BMW Dieselskandal

BMW Dieselskandal

BMW Abgasskandal

Im BMW Dieselskandal Entschädigung fordern: Betroffene BMW Modelle (BMW 320d, BMW X3 & Co.) und ihre Chancen auf Schadensersatz

KAP Rechtsanwälte ist eine der führenden Kanzleien im Diesel-Abgasskandal. Sie vertritt über 10.000 laufende Fälle. Seit 2017 klagt sie erfolgreich an diversen Gerichten bis zum BGH - und jetzt (seit 19.09.2020) liegt in einem ihrer Verfahren eine Vorlage dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung vor.

BMW Dieselfahrer aufgepasst! Lassen Sie sich nicht länger hinhalten. Prüfen Sie Ihre Chancen auf Entschädigung und Schadensersatz - kostenfrei bei uns und holen Sie das Beste für sich aus dem Diesel-Skandal heraus. 

BMW DIESEL-CHECK

Für diese BMW-Modelle machen wir Ihre Rechte geltend

BMW Motoren und BMW Diesel-Modelle - Die uns vorliegenden Messwerte zeigen, dass jedenfalls bei den häufig verbauten Motorreihen N47, N57 und B47 die Schadstoffwerte außerhalb des Prüfstandes teils sehr deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Dies betrifft sowohl Euro 5 als auch Euro 6 Fahrzeuge mit Hubraum 1.995 und 2.993 ccm. 

Verbaut sind diese Motoren in beinahe allen Diesel-Fahrzeugen von BMW der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6, unter anderem

  • BMW 1 Diesel: 116d / 118d / 118d Coupé / 120d
  • BMW 2er: 220d Xdrive Active Tourer
  • BMW 3er Diesel: 318d / 320d Cabrio / 318d Touring / 320d Cabrio / 320d Limousine / 320d Touring / 325d Touring / 330d / 330d xDrive
  • BMW 4er: 420d Gran Coupé / 430d Gran Coupé
  • BMW 5er: 520d Limousine / 520d Touring / 525d / 525d Limousine / M550d Xdrive Touring
  • BMW X1 Diesel: X1 sDrive16d / X1 sDrive18d / X1 XDrive20d / X1 XDrive25d
  • BMW X3 Diesel: X3 20d xDrive / X3 XDrive20d / X3 XDrive30d
  • BMW  X4 X Drive20d
  • BMW  X5 Diesel: 5er xDrive30d / X5 xDrive40d

Das sind Ihre Rechte im BMW Abgasskandal

Im Abgasskandal besteht für BMW Dieselfahrer die Möglichkeit ihr Auto gegen Geltendmachung von Schadensersatz zurückzugeben. Aus Erfahrung können Ihnen unsere Diesel-Anwälte helfen, Ihre Rechte erfolgreich durchsetzen. Kontaktieren Sie uns für die passende Variante für Ihren Diesel.

Die 3 grundsätzlichen Möglichkeiten sind: 

  • Schadensersatz für Ihren Diesel direkt von BMW fordern
  • Ihr Recht auf Gewährleistung gegenüber dem Händler geltend machen
  • Bei Finanzierungen: den Widerrufsjoker 2.0 beim Autokredit prüfen und das Fahrzeug gegen Erstattung aller bisherigen Zahlungen an die finanzierende Bank zurückgeben (BMW-Bank mehr dazu hier)

Wehren Sie sich gegen einen Wertverlust, Rückrufe und drohende Fahrverbote. Lassen Sie sich nicht durch “freiwillige” Updates und Servicemaßnahmen hinhalten. Wir helfen Ihnen Ihre Diesel-Rechte durchzusetzen und stellen Ihnen gerne Ihre Handlungsmöglichkeiten vor.

Auch bei Finanzierung oder Leasing können Sie Ansprüche geltend machen. Bis zur Rückgabe des Fahrzeugs gegen Erstattung der bisher gezahlten Raten (auch Anzahlung) gibt es viele Möglichkeiten. 

Zum Diesel-Check

KAP Rechtsanwälte erreichen EuGH Vorlage im Diesel-Skandal

Sind temperaturgesteuerte Abschalteinrichtungen zulässig oder nicht?
Zur grundsätzlichen Klärung dieser Frage ist jetzt der EuGH aufgerufen.

