Diesel Skandal AUDI: Klagen und Urteile

Diesel Skandal AUDI: Klagen und Urteile

Diesel Skandal: AUDI

02.08.19 - Erfolg: Diesel-Urteil, AUDI zu Schadensersatz verurteilt
01.07.19 - Handelsblatt & BR: weitreichendere Abgasmanipulation von AUDI unter Hilfe des KBA
07.11.17 - Erste Klagen gegen AUDI eingereicht

Ihre Rechte als Dieselfahrer gegen AUDI durchsetzen

Für AUDI Dieselfahrer besteht im Diesel Skandal die Möglichkeit ihr Fahrzeug gegen Geltendmachung von Schadensersatz an den Hersteller (AUDI AG in Ingolstadt) zurückzugeben. 
Als eine der ersten deutschen Anwaltskanzleien sind wir gegen die AUDI AG vorgegangen und konnten erfolgreiche AUDI Diesel-Urteile für Mandanten erstreiten.

AUDI Fahrzeughalter sollten sich nicht länger, etwa durch einen Rückruf zum Update, hinhalten lassen, sondern ihre Ansprüche auf Schadensersatz gegen den Hersteller zügig durchsetzen (> siehe Urteil aus Ingolstadt vom Juni 2019). 

Weiter informieren wir in diesem Artikel über unsere Klagen und Urteile gegen AUDI und helfen Ihnen gerne bei der Durchsetzung Ihrer Diesel-Rechte im Abgasskandal.

Nutzen Sie die Möglichkeiten uns zu kontaktieren. Sie erhalten anschließend eine Bestätigungs-E-Mail und haben alles Weitere im Griff.

Anspruch auf Schadensersatz berechnen lassen

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BR Rundschau zur Verjährung der Ansprüche auf Schadensersatz gegen AUDI

München, den 09.10.2019 - im BR Rundschau Interview ab 6:55 Min. (vom 8.10.19) spricht Rechtsanwalt Thorsten Krause zu den Verzögerungen am KBA und einer möglichen Verjährung der Ansprüche auf Schadensersatz für AUDI Dieselfahrzeuge:

“Die langen Verzögerungen, die sich hier jetzt bei der Entscheidung des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ergeben haben, sind natürlich eine Steilvorlage für die AUDI AG, sich auf die Verjährung zu berufen.”

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AUDI Fahrer erhält über 9.000 EUR für A3 zurück

München / Ingolstadt, den 02.06.2019 - Im Rahmen des Diesel Abgasskandals konnten KAP Rechtsanwälte einen weiteren Erfolg für einen AUDI A3 Dieselfahrer erzielen. Der Audi Fahrzeugbesitzer erhält demnach 80% des ursprünglichen Kaufpreisesgegen Rückgabe des Fahrzeuges (Urteil LG Ingolstadt Az 44 O 379/18). Es handelt sich hierbei um einen Audi A 3 1.6 l mit EA 189 Motor aus dem Baujahr 2010. Der Wagen wurde im Jahr 2014 mit einem Kilometerstand von 112.650 km zu einem Kaufpreis von Euro 12.200 als Gebrauchtfahrzeug von unserer Mandantschaft erworben. Obwohl mit dem Fahrzeug knapp weitere 42.000 km zurückgelegt wurden, konnten unsere Mandanten für das Fahrzeug noch Euro 9.504,93 erzielen – ein Preis, von dem man auf dem freien Markt nur träumen kann, wenn man bedenkt, dass es sich um einen gebrauchten Wagen von fast 9 Jahren handelt, der über 150.000 km auf dem Kilometerstand hat.

Handelsblatt & BR: weitreichendere Abgasmanipulation von AUDI unter Hilfe des KBA

München 01.07.2019 - Das Handelsblatt und der Bayerische Rundfunk berichten heute (im ERSTEN 22.45 Uhr), dass Audi offensichtlich weitreichendere Abgasmanipulationen vornahm, als bislang der Öffentlichkeit oder der Staatsanwaltschaft bekannt war.

Nach einem nicht öffentlichen KBA-Bescheid nutzte Audi wohl vier Abgasstrategien, die die Fahrzeuge auf dem Prüfstand sauberer, als im Straßenverkehr, darstellen ließ. Betroffen sind auch Modelle von Porsche und VW, wobei es um mehr als 200.000 Fahrzeuge allein in Deutschland gehen soll.

Das Kraftfahrt-Bundesamt stufte allerdings bei mehreren Diesel-Modellen jeweils nurdie Strategie A – die sogenannte "Aufwärmfunktion" – als unzulässige Abschalteinrichtung ein. Aus dem Bescheid des KBA ist ersichtlich, dass die KBA-Behörde die meisten Modelle nicht selbst geprüft hat, sondern sich auf Angaben des Unternehmens stützte. In einem Bescheid heißt es nach Medienberichten: "Eigene technische Prüfungen wurden durch das KBA nicht durchgeführt. Es wird nach Aktenlage beschieden." Handelsblatt und BR griffen dieses Vorgehen auf.

Es wird zurecht die Kritik lauter, wonach aus dieser Vorgehensweise Audi ein erheblicher Vorteil entstanden sein kann, vor allem in den Zivilverfahren betroffener Audi-Kunden. Auch die Staatsanwaltschaft München II bemängelt in den Ermittlungen die Bereitschaft des KBA Information zu geben. Das Handelsblatt und der BR berufen sich auf den Staatsanwalt, der sogar den Präsidenten des KBA 2017 in einem Brief darauf hinwies, dass es sich um versuchte Strafvereitelung durch die Behörde handeln könne.

Was bedeuten die neuen Erkenntnisse für betroffene Audi Dieselfahrer?

„Für unsere Mandanten und die vielen anhängigen Klagen ist diese Erkenntnis ein weiterer wichtiger Meilenstein zu Gunsten der Verbraucher. Abweisende Urteile berufen sich oft darauf, dass das KBA das konkrete Fahrzeug gar nicht zurückgerufen habe. Aus unserer Sicht spielt für den Anspruch des Kunden auf Rückzahlung seines Kaufpreises ein solcher Rückruf ohnehin keine Rolle. Nach den aktuellen Erkenntnissen kommt ein Gericht um unseren konkreten Vortrag zur Manipulation nicht mehr herum. Die Einschätzung des KBA muss nun in jedem Fall sehr kritisch hinterfragt werden“ erläutert Rechtsanwältin Anja Appelt, die im dreistelligen Bereich Klagen eingereicht hat.

Sollte die Gegenseite zu den konkreten Vorwürfen überhaupt Stellung nehmen, dann wäre nach dieser Erkenntnis erst Recht ein Sachverständigengutachten einzuholen. Audi als auch Daimler wurden bereits ohne Sachverständigengutachten in den von uns vertretenen Fällen verurteilt. Für BMW liegen uns, genau wir für Daimler, Audi und Skoda bereits Beweisbeschlüsse zu unserem umfangreichen Vortrag vor.“ ergänzt Rechtsanwalt Thorsten Krause.

Dieselfahrer sollten sich das Verhalten der Hersteller nicht gefallen lassen und ihr Recht einfordern

„Viele Dieselfahrer dachten bislang, vielleicht ist mein Auto gar nicht betroffen und ich habe keine Chance. Die weiteren Erkenntnisse zeigen, dass eine Manipulation viel weitreichender erfolgte als bisher zugestanden“ berichtet Rechtsanwältin Anja Appelt aus ihrer täglichen Erfahrung in hunderten von Diesel-Fällen. Zum Zeitpunkt des Vorgehens ergänzt sie: „Die von uns erzielte Rechtsprechung hat sich bereits gut entwickelt. Es gibt keinen Grund weiter abzuwarten. Vor dem Hintergrund der aktuellen EuGH Rechtsprechung möglichen Fahrverboten, ohnehin nicht mehr.“

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AUDI Diesel Klagen: KAP Rechtsanwälte haben mehrere Klagen eingereicht

Mit Stand 3. Quartal 2019 haben wir für unsere Mandanten mehrere Klagen gegen AUDI eingereicht. Derzeit sind zu folgenden AUDI Diesel Modellen Klagen der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft anhängig (z.T. mehrere Klagen zum gleichen Modell mit den betroffenen Motorentypen EA 189, EA 897, EA 288)

  • Audi A1 2.0 (Motor EA 189)
  • Audi A3 2.0 (Motor EA 189)
  • Audi A42.0 (Motor EA 189)
  • Audi A4 3.0 (Motor EA 897)
  • Audi A5 3.0 (Motor EA 897)
  • Audi A63.0 (Motor EA 869)
  • Audi A63.0 (Motor EA 897)
  • Audi A7 3.0 (Motor EA 897)
  • Audi A8 3.0 (Motor EA 897)
  • Audi Q3 2.0 (Motor EA 189)
  • Audi Q5 2.0 (Motor EA 189)
  • Audi Q5 3.0 (Motor EA 897)
  • Audi Q7 3.0 (Motor EA 897)

Zwangs-Rückrufaktionen: Audi A4 + A5 + A6 + A7 + A8 + Q5 + Q7 ...

Kraftfahrtbundesamt (KBA) stellt weitere Software-Manipulationen bei AUDI fest

München, den 22.01.2018 - Wieder hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) unzulässige Programmierungen in einer Motorsteuerung des VW-Konzerns entdeckt. Betroffen diesmal: die Audi Diesel-Modelle Audi A4, Audi A5, Audi A6, Audi A7, Audi A8, Audi Q5, Audi SQ5 und Audi Q7 mit der Abgasnorm 6.

Für diese Fahrzeuge wurde nun ein Zwangsrückruf verhängt. Über zwei Jahre nach dem Auftreten des Dieselskandals und dem damit einhergehenden enormen Imageschaden für die Marken des Volkswagen-Konzerns (VW, Porsche, Seat, Skoda und Audi) zeigen die Vorfälle, dass die Verantwortlichen nichts aus dem Skandal gelernt haben und noch immer mit Programmierungen versuchen, die Schadstoffwerte ihrer Fahrzeuge auf dem Prüfstand unzulässig zu schönen.

Dadurch, dass die Fahrzeuge im Realbetrieb deutlich schlechtere Schadstoffwerte aufweisen, als auf dem Prüfstand, sind die bereits drohenden Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge kaum noch abzuwenden. Auch nachdem die Europäische Kommission bereits angedeutet hatte, Deutschland wegen eines Vertragsverletzungsverfahrens in die Haftung nehmen zu wollen, kommen diese Erkenntnisse des Kraftfahrtbundesamt genau zum falschen Zeitpunkt. Über Fahrverbote in deutschen Städten wird das BVerwG im Februar 2018 entscheiden.

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