. Betroffen sind diesmal Benziner mit älteren Motoren. 

Die Einzelheiten finden Sie in unserer Pressemitteilung (05.10.2020):

Porsche Urteil im Abgasskandal

Das Landgericht Stuttgart spricht im Juni 2019 einem Cayenne Diesel Fahrer Schadensersatz von über Euro 50.000,- zu.

Fragen & Antworten

Wo erhalten potentiell Geschädigte Informationen darüber, ob sie von dem Skandal betroffen sind?

Bei uns und beim Kraftfahrt-Bundesamt. Grundsätzlich ist aus unserer Sicht und den uns bekannten Messwerten praktisch jeder Diesel-Porsche betroffen, weil die manipulative Software in jedem Diesel steckt. 

Auch bei den Benzinern sind aktuell Manipulationen zum Spritverbrauch zu erkennen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart z.B. hat vor kurzem Ermittlungen gegen Porsche aufgenommen, weil bei behördlichen Kontrollen gezielt mit anderen Zahngrößen innerhalb des Getriebes getrickst wurde. Diese anderen Zahnräder sorgen für eine längere Kraftübertragung. Das macht die Fahrzeuge entsprechend weniger dynamisch, und Porsche deklarierte sie so als deutlich sparsamer im Verbrauch und im CO2-Ausstoß als es im Straßenbetrieb der Fall ist. Sollten sich diese Vorwürfe im weiteren Verlauf der Ermittlungen bestätigen, hieße dies, dass die Porsche AG auch bei Benzinern über keine wirksame Typ-Genehmigung verfügte und Käufer über den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch ihrer Fahrzeuge getäuscht wurden.

Ob nun Diesel- oder Benzinmotor, eine Prüfung der Ansprüche lohnt in jedem Fall, und wir können diese auch jedem dringend empfehlen - gerade vor dem Hintergrund möglicher Verjährung. Das geht ja auch ganz schnell und einfach, z.B auf unserer Webseite. Hier bekommen Sie als potentiell Geschädigte zudem eine kostenlose Erstberatung. Wir lassen in diesem Skandal keinen Verbraucher allein. Wir führen die Verfahren, kontaktieren die Rechtsschutzversicherung und informieren zu jeder Zeit transparent und verständlich über den Stand des Verfahrens. Solch ein Full-Service gehört ganz klar zu unserem Selbstverständnis.

Wie sind die Erfolgsaussichten für Geschädigte des Porsche Skandals derzeit einzuschätzen?

Aus der derzeitigen Erfahrung als sehr gut. Es existieren Rückrufe des Kraftfahrt-Bundesamtes gegen Porsche, und auch die Messwerte, die uns zu den Porsche-Modellen bekannt sind, zeigen deutliche Auffälligkeiten. Außerdem konnten wir in die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft München II Einsicht nehmen, die die Manipulationen bei der Konzernschwester Audi, die den 3 und 4,2 Liter-Motor für den Porsche-TDI hergestellt und geliefert hat, nehmen. Darin sind die Manipulationen nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft deutlich genannt und beschrieben, wer im Konzern wann und in welchem Umfang Kenntnis von den Betrügereien hatte. Auch ein ehemaliger Porsche-Vorstand kommt in der Anklageschrift vor.

 Als erfreulich zu bewerten sind sicherlich die Bemühungen seitens des Porsche-Vorstands, die Missstände in den eigenen Reihen selbst klären zu wollen. Porsche hatte im Herbst 2018 von sich aus eine Untersuchung im eigenen Hause in Zusammenarbeit mit dem Kraftfahrt-Bundesamt angestoßen. Die Untersuchungen laufen noch. Aber diesbezüglich sind Verbraucher von anderen Autobauern ja nicht sehr verwöhnt. Im Gegenteil. Und selbst die internen Untersuchungen im Hause Volkswagen haben aktuell noch nicht ansatzweise Licht ins Dunkel der Abgasmanipulationen gebracht. 

In jedem Fall wird sich der Abgasskandal in Deutschland ausweiten. Wir konnten bereits erste Urteile gegen Daimler und BMW erstreiten. Aber auch andere Hersteller, die durch anomale Messwerte im Realbetrieb auffallen, werden von unseren Mandanten zur Verantwortung gezogen. Aktuell sind Klagen gegen Fiat, Ford, Opel, Peugeot, Volvo, Nissan und andere Hersteller in Vorbereitung. 
 

Wie hoch kann der Schadenersatz im Einzelfall sein?

Das hängt von der Entscheidung des EuGH ab. Im Moment liegen die Entschädigungen bei dem Kaufpreis abzüglich der Nutzungen, gerechnet auf die Gesamtlaufleistung mit rund 300.000 km. Die exakte Formel lautet: 

(Kaufpreis x (Kilometer aktuell - Kilometer bei Kauf)) / (300.000 km – km Stand bei Kauf)

Dass dieser Abzug von Nutzungen Bestand haben wird, ist aktuell in einem unserer Verfahren durch den Europäischen Gerichtshof zu prüfen. Wenn der EuGH beschließt, dass besagte Nutzungsentschädigung für die Kilometer, die bereits mit dem Diesel gefahren wurden, nicht abgezogen wird, erhöht sich die Höhe des Schadensersatzes erheblich, die Kunden können dann den Neupreis des Fahrzeugs zurückfordern. 