Worum geht es in der EuGH Vorlage?

Gegenstand der EuGH Vorlage, die die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erreicht hat, ist die Entscheidung über die Zulässigkeit von temperaturgesteuerten Abschalteinrichtungen Diesel-Autobauer. Die Motorsoftware der Fahrzeuge steuert die Effektivität der Abgasreinigung in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Bei der Vorrichtung würden jedoch gefährliche Stickoxide in den Abgasen nur in einem Temperaturbereich zwischen 20° bis 30° Grad Celsius reduziert, so der Vorwurf. Diese Temperaturverhältnisse liegen aber in vielen Ländern zum Großteil nicht vor. Außerhalb dieses Temperaturbereichs funktioniere die Abgasminderung weniger gut beziehungsweise gar nicht, was zur Folge hat, dass diese Fahrzeuge die zulässigen Schadstoffgrenzen für EURO 5 und EURO 6 um ein Vielfaches überschreiten.

Abschalteinrichtung als Motorschutz?

Die Autoindustrie verwendet diese Einrichtung seit Jahren. Sie behauptet, diese gelte als Standard, diene dem Motor- und Bauteilschutz und sei damit durch die EU-Verordnung VO 715/2007 (EG) gedeckt — Umweltrechtler und Fachleute im Bundesumweltministerium hingegen monieren, dass diese Ausnahmen im EU-Abgasregelwerk nicht existierten und vielmehr der Verschleierung von Abschalteinrichtungen als dem Motorschutz diene. Auch in unseren Verfahren für klagende Mandanten stellten wir fest, dass die Hersteller den behaupteten Motorschutz nicht näher definieren oder beweisen. Sollte der EuGH diese Abschalteinrichtungen als unzulässig erklären, dürfte das Urteil große Bedeutung für die Automobilbranche haben. Denn es hätte Auswirkungen auf zahlreiche Prozesse von Kunden gegen Autohersteller.

Von der Entscheidung dürfte vor allem der bayerische Autohersteller BMW betroffen sein. Denn zugrunde liegt ein Fall, in dem die Rechtsschutzversicherung eine Klage gegen BMW decken soll. Deshalb werden insbesondere diese Messwerte zur Prüfung des EuGH vorgelegt.

BMW hatte erklärt, dass unerlaubte Abschalteinrichtungen, die der gezielten Manipulation von Abgasemissionen dienten, bei Fahrzeugen der BMW Group nicht verwendet werden. Im Fall, dass die europäischen Richter die technischen Maßnahmen als unzulässig erklären, wäre dies ein Meilenstein in den Verfahren gegen BMW. Schadenersatzansprüche könnten dann deutlich leichter geltend gemacht werden.

Der EuGH entscheidet des Weiteren, ob im Fall einer Unzulässigkeit die “drittschützende Norm” verletzt wird. Diese würde neben dem Schutz öffentlich-rechtlicher Interessen auch dem Interesse einzelner Personen oder Personengruppen dienen und ihnen die Durchsetzung ihrer Interessen vereinfachen. Konkret würde in dem Fall ein Handeln auch ohne Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit genügen, um Schadenersatzansprüche zu erwirken.

Dazu das Interview mit RA Krause u.a. zu "Deliktszinsen und zum Thema Verjährung

Bundesweit erste Urteil gegen BMW

Als bundesweit erste Kanzlei kann die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft einen Sieg gegen BMW im Abgasskandal vorweisen.

München, den 06.04.2010 -  das Urteil des Landgerichts Düsseldorf gibt unserem Mandanten recht und verurteilt die BMW AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Zahlung von Schadensersatz. (noch nicht rechtskräftig)

Der Kläger, der seinen BMW X1 (Erstzulassung 2013, Euro Norm 5) im Jahr 2017 als Gebrauchtwagen für Euro 20.900,00 gekauft hat, ist inzwischen damit 53.200 km gefahren und erhält nach dem Urteil noch Euro 14.783,77 Schadensersatz gegen Rückgabe des Fahrzeugs. 

