Diesel Skandal

Diesel Skandal

Diesel-Skandal - Schadensersatz prüfen

Im Dieselskandal besteht für betroffene Dieselfahrer die Möglichkeit ihr Fahrzeug gegen Geltendmachung von Schadensersatz an den Auto-Hersteller zurückzugeben. Unsere Mandanten schätzen an uns, dass wir als eine der ersten Anwaltskanzleien gegen die Autohersteller gerichtlich vorgegangen sind und weiter vorgehen. Wir informieren Sie hier über unsere Klagen, weitere Manipulationen und berechnen kostenfrei Ihre Ansprüche für Ihren Diesel. Aktuell finden Sie weitere News zum Diesel-Gipfel 2018.

Profitieren Sie von unseren Erfahrungen - wir berechnen kostenlos Ihre Ansprüche und vertreten Sie bei der Diesel-Rückgabe und  beim Widerruf Autokredit/ -Finanzierung.

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Wie kann ich weiter vorgehen? Behalten Sie mit uns den Überblick für Ihren Diesel Euro 5 oder 6. Wir informieren Sie kurz & knapp per Email zu laufenden Klagen und Fristen.

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Automarken und Hersteller im Diesel-Abgasskandal

Audi Diesel

Im Dieselskandal um AUDI informieren wir über Manipulationsvorwürfe, Verkaufs- und Auslieferstopps sowie über unsere Klagen gegen AUDI.

BMW Diesel

Unsere Anwälte haben die 1. Klage gegen die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) eingereicht. So hat das LG Düsseldorf zwischenzeitlich die Einholung eines Gutachtens in Auftrag gegeben.

Daimler Mercedes Benz Diesel

Daimler Mercedes in der Dieselabgasaffäre - wieder sind wir - als eine der 1. Anwaltskanzleien - gegen den Daimler Autokonzern gerichtlich vorgegangen.

Porsche Diesel

Böse Überraschung für Dieselbesitzer von Porsche Cayenne und Porsche Macan Euro 6. Unsere Klage gegen Porsche laufen bereits.

Opel Diesel

Razzia wegen Opel Diesel Manipulation. Rückruf tausender Opel steht bevor. KAP Rechtsanwälte liegen Messwerte vor, die den erhöhten Schadstoffausstoß (Euro 6 Motoren) deutlich machen.

VW Diesel

Mit KAP Rechtsanwälte ist der VW-Abgasskandal bereits 2015 für Aktionäre in der sog. Sammelklage vor Gericht gegangen. Für Diesel Besitzer haben wir zahlreiche Klagen eingereicht.

Das ist Diesel-Gipfel 2018

München/ Berlin, den 02.10.2018 - Die Nachrichten aus Berlin sind für Diesel-Fahrer nicht gerade freudig. Die Regierung verkündet eine Lösung, die aber nur Einzelnen hilft. Im Ergebnis kann nur derjenige zumindest einen kleinen Ersatz im Rahmen von Umtauschprämien erhalten, der sich ein neues Auto kauft. Ein Nachlass, der wohl bei geschickter Preisverhandlung ohnehin möglich gewesen wäre.

"Die geplanten Nachrüstungen dürften den Wenigsten helfen, da diese unter dem Vorbehalt des Verzichts der Haftung stehen (soweit eine Nachrüstung überhaupt verfügbar ist). Vor dem Hintergrund der Meldungen unserer Mandaten, die bereits nach Software Updates den Werkstatthof nicht mehr mit einem funktionsfähigen Auto verlassen konnten, sehr zu überdenken"

meint Rechtsanwalt Thorsten Krause. 

Damit dürfte diese Regierungsvereinbarung zwar für bessere Luft sorgen, für eine -kostenneutrale- Lösung des Dieselskandals für Sie und Ihren Diesel jedoch nicht. Wenn Sie sich damit nicht abfinden wollen (oder gar nicht in den "Genuss" dieser Lösung kommen, da Sie nicht in einer der "Intensivstädte“ wohnen), bleibt nach wie vor nur der Weg, Ihre Rechte selbst geltend zu machen. