Mercedes Urteile gegen Daimler

Mercedes Urteile gegen Daimler

Mercedes Urteile gegen Daimler

In der Mercedes Benz Diesel Abgasaffäre konnten KAP Rechtsanwälte eines der bundesweit ersten Urteile gegen die Daimler AG erreichen. Dabei wurde die Daimler AG Anfang 2019 zur Rücknahme eines Diesel Mercedes C 220d gegen Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Im Mai 2019 verfestigt sich die Rechtsprechung zu Gunsten weitreichender Schadensersatzansprüche von betroffenen Mercedes-Fahrern (siehe Urteil vom Az 23 O 220/18). Nach Ansicht des LG hat die Daimler AG durch die Verwendung von so genannten "Thermofenstern" nicht nur die Kunden, sondern auch das KBA getäuscht. Aktuell im August 20019 folgte die nächste Sensation aus Stuttgart: das erstes Urteil des LG Stuttgart zu einem bereits zurückgerufenem Mercedes Benz (V-Klasse).

Fahrzeughalter sollten sich nicht länger hinhalten lassen, ihre Verjährungsfristen prüfen lassen und ihre Ansprüche auf Schadensersatz gegen den Daimler durchsetzen.

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Erfolgreiche Urteile gegen Daimler (Übersicht)

Die Liste Übersicht Diesel-Urteile gegen Daimler erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die von KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erstrittenen Diesel-Urteile gegen Daimler sind fett markiert.

  • Oberlandesgericht Köln 19 U 51/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 196/19 (Mercedes GLK, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 80/19 (Mercedes C 250 Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 119/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 242/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 377/18 (C-Klasse, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 108/19 (Mercedes Viano, Motor OM 642, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 236/19 (E 350 CDI AMG, Motor OM 642, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 308/19 (C-Klasse, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 301/19 (C 180 CDI, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart 16 O 49/19 (Mercedes Vito, Motor OM651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 39/19 (Mercedes GLC 250d, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 73/19 (Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 9/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 411/17 (Mercedes GLK, Motor OM 651 Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 447/19 (Mercedes GLK 220 CDI, Motor OM 651 Euro 5, Fahrzeug vor Urteil verkauft)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 449/19 (Mercedes B 180 CDI, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 154/18 (Mercedes E 220 CDI, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 178/18 (Mercedes E 250, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 53/19 (Mercedes E 350 CDI, Motor OM 642, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 127/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 172/18 (Mercedes C 250 D, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 44/19 (Mercedes E-Klasse, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 180/18 (C-Klasse, Motor OM 620, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 220/18 (Mercedes ML 250, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 250/19 (Mercedes GLE 350s, Motor OM 642)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 235/19 (Mercedes C 220 CDI)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 116/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 177/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 179/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 121/19 (Mercedes CLA 220 CDI Motor OM 651)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 112/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 379/18 (Mercedes C220 BT Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 365/18 (Mercedes C-Klasse Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 366/18 (Mercedes Viano Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 85/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 105/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 86/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 157/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 199/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 181/19 (Mercedes E220 CDI Motor OM 651 Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 399/17 (Mercedes C 250 T Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 287/18 (Mercedes CLS 350 Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 46 O 101/19
  • Landgericht Frankfurt aM Urteil 2-10 O 93/19 (Mercedes C Klasse, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Hanau 9 O 76-18 (Mercedes Vito 114CDI, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Heilbronn Urteil Kn 8 O 120/18 (Mercedes Viano, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Itzehoe 7 O 133/18 (Mercedes E 220 CDI, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Landshut 44 O 1241/18 (Mercedes GLC 220d, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Landshut 44 O 364/18 (Mercedes E 220 BlueTec, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Frankenthal (Pfalz) 3 O 209/19 (Mercedes CLS 250 CDI)
  • Landgericht Karlsruhe 7 O 133/18
  • Landgericht Mönchengladbach 1 O 248/18 (Euro 6)

Neues bahnbrechendes Urteil für Daimler-Diesel: Landgericht Stuttgart urteilt zu finanziertem Fahrzeug und gegen Händler

München/Stuttgart den 03.03.2020 - Die Chancen für Fahrer von Daimler-Dieselfahrzeugen auf Schadensersatz steigen täglich. Die auf die Vertretung von Dieselfahren spezialisierte Kanzlei KAP Rechtsanwälte konnte nun ein weiteres wegweisendes Urteil gegen den schwäbischen Autohersteller erstreiten (Aktenzeichen 29 O 399/17). Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft konnte mit ihren Klagen bereits 2018 erste Beweisbeschlüsse zur Manipulation und erste positive Urteile gegen die Daimler AG im Rahmen des Dieselskandals erstreiten.

Das Besondere nun an diesem aktuellen positiven Urteil: der Wagen war über die Daimler-Benz-Bank AG finanziert und das Gericht verurteilt die Daimler AG als Hersteller zusammen mit dem Händler die noch offenen Darlehensraten aus der Finanzierung zu zahlen hat. Zudem ist der Kunde von weiteren Raten an die Bank befreit. Bei finanzierten Fahrzeugen sind positive Urteile äußerst selten. Das Urteil stellt am Hauptgericht für Daimlerklagen einen Meilenstein dar.  

In diesem Fall bedeutet das für den Dieselfahrer: Der Kunde ist von der Zahlung auf das offene Darlehen in Höhe von Euro 29.857,18 befreit. Seinen Mercedes Benz C 250 T Bluetec  muss er hierzu an die Daimler AG zurückgeben. Dies ist für ihn von Vorteil, da er für den  Wagen mit einer Laufleistung von rund 30.000 km auf dem Markt, wenn überhaupt veräußerbar, wäre derzeit noch ein Verkaufspreis von gerade einmal Euro 25.500,00 zu erzielen. Noch eine weitere Besonderheit weist das Urteil auf: neben der dem Hersteller der Daimler AG haftet dem Kunden auch der Händler der ihm das Fahrzeug verkauft hat.

Daimler argumentiert - wie in vielen anderen Fällen -  damit, dass das Fahrzeug keine unzulässige Abschalteinrichtung habe. Diese Argumentation hat das Landgericht Stuttgart nun auch in dieser Fallkonstellation nicht durchgehen lassen.

Zu Daimler im Diesel-Skandal positionierte sich erst letzte Woche der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Beschluss äußerst verbraucherfreundlich. Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft hat als erste Anwaltskanzlei auch gegen Daimler Klagen eingereicht und konnte zwischenzeitlich diverse positive Urteil für ihre Mandanten erstreiten. KAP Rechtsanwälte rechnen mit weiteren positiven Urteilen für ihre Mandantin. Betroffene Diesel-Fahrer sollten sich jetzt über ihre Möglichkeiten informieren.

Meilenstein-Urteil gegen Daimler: sittenwidrige Schädigung der Daimler AG durch Täuschung des KBA

München / Stuttgart, den 22.05.2019 (Update 21.10.19) – In den von uns geführten Verfahren verfestigt sich die Rechtsprechung zu Gunsten betroffener Diesel Mercedes Fahrer der Daimler AG. Das Landgericht Stuttgart hat nun das nächste Sensations-Urteil gegen Daimler gesprochen: Nach Ansicht des Landgerichts hat die Daimler AG durch die Verwendung von so genannten „Thermofenstern“ nicht nur die Kunden, sondern auch das Kraftfahrtbundesamt getäuscht. Die Folge ist ein weitreichender Schadensersatzanspruch der Kunden.

Das Landgericht Stuttgart macht in seinem Urteil gegen Daimler deutlich:

„Vorliegend ergibt sich die Sittenwidrigkeit des Handelns aus dem nach Ausmaß und Vorgehen besonders verwerflichen Charakter der Täuschung von Kunden, unter Ausnutzung des Vertrauens der Käufer in eine öffentliche Institution, nämlich das KBA. welches von der Beklagten ebenfalls durch nicht Offenlegung der unzulässigen Abschalteinrichtung getäuscht wurde und unter Inkaufnahme nicht nur der Schädigung der Käufer, sondern auch der Umwelt…“ 

Hintergrund war, dass die Daimler AG versucht hat, das Gericht mit der Vorlage einer weitgehend geschwärzten Anlage zu überzeugen, dass die hier streitige Funktionsweise des Motors dem Kraftfahrtbundesamt bekannt war. Das Gericht sieht aber gerade das Gegenteil als nachgewiesen an. Das KBA sei, so das Gericht, durch die Anmeldung nicht „in die Lage versetzt [worden], die Zulässigkeit der Abschalteinrichtung im streitgegenständlichen Fahrzeug umfassend zu prüfen“.
 
Das Urteil ist ein weiterer Meilenstein für geschädigte Daimler Kunden, denn es wirkt weit über den Einzelfall hinaus. Die beanstandete Funktion dürfte sich nach unserem Dafürhalten in praktisch jedem Mercedes-Benz der letzten rund 10 Jahre finden.

Sensation aus Stuttgart – erstes Urteil zu zurückgerufenem Mercedes Benz

Stuttgart, München den 26.08.2019 – Erneut sendet das Landgericht Stuttgart ein deutliches Signal an Diesel Daimler-Kunden: am 20.08.2019 wurde in einem durch die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren das erste Urteil gegen Daimler verkündet, das sich ausdrücklich mit einem zurückgerufenen Mercedes-Benz (V Klasse) beschäftigt (Aktenzeichen 7 O 56/19). Das Gericht verurteilt Daimler den über 2 Jahre alten Wagen mit einer Laufleistung von gut 25.000 km zur Rücknahme des Wagens gegen fast komplette Erstattung des Kaufpreises. Für die Nutzung der letzten Jahre muss sich der Kläger nur rund Euro 5.600,00 (ca. 10% des Kaufpreises) an Nutzungen anrechnen lassen. Das Urteil dürfte für alle Besitzer eines Mercedes-Benz, die einen amtlichen Rückruf erhalten haben, Signalwirkung haben.