Das Urteil ist aus mehreren Gründen ein Meilenstein der Diesel-Verfahren. Neben der Bestätigung, dass auch BMW im Diesel-Skandal haften muss, enthält das Urteil viele Ausführungen, die auch bei anderen Herstellern für Unruhe sorgen dürften. So bezieht sich das Landgericht Düsseldorf in dem Urteil insbesondere darauf, dass die Abgasrückführung im betroffenen Fahrzeug temperaturgesteuert reduziert wird. Die Düsseldorfer Richter sehen darin eine unzulässige Abschalteinrichtung. 

Das vollständige Urteil LG Düsseldorf Az 7 O 67-19 und unser Pressemeldung finden Sie hier:

Beschlüsse gegen BMW im Abgasskandal

Auf Klagen der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH haben bereits viele Gerichte Beweisbeschlüsse erlassen, die Sachverständigen sollen prüfen, ob die Fahrzeuge unzulässige Abschalteinrichtungen aufweisen:

Oberlandesgericht Frankfurt a.M. - Beweisbeschluss vom 17.10.2019 
BMW 116d (EZ 2012), Euro 5, Motor N 47
 
Landgericht Düsseldorf - Beweisbeschluss vom 05.10.2018 
BMW X3 xDrive 20d (EZ 2014), Euro 6, Motor B 47
 
Landgericht Baden-Baden - Beweisbeschluss vom 04.04.2019 
BMW X1 xDrive 20d (EZ 2012), Euro 5, Motor N 47
 
Landgericht Berlin - Beweisbeschluss vom 19.06.2019
BMW 320d Touring (EZ 2011), Euro 5, Motor N 47
 
Landgericht Freiburg - Beweisbeschluss vom 26.07.2019
BMW X3 xDrive20d (EZ 2016), Euro 6, Motor B 47
 
Landgericht München I  - Beweisbeschluss vom 07.08.2019
BMW 525d Limousine (EZ 2011), Euro 5, Motor N 57
 
Landgericht Frankfurt am Main - Beweisbeschluss vom 10.10.2019
BMW 118d (EZ 2011), Euro 5, Motor N 47
 
Landgericht Kaiserslautern - Beweisbeschluss vom 29.10.2019
BMW 120d xDrive (EZ 2014), Euro 5, Motor N 47
 
Landgericht Berlin - Beweisbeschluss vom 04.11.2019
BMW X1 sDrive18d (EZ 2015), Euro 6, Motor B 47
 
Landgericht Frankfurt am Main - Beweisbeschluss vom 08.11.2019
BMW 335d (EZ 2010), Euro 5, Motor M57
 
Landgericht Bamberg  - Beweisbeschluss vom 15.01.2020
BMW X1 (EZ 2012), Euro 5, Motor N 47
 
Landgericht Frankfurt am Main - Beweisbeschluss vom 25.02.2019
BMW 118d (EZ 2011), Euro 5, Motor N 47
 
Landgericht Stuttgart - Beweisbeschluss vom 18.03.2020, 
BMW 520d (EZ 2012), Euro 5, Motor N 47    

BMW Abgasskandal: unsere Erfahrung für Ihren Diesel

KAP Rechtsanwalt Thorsten Krause im Handelsblatt Interview im November 2019: „Es ist realistisch, dass die Autohersteller den vollen Kaufpreis erstatten müssen“ - der Daimler AG könnte im Abgasskandal eine Sammelklage drohen. Im Interview spricht der Anwalt des Pilotklägers, warum das Thema vor den Europäischen Gerichtshof gehen könnte.

KAP Rechtsanwälte sind auf die Diesel-Thematik spezialisiert und konnten durch technisch versierten Vortrag auch in den komplexeren Verfahren für unsere betroffenen Diesel-Mandanten bereits deutliche Meilensteine im Abgasskandal erzielen. Wo andere Kanzleien „nur“ die von Volkswagen eingestandenen EA189 vertreten, können wir auch bei anderen Motoren und Herstellern Erfolge erzielen. Unsere Mandanten schätzen an uns, dass wir als eine der ersten Anwaltskanzleien gegen die Autohersteller gerichtlich vorgegangen sind und weiter hartnäckig vorgehen.

BMW: Diesel-Chancen mit uns sichern

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