Mercedes Abgasskandal

Mercedes Abgasskandal

Mercedes Abgasskandal

Wurden in Daimler Dieselmotoren illegale Abschalteinrichtungen installiert, oder nicht? Die Daimler AG bestreitet dies noch immer vehement, doch ein aktuelles Daimler Diesel-Gutachten aus einem unserer Verfahren entdeckt gleich zwei illegale Abschalteinrichtungen in einer E-Klasse. Nach unserem Verständnis betrifft dies alle Euro 5 und Euro 6 Mercedes Diesel. Das KBA berichtet kurz darauf von fünf Abschalteinrichtungen beim Stuttgarter Autobauer. 

Seit 2017 reichen wir als eine der ersten Kanzleien Klage gegen die Daimler AG ein. Über unsere erfolgreich erstrittenen Urteile wird in Presse und Medien berichtet. 

Mercedes Diesel-Fahrer aufgepasst! Lassen Sie sich nicht länger hinhalten. Prüfen Sie kostenfrei Ihre Chancen auf Entschädigung und Schadensersatz und holen Sie das Beste für sich aus dem Diesel-Skandal heraus.

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Neue bahnbrechende Urteile zur Regelung der Kühlmittelsolltemperatur bei Mercedes-Dieseln

Richter erklärt die Regelung bei Mercedes-Diesel Fahrzeugen für unzulässig und sittenwidrig. In Anlehnung an die aktuelle Rechtsmeinung des BGH steht betroffenen Diesel-Fahrern damit Schadensersatz zu.

Die jüngste Rechtsprechung des Stuttgarter Landgericht Ende Februar ist ein weiterer Quantensprung und wird die Daimler AG im Abgasskandal künftig in noch größere Erklärungsnot bringen. Denn laut Urteil (Az. 15 0 144/20 u. Az.15 0 361/20 ) ist die verwendete Abschalteinrichtung des geregelten Kühlmittelthermostats nicht nur eine illegale Abschalteinrichtung, sondern auch als sittenwidrige Täuschung zu betrachten.      

Die Einzelheiten finden Sie in unserer Mitteilung (02.03.2021):

KBA berichtet von fünf unzulässigen Abschalteinrichtungen bei Mercedes-Benz

“Plusminus” bringt neue Details in der Dieselaffäre bei Daimler ans Licht. KAP Rechtsanwälte waren bei den Recherchen der TV-Sendung als Experten im Interview.  

10. Februar 2021 - Es wird vor Gericht deutlich enger für die Daimler AG. Längst gilt durch Gutachten als erwiesen, dass Mercedes-Benz in seinen Diesel-Modellen illegale Abschalteinrichtungen verwendet. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat zig Rückrufbescheide für Mercedes-Benz nach Stuttgart verschickt und diese aktuell nochmals bestätigt. Doch Daimler bockt, blockt und irritiert in den Gerichtsverfahren noch immer mit sehr eigen anmutenden Aussagen. So sollen nach Angaben von Daimler in einer eigens aufgesetzten Werbekampagne angeblich 95 % aller Mercedes-Verfahren zugunsten des Unternehmens entschieden worden sein. Eine Zahl, die wir beim besten Willen nicht bestätigen können, und die auch grob irreführend ist: Denn die allermeisten Klagen befinden sich noch in erster Instanz und sind weder von der zweiten Instanz, noch dem BGH entschieden worden* – eben weil sie durch die Hinhaltetaktiken des Autobauers - wie Widerspruchsverfahren gegen das KBA oder das Schwärzen ganzer Beweisdokumente - ins Stocken geraten sind.

Dies dürfte sich jetzt ändern: Mit gerichtlichen Sachverständigengutachten zu illegalen Mercedes Abschalteinrichtungen und der jüngst klar entschiedenen Zurückweisung des KBA der Widerspruchsverfahren Daimlers gegen die Rückrufaktionen seiner Diesel-Fahrzeuge wird sich das Blatt wenden. 

Als führende Kanzlei in den Verfahren gegen Daimler sind KAP Rechtsanwälte als Experten gefragt. So auch für aktuelle TV Recherchen für die ARD Sendung "Plusminus". Dort werden die Verwicklungen Daimlers im Dieselskandal neu aufgerollt und die Prozesstaktik des Autokonzerns und die Auswirkungen u.a. unserer Gutachten beleuchtet: Das zuständige KBA berichtet z.B. von fünf unzulässigen Abschalteinrichtungen in Daimler-Diesel-Motoren und das Bundesverkehrsministerium beschreibt erstmals die Funktionsweise der Software, die die Abschalteinrichtungen steuert. 

Mit all diesen weiteren nachgewiesenen Erkenntnissen wird ein Ende für Daimlers bisherige Prozess-Taktik immer wahrscheinlicher. 

KAP Rechtsanwälte haben als eine der ersten Kanzleien schon 2017 erste Klagen gegen Daimler eingereicht. Wir haben den bundesweit ersten Beweisbeschluss und das erste positive Urteil gegen die Daimler AG erstritten. Tausende Diesel-Fahrer vertrauen sich bereits unserer Fachexpertise an.  

Wir empfehlen auch Ihnen eine konsequente Verfolgung Ihrer Rechte als Verbraucher. Ob Sie nun von einer Rückrufaktion betroffen sind oder nicht, spielt keine Rolle. Denn nach Ansicht des BGH können betroffene Autofahrer auch dann Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn das Fahrzeug nicht vom KBA beanstandet wurde. Ein Rückruf ist also keine Voraussetzung für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Abgasskandal. 

Lassen Sie Ihre Ansprüche ganz einfach, unverbindlich und kostenfrei im Rahmen unseres Diesel-Check prüfen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich wehren können!

* Zum aktuellen BGH Beschluss, der gerade nicht zugunsten von Daimler ausgefallen ist, sondern von den Gerichten verlangt, den Vorsatz und die Sittenwidrigkeit bei der Verwendung von Abschalteinrichtungen sehr genau zu prüfen, lesen Sie hier mehr.

KBA weist Widersprüche gegen Mercedes-Rückrufbescheide zurück

Das ergaben aktuelle Recherchen des BR. Damit ist die erste juristische Stufe eines rechtskräftigen Bescheides vollzogen.

Bisher hatte sich der Stuttgarter Autobauer in Klagen betroffener Diesel-Kunden stets auf seinen Widerspruch gegen die Rückrufe des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) berufen und die Rückrufe als unbegründet und falsch dargestellt.

Die Daimler AG kann jetzt gegen die Rückrufbescheide nur noch Klage einreichen. Nachdem das KBA sich jedoch offensichtlich mit der Anordnung des Rückrufes sehr sicher ist, stehen die Chancen der Daimler AG vor Gericht eher schlecht. 

Mit der jetzt eindeutigen Haltung des KBA zum unzulässigen Abgasreinigungssystem bei Mercedes-Dieselfahrzeugen steigen die Chancen geschädigter Autobesitzer auf Schadensersatz im Abgasskandal deutlich. 

Wir empfehlen daher Mercedes-Diesel Fahrern einmal mehr eine konsequente Verfolgung ihrer Rechte als Verbraucher - und wir helfen Ihnen dabei. Ob Sie nun von der Rückrufaktion betroffen sind oder nicht - wir prüfen Ihre Ansprüche kostenfrei im Rahmen unseres Diesel-Check und zeigen Ihnen, wie Sie sich wehren können.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter br.de, tagesschau.despiegel.de (05.02.2021).

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BGH hebt ein Daimler-freundliches Urteil des OLG Köln auf

Der Bundesgerichtshof widerspricht dem OLG Köln und verweist ein Verfahren zurück.

Der Fall muss jetzt in Köln neu verhandelt werden und die Daimler AG muss in dem Fall darlegen, dass sie sich keiner vorsätzlichen Sittenwidrigkeit schuldig gemacht hat. 

Ob dies das Ende für überwiegend geschwärzte Beweisunterlagen bei der Daimler AG bedeutet, wird sich zeigen. Klar ist aber, dass der BGH dem bisherigen Vorgehen einiger Gerichte, die Schadensersatzansprüche wegen der Verwendung temperaturgesteuerter Abschalteinrichtungen pauschal zurückwiesen, entschieden entgegentritt.

Wenn Autohalter darlegen, dass Hersteller das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bewusst nicht wahrheitsgemäß über die Art der Motorsteuerung informiert hat, müssen die Gerichte dem nachgehen. Damit steigen die Chancen geschädigter Autobesitzer auf Schadensersatz im Abgasskandal weiter.

Mehr dazu finden Sie in unserer Pressemitteilung (02.02.2021):

Abgasskandal Entschädigung & Schadensersatz

Für Mercedes Dieselfahrer besteht die Möglichkeit ihr Diesel-Fahrzeug an den Hersteller zurückzugeben und angemessenen Schadensersatz zu verlangen. Mit unserer Erfahrung können Ihnen unsere Diesel-Anwälte helfen, Ihre Rechte erfolgreich durchzusetzen. Kontaktieren Sie uns, um die für Sie beste Variante im Diesel-Skandal zu erfahren.

Die grundsätzlichen Möglichkeiten sind:

  • Schadensersatzansprüche direkt gegen Daimler führen
  • Recht auf Gewährleistung vom Mercedes-Benz Händler verlangen
  • Widerrufsjoker beim Autokredit verwenden (Mercedes-Bank hier mehr dazu)

Wehren Sie sich gegen einen Wertverlust, Rückrufe und drohende Fahrverbote. Lassen Sie sich nicht durch “freiwillige” Updates und Servicemaßnahmen hinhalten. Wir helfen Ihnen Ihre Diesel-Rechte durchzusetzen und stellen Ihnen gerne Ihre Handlungsmöglichkeiten vor.
 
TIPP: Auch bei Finanzierung oder Leasing können Sie Ansprüche geltend machen.
Bis zur Rückgabe des Fahrzeugs, gegen Erstattung der bisher gezahlten Raten (auch Anzahlung), gibt es viele Möglichkeiten.

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KAP Diesel-Gutachten entdeckt illegale Abschalteinrichtung(en)

"Premium-Abschalteinrichtung" von Daimler aufgedeckt – ein Gutachten bestätigt illegale Abschalteinrichtungen bei Mercedes-Dieselmotoren

Es ist das wahrscheinlich spektakulärste Gutachten seit der Aufdeckung des Diesel-Skandals bei Volkswagen. Trotz aller Beteuerungen der Daimler AG hat ein Gutachten jetzt illegale Abschalteinrichtungen in der Motorsteuerung von Mercedes-Benz Fahrzeugen nachgewiesen. Das Gutachten dürfte der entscheidende Durchbruch für Mercedes-Benz Fahrer sein, um Schadenersatzansprüche gegen die Daimler AG einfach und erfolgreich durchzusetzen.

Zum ausführlichen Bericht Premium-Abschalteinrichtung“ bei Daimler aufgedeckt oder Interview mit RA Thorsten Krause

Abgasskandal Mercedes betroffene Fahrzeuge

Die Motoren der Baureihen OM 642 und OM 651 sowie der Motor OM 622 reihen sich in die lange Lister der betroffenen Motoren im Abgasskandal ein und wurden in folgenden Daimler Modellen eingesetzt:

  • Mercedes Benz B-Klasse: B 180 CDI / B 180 CDI Blue Efficiency / B 220 CDI
  • Mercedes Benz C-Klasse: C 200 CDI Blue Efficiency T / C 220 CDI + C 220 CDI-T / C 220 d T-Modell / C 250 BlueTec T / C 250 CDI Blue Efficiency 4 Matic + / C 250 CDI Coupé / C 300 BlueTech HYBRID T / C 350 CDI Avantgarde
  • Mercedes CLA 200 CDI
  • Mercedes CLS 250 BlueTec 4 Matic Shooting Brake / CLS 250 CDI Coupé
  • Mercedes Benz E-Klasse: 220 CDI / E 220 CDI T / E 220 CDI Cabriolet / E 250 BlueTEC 4 Matic T / E 280 CDI /  E 350 CDI / E 350 CDI Blue Efficiency / E 350 CDI Blue Efficiency 4 Matic T / E 350 CDI Blue Efficiency Cabriolet / E 350 CDI Blue Efficiency Coupé
  • Mercedes Benz G-Klasse: G 350 BlueTEC /
  • Mercedes GL 350 BlueTEC
  • Mercedes GLA 220 d
  • Mercedes GLK 200 CDI / GLK 220 CDI 4 Matic / GLK 220 CDI Blue Efficiency / Mercedes GLK 250 CDI 4 Matic Blue Efficiency
  • Mercedes Benz S-Klasse: SLK 250 CDI Blue Efficiency Roadster

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KBA startet neue Rückrufaktion für Mercedes Benz-Fahrer

Erneut soll ein Software-Update vor einem Fahrverbot bewahren. KAP Rechtsanwälte raten davon ab und empfehlen Mercedes-Fahrern, sich initiativ zu wehren. 

Die E-Mail-Anfragen von Mercedes-Haltern dieser Tage haben nur ein Thema: Die jüngste Rückrufaktion des KBA. Unsere Mandanten sind durch ein persönliches Anschreiben des KBA verunsichert und verstimmt zugleich. Die Bundesbehörde fordert sie darin auf, sehr zeitnah an einem kostenlosen Software-Update teilzunehmen. 

Die Details finden Sie in unserer Mitteilung (16.11.2020):

Das erste Urteil auf höherer Ebene zugunsten von Verbrauchern

OLG bestätigt Urteil gegen Daimler. Der Konzern muss im Diesel-Skandal Euro 25.000,00 Schadensersatz zahlen

Naumburg, München den 08.10.2019 - Das Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg ist ein echter Durchbruch in der Diesel-Affäre gegen Daimler. Danach erklärt es die temperaturgesteuerten Abschalteinrichtungen in Mercedes-Dieselmotoren als vorsätzlich sittenwidrige Schädigung. Mit dem Urteil auf höherer Ebene werden Schadensersatzzahlungen für unsere Mandanten noch wahrscheinlicher.

Die Einzelheiten finden in unserer Mitteilung (08.10.2020):

Abgasskandal Mercedes Urteile (Übersicht)

Die Liste Übersicht Diesel-Urteile gegen Daimler erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die von KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erstrittenen Diesel-Urteile gegen Daimler sind fett markiert.