Besonders bemerkenswert an dem Urteil ist, dass der Richter das Urteil vor allem darauf stützt, dass Daimler sich gegen den Vorwurf einer unzulässigen Abschalteinrichtung nicht richtig verteidigt hatte. Der Richter hatte Daimler im Verfahren aufgefordert, die Bescheide des KBA vorzulegen und sich dazu zu erklären. Dem ist Daimler nicht nachgekommen, so dass der Richter in dem Urteil konsequenterweise davon ausgegangen ist, dass die Abschalteinrichtung zugestanden wurde.

Eine Frist zur Nacherfüllung oder die Vornahme eines Software Updates musste der Kläger nach dem Urteil auch nicht abwarten, da er befürchten durfte, dass das Update zu Folgeschäden führt. Wir hatten hier zu bedenken gegeben, dass wenn ein Software-Update reichen sollte, um das Fahrzeug in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, es doch erstaunlich ist, warum der Hersteller den Aufwand betrieben hat, erst eine Abschalteinrichtung zu programmieren, anstatt gleich den sauberen Zustand als Standard zu programmieren. Dieser Überlegung folgt der Richter und bestätigt, dass kein Update und keine Nachbesserung zu verlangen sind.

Das Urteil macht in einem Nebensatz auch klar, dass deliktische Ansprüche gegen Daimler auf dieser Basis gegeben sind, die im vorliegenden Fall aber keine tragende Rolle mehr spielen. Für vom Rückruf betroffene Mercedes-Benz, die nicht direkt vom Hersteller oder einer Niederlassung gekauft wurden, wäre das jedoch der rechtliche Ansatzpunkt um Ansprüche geltend zu machen.

Vom Rückruf betroffene Fahrzeughalter sollten sich nicht länger hinhalten lassen, sondern ihre Ansprüche auf Schadensersatz gegen den Hersteller durchsetzen. Wer schnell handelt, kann seinen Anspruch noch auf die rechtlich einfacheren Kaufvertragsregeln stützen. Einem amtlichen Rückruf unterliegen derzeit die Mercedes Benz Modelle C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, G-Klasse, CLE, CLS, GL, GLE, GLK, GLC, Vito, V-Klasse und Sprinter. Auch Mercedes-Fahrer ohne amtlichen Rückruf können ihre Ansprüche geltend machen, die bisherigen Urteile gegen Daimler machen keine Unterscheidung zwischen Fahrzeugen mit oder ohne Rückruf.

Von unseren Mercedes Urteilen partizipieren

Aufsehenerregendes Diesel-Urteil: Daimler zu Schadensersatz verurteilt

Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler AG zum Schadensersatz

München, Stuttgart den 17.1.2019 – Es sind hervorragende Nachrichten für in der Diesel-Affäre betroffene Mercedes-Benz Fahrer: das Landgericht Stuttgart hat die Daimler AG in ersten aufsehenerregenden Urteilen zur Leistung von Schadensersatz aus dem Verkauf von manipulierten Diesel–Fahrzeugen verurteilt. Über unser Sensationsurteil (Az 23 O 180/18) berichten u.a. Süddeutsche Zeitung, Tagesschau,Handelsblatt, Spiegel Online, n-tv und viele mehr.

Das Urteil des Landgerichts Stuttgart hat es in sich: Dreh- und Angelpunkt ist eine Funktion in der Abgasreinigung, das so genannte “Thermofenster”. In Dutzenden von uns geführten Verfahren hat Daimler bereits zugegeben, dass diese Funktion in praktisch jedem Diesel der Marke vorliegt. Die Funktionsweise des “Thermofensters”: bei bestimmten Umgebungstemperaturen wird die Abgasreinigung anders angesteuert als bei anderen Temperaturen. Liefern diese Thermofenster z.B. unter den Bedingungen des sog. NEFZ-Tests ideale Abgaswerte und unter anderen Bedingungen nicht (also bei anderen Temperaturen als zwischen 20 und 30 °C), handelt es sich um eine Abschalteinrichtung, die auch nicht mit dem Argument des “Motorschutzes” gerechtfertigt werden kann.

Daimler wurde entsprechend zur Rücknahme des Fahrzeuges gegen Zahlung von Schadensersatz verurteilt. 

In dem von KAP Rechtsanwälte geführten Verfahren ging es um einen Mercedes Benz C 200 d T Modell. Die Klägerin hatte das Diesel-Fahrzeug mit Erstzulassung 2015 im Jahr 2017 gebraucht von einem freien Händler mit einem Kilometerstand von 27.875 km für Euro 27.990,00 gekauft. Das Fahrzeug hat die Schadstoffklasse EURO 6. Das Landgericht sieht nun (bei einem aktuellen Kilometerstand von 47.199 km) eine Schadensersatzforderung in Höhe von Euro 25.107,61 als gerechtfertigt an und hat diese der Klägerin zugesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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