Wenn der Europäische Gerichtshof überdies auch positiv zu den sogenannten “Deliktzinsen” entscheidet, kämen diese noch on top dazu. Dann würde Käufern über einen Schadenersatz hinaus ein Anspruch auf Verzinsung des bezahlten Kaufpreises bereits ab Kaufpreiszahlung zustehen. Dies könnte noch ein paar Tausend Euro mehr bedeuten.

Unserer Einschätzung nach werden die Europarichter zum Thema Nutzungsentschädigung und Deliktzinsen im Sinne der Verbraucher entscheiden, sodass in allen Fällen von einer passablen Schadensersatzhöhe gesprochen werden kann. Auch die aktuelle Berechnungsmethode erzielt schon Ergebnisse weit über dem auf dem Markt zu erzielenden Verkaufspreis für die Fahrzeuge.

Sammelklagen sind anders als in den USA, in Deutschland nicht möglich. Wie können Geschädigte dennoch Interessen bündeln?

Wir vertreten eine Vielzahl von Geschädigten, sodass sich hieraus ganz klar Vorteile für die Geschädigten durch wertvolle Synergieeffekte ergeben. So haben wir durch die Vertretung von über hundert Porsche-Fahrern und über zehntausend Mandanten im Diesel-Skandal natürlich eine gewisse Expertise zu den Themen entwickelt und können auch ganz anders recherchieren als wenn es “nur” um einen Einzelfall gehen würde.

Werden die Kosten für die Schadenersatzklagen von der Rechtsschutzversicherung getragen?

Ein klares Ja, wenn die Rechtsschutzversicherung bereits beim Kauf des Porsches bestanden hat.

In der Regel muss sich der Geschädigte um die Deckung nicht selbst kümmern. Das übernimmt die Anwaltskanzlei für ihre Mandanten. Das heisst, sie kontaktiert die Rechtsschutzversicherung und regelt alle Kosten mit dieser direkt. Dem Mandanten entstehen in der Regel keine weiteren Umstände. Einige Versicherungen versuchen zwar ihre Kosten gering zu halten und lehnen die Deckung erst einmal ab - insbesondere bei Anfragen durch Versicherungsnehmer, die nicht über eine Anwaltskanzlei kommen - wir haben aber Mittel und Wege, Mandanten auch gegenüber ihrer Rechtsschutzversicherung zu ihrem Recht zu verhelfen. Bei Porsche-Mandaten ist das aber meist ohnehin nicht nötig.

Was gibt es für Möglichkeiten, wenn ich über keine Rechtsschutzversicherung verfüge?

In dem Fall können wir Ihnen eventuell eine Finanzierung anbieten. 

Wegen der immer besser werdenden Aussichten unserer Klagen gegen die Porsche AG besteht die Möglichkeit einer Prozesskostenfinanzierung für Sie.

Konkret bedeutet das, dass die Schadensansprüche gegen die Porsche AG jetzt vollkommen ohne eigenes Kostenrisiko geltend gemacht werden können.

Wir konnten für unsere Mandanten einen Finanzierer finden, der sich bereit erklärt hat, für eine beschränkte Zahl von Klagen die kompletten Kosten zu übernehmen. Geht eine solche finanzierte Klage verloren, übernimmt der Finanzierer alle anfallenden Kosten. Für Sie wäre eine solche Klage also risikofrei. Wird die Klage gewonnen oder kommt es zu einem Vergleich, möchte der Finanzierer im Gegenzug am Erfolg der Klage beteiligt werden. Wir konnten für unsere Mandanten eine niedrige Erfolgsbeteiligung von gerade einmal 25% aushandeln, die der Finanzierer fordert (üblich wären über 30%).

Gerne geben wir bei Interesse auch Ihren Fall zur Prüfung und Freigabe an den Finanzierer weiter. Hierfür benötigen wir nur Ihre kurze Rückmeldung, dass Sie grundsätzlich Interesse haben. Wir würden Ihren Wunsch und die Rahmendaten Ihres Falls* dann an den Finanzierer weitergeben, und nach Freigabe durch den Finanzierer können wir Ihnen den Finanzierungsvertrag schicken. Darin finden Sie dann alle Details genau erklärt. Im Anschluss können Sie entscheiden, ob Sie das möchten, und unterschreiben in dem Fall den Vertrag und senden uns diesen wieder zu.

 Die Kontingente werden nach Eingang der Anfragen und unterschriebenen Finanzierungsunterlagen vergeben. Nach Abschluss des Finanzierungsvertrages könnten wir Ihre Klage ohne Kostenrisiko einreichen.

 Für eine Einschätzung Ihres Falls und eine Anfrage an den Finanzierer würden wir folgende Unterlagen und Angaben von Ihnen benötigen: 

  • den Fahrzeugschein ("kleines" Zulassungspapier) 
  • den Kaufvertrag
  • wenn vorhanden: Finanzierungs- oder Leasingunterlagen
  • Ihren aktuellen Kilometerstand
  • ggf. Unterlagen zu Ihrer Rechtsschutzversicherung oder die Angabe, wenn Sie nicht über eine Rechtsschutzversicherung verfügen

Die Anfrage können wir erst einreichen, wenn Sie uns alle benötigten Unterlagen zugeschickt haben. 

Für weitere Details wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice unter 089-41617275-0. 

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