  • Oberlandesgericht Köln 19 U 51/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 196/19 (Mercedes GLK, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 80/19 (Mercedes C 250 Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 119/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 7 O 242/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 377/18 (C-Klasse, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 108/19 (Mercedes Viano, Motor OM 642, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 236/19 (E 350 CDI AMG, Motor OM 642, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 308/19 (C-Klasse, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 12 O 301/19 (C 180 CDI, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart 16 O 49/19 (Mercedes Vito, Motor OM651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 39/19 (Mercedes GLC 250d, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 73/19 (Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 9/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 411/17 (Mercedes GLK, Motor OM 651 Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 447/19 (Mercedes GLK 220 CDI, Motor OM 651 Euro 5, Fahrzeug vor Urteil verkauft)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 20 O 449/19 (Mercedes B 180 CDI, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 154/18 (Mercedes E 220 CDI, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 178/18 (Mercedes E 250, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 53/19 (Mercedes E 350 CDI, Motor OM 642, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 127/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 172/18 (Mercedes C 250 D, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 44/19 (Mercedes E-Klasse, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 180/18 (C-Klasse, Motor OM 620, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 220/18 (Mercedes ML 250, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 250/19 (Mercedes GLE 350s, Motor OM 642)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 235/19 (Mercedes C 220 CDI)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 116/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 177/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 23 O 179/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 121/19 (Mercedes CLA 220 CDI Motor OM 651)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 112/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 379/18 (Mercedes C220 BT Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 365/18 (Mercedes C-Klasse Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 366/18 (Mercedes Viano Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 85/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 105/18
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 86/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 157/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 199/19
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 181/19 (Mercedes E220 CDI Motor OM 651 Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 399/17 (Mercedes C 250 T Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 29 O 287/18 (Mercedes CLS 350 Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Stuttgart Urteil 46 O 101/19
  • Landgericht Frankfurt aM Urteil 2-10 O 93/19 (Mercedes C Klasse, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Hanau 9 O 76-18 (Mercedes Vito 114CDI, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Heilbronn Urteil Kn 8 O 120/18 (Mercedes Viano, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Itzehoe 7 O 133/18 (Mercedes E 220 CDI, Motor OM 651, Euro 5)
  • Landgericht Landshut 44 O 1241/18 (Mercedes GLC 220d, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Landshut 44 O 364/18 (Mercedes E 220 BlueTec, Motor OM 651, Euro 6)
  • Landgericht Frankenthal (Pfalz) 3 O 209/19 (Mercedes CLS 250 CDI)
  • Landgericht Karlsruhe 7 O 133/18
  • Landgericht Mönchengladbach 1 O 248/18 (Euro 6)

Sensation aus Stuttgart – erstes Urteil zu zurückgerufenem Mercedes Benz

Stuttgart, München den 26.08.2019 – Erneut sendet das Landgericht Stuttgart ein deutliches Signal an Diesel Daimler-Kunden: am 20.08.2019 wurde in einem durch die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren das erste Urteil gegen Daimler verkündet, das sich ausdrücklich mit einem zurückgerufenen Mercedes-Benz (V Klasse) beschäftigt (Aktenzeichen 7 O 56/19). Das Gericht verurteilt Daimler den über 2 Jahre alten Wagen mit einer Laufleistung von gut 25.000 km zur Rücknahme des Wagens gegen fast komplette Erstattung des Kaufpreises. Für die Nutzung der letzten Jahre muss sich der Kläger nur rund Euro 5.600,00 (ca. 10 % des Kaufpreises) an Nutzungen anrechnen lassen. Das Urteil dürfte für alle Besitzer eines Mercedes-Benz, die einen amtlichen Rückruf erhalten haben, Signalwirkung haben.

Besonders bemerkenswert an dem Urteil ist, dass der Richter das Urteil vor allem darauf stützt, dass Daimler sich gegen den Vorwurf einer unzulässigen Abschalteinrichtung nicht richtig verteidigt hatte. Der Richter hatte Daimler im Verfahren aufgefordert, die Bescheide des KBA vorzulegen und sich dazu zu erklären. Dem ist Daimler nicht nachgekommen, so dass der Richter in dem Urteil konsequenterweise davon ausgegangen ist, dass die Abschalteinrichtung zugestanden wurde.

Mercedes Abgasskandal Erfahrungen für Ihren Diesel

KAP Rechtsanwälte sind auf die Diesel-Thematik spezialisiert und konnten durch technisch versierten Vortrag auch in den komplexeren Verfahren für unsere betroffenen Diesel-Mandanten bereits deutliche Meilensteine im Diesel Abgasskandal erzielen. Wo andere Kanzleien „nur“ die von Volkswagen eingestandenen EA 189 vertreten, können wir auch bei anderen Motoren und Herstellern Erfolge erzielen.

Unsere Mandanten schätzen an uns, dass wir als eine der ersten Anwaltskanzleien gegen die Autohersteller gerichtlich vorgegangen sind und weiter hartnäckig vorgehen.

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