Diesel Skandal Mercedes: Klagen und Urteile gegen Daimler

Diesel Skandal Mercedes: Klagen und Urteile gegen Daimler

Ihre Rechte als Dieselfahrer gegen Daimler durchsetzen

Für Dieselfahrer der Marke Mercedes Benz besteht im Diesel Skandal die Möglichkeit ihr Fahrzeug gegen Geltendmachung von Schadensersatz an den Hersteller (Daimler AG) zurückzugeben
Als eine der ersten deutschen Anwaltskanzleien sind wir gegen die Daimler AG vorgegangen und haben mehrere erfolgreiche Mercedes Benz Diesel-Urteile für Mandanten erstritten. Ein Urteil vom 20.08.19 macht dabei auch klar, dass deliktische Ansprüche gegen die Daimler AG auf dieser Basis gegeben sind, die im vorliegenden Fall aber keine tragende Rolle mehr spielen. Für vom Rückruf betroffene Mercedes-Benz, die nicht direkt vom Hersteller oder einer Niederlassung gekauft wurden, wäre das jedoch der rechtliche Ansatzpunkt um Ansprüche geltend zu machen.

Mercedes Benz Fahrzeughalter sollten sich nicht länger, etwa durch einen Rückruf zum Update, hinhalten lassen, sondern ihre Ansprüche auf Schadensersatz gegen den Hersteller zügig durchsetzen (siehe die Sensation aus Stuttgart vom 20.08.19). 

Weiter informieren wir in diesem Artikel über unsere Klagen und erfolgreiche Urteile gegen die Daimler AG und helfen Ihnen gerne bei der Durchsetzung Ihrer Diesel-Rechte im Abgasskandal. 

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Berechnung und Prüfung Schadensersatz

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Mercedes Diesel (Software-Update) weiter unter Druck

22.01.2020 Im Dieselskandal steht Daimler bzw. Mercedes 2020 unter Druck. Zunächst ordnete zum wiederholten Mal das KBA einen Rückruf von offensichtlich manipulierten Dieselautos an. Deutschlandweit sollen hiervon mehr als 50.000 Mercedes-Fahrzeuge betroffen sein.

Der Grund: Das Kraftfahrt-Bundesamt sieht es als erwiesen an, dass in den Autos eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut wurde, die den Schadstoffausstoß auf dem Prüfstand verbotenerweise schönt.

Nun deckt ein Bericht von Frontal 21 und der Süddeutschen Zeitung weitere Probleme auf: Noch Ende 2019 hatte Daimler damit geworben, betroffene Dieselfahrer sollen ihr Dieselfahrzeug zum Softwareupdate in die Werkstatt zu bringen (Siehe Bericht: Das "Update Dankeschön" von Daimler - Warnung für Mercedes-Benz Dieselfahrer). Von einer Prämie von Euro 100,00 für den Fahrzeughalter war sogar die Rede. Kunden die diesem Wunsch, gegen unsere Empfehlung(!), nachgegangen sind und ein Update aufgespielt haben, dürften die Recherchen der Süddeutschen Zeitung und Frontal 21 überraschen:

Wie beide Medien berichten, zeigen Messungen der unabhängiger Forscher von Emissions Analytics, einem britischen Prüfungsinstitut, dass die getesteten Mercedes Dieselautos nach dem Update sogar noch größere Mengen des giftigen Stickoxids NOx ausstoßen als vor dem Update. Überraschend dabei auch die Einschätzung des KBA: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte zuvor in einer Studie vom 10. Januar mitgeteilt: "Software-Updates führen zu einer deutlichen Verbesserung des Emissionsverhaltens“. Vor allem bei niedrigen Temperaturen sei eine positive Wirkung nachweisbar, so das KBA. "Die Vorgaben aus dem Nationalen Forum Diesel vom August 2017 sind deutlich übertroffen worden", teilte das KBA geradezu euphorisch mit. Neutrale Messungen belegen das genaue Gegenteil.

Rechtsanwältin Anja Appelt, die hunderte Verfahren gegen Daimler betreibt, erläutert die Auswirkungen in den geführten Klagen:Dies bestätigt unseren bisherigen Vortrag vor Gericht. Nach unserer Auffassung sind im Prozess Messungen an den Fahrzeug durchzuführen, unabhängig davon, was das KBA zum Fahrzeug meint.“ Weiter: „Sollte das Gericht eine Verurteilung von Daimler als Hersteller nicht bereits auf Grundlage der zugestandenen Thermofenster als unzulässige Abschalteinrichtung vornehmen und dem Betroffenen den Kaufpreis, ggf. mit geringem Abzug für die gefahrenen km, zusprechen, dann muss durch einen Sachverständigen die Emission des jeweiligen Fahrzeuges gemessen werden. Die Klage kann derzeit nicht abgewiesen werden“, erläutert Rechtsanwalt Thorsten Krause von KAP Rechtsanwälte.

KAP Rechtsanwälte führen das Pilotverfahren vor dem LG Stuttgart, das zu einer Vorlage der streitigen Fragen zum EuGH führen soll (Wir informierten dazu hier: Mammut-Verfahren gegen Daimler – LG Stuttgart stellt Weichen für EuGH Vorlage). In der EuGH-Vorlage soll durch das höchste europäische Gericht geklärt werden,  ob nicht schon auf Basis des zugestandenen Thermofensters eine Verurteilung von Daimler für den jeweiligen Kunden erfolgen muss. Betroffene sollten sich vor weiteren Schritten, gerade vor dem Software-Update, anwaltlich beraten lassen.

KAP Rechtsanwälte bietet eine Berechnung der Ansprüche des Fahrzeugbesitzers und eine Einschätzung zur Erfolgswahrscheinlichkeit im Einzelfall. Diese Einschätzung und die Klärung der Deckung einer ggf. bestehenden Rechtschutzversicherung erfolgt für den Kunden ohne kostenfrei.

14.060 EUR erhält ein Dieselfahrer für C-Klasse EZ 2013 zurück

München / Stuttgart, den 28.07.2019 – In dem von uns geführten Dieselklageverfahren erhält der Kläger für seinen Mercedes-Benz C 220 CDI (Bj. 2013) über 14.000 EUR zurück. Das Landgericht Stuttgart hat die Daimler AG zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 14.060 EUR an unseren Mandanten verurteilt. Das Diesel-Fahrzeug war zunächst bei der Daimler Leasing geleast und nach Ablauf des Leasingzeitraums 2017 für 24.327 EUR gekauft worden. Die Laufleistung betrug damals rund 27.000 km. Zum Zeitpunkt der letztmöglichen Verhandlung lag die Laufleistung bei rund 142.000 km und die C-Klasse war mit dem Motor OM651 EURO 5 ausgestattet. (Az 12 O 337/18)

Erstes Urteil: zurückgerufener Mercedes Benz

Stuttgart, München den 23.08.2019 - am 20.08.2019 wurde in einem durch die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren das erste Urteil gegen Daimler verkündet, dass sich ausdrücklich mit einem zurückgerufenen Mercedes Benz (V Klasse) beschäftigt. Vom Rückruf betroffene Fahrzeughalter sollten sich nicht länger hinhalten lassen, sondern ihre Ansprüche auf Schadensersatz gegen den Hersteller durchsetzen. Wer schnell handelt, kann seinen Anspruch noch auf die rechtlich einfacheren Kaufvertragsregeln stützen. Einem amtlichen Rückruf unterliegen derzeit die Mercedes Benz Modelle C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, G-Klasse, CLE, CLS, GL, GLE, GLK, GLC, Vito, V-Klasse und Sprinter.

Hinweis: die bisherigen Urteile gegen Daimler machen keine Unterscheidung zwischen Fahrzeugen mit und ohne Rückruf.

Mercedes Urteil: Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler AG zum Schadensersatz

KAP Rechtsanwälte erstreiten Mercedes Diesel Urteil im Abgasskandal

München, Stuttgart den 17.1.2019 – Es sind hervorragende Nachrichten für in der Diesel-Affäre betroffene Mercedes-Benz Fahrer: das Landgericht Stuttgart hat die Daimler AG in ersten aufsehenerregenden Urteilen zur Leistung von Schadensersatz aus dem Verkauf von manipulierten Diesel–Fahrzeugen verurteilt. Über unser Sensationsurteil (Az 23 O 180/18) berichten u.a. Süddeutsche Zeitung, Tagesschau,Handelsblatt, Spiegel Online, n-tv und viele mehr.

Das Urteil gegen Daimler des LG Stuttgart hat es in sich - lesen Sie hier weiter warum...

Diesel-Klagen: Unsere Erfolge und Meilensteine

Beweisbeschlüsse gegen Daimler

  • Mercedes Benz C250 CDI Blue Efficiency 4 Matic
  • Mercedes Benz CLS 250 Blue TEC 4 M Shooting Break
  • Mercedes Benz E 220 CDI Blue Efficiency
  • Mercedes Benz E 250 Blue Tec 4 Matic
  • Mercedes Benz E 350 CDI
  • Mercedes Benz E 350 CDI Blue Efficiency Cabrio
  • Mercedes Benz GLK 220 CDI 4 Matic
  • Mercedes Benz SLK 250 CDI Blue Efficiency Road

Für die Modelle sind Klagen eingereicht

  • A 180 CDI
  • B 200 CDI BlueEfficiency
  • C 220 BLUETEC / C 250 T Bluetec
  • CLS 350 CDI / CLS 350 CDI AMG-Line / CLS 350 D 4 Matic
  • E 250 CDI
  • GLA 200 D
  • GLC 250d 4 Matic Coupé
  • GLE 250d 4 Matic
  • GLK 350 CDI 4 Matic
  • GLX 220 CDI 4 Matic

DIESEL-CHECK Mercedes: Wir berechnen und prüfen Ihren Anspruch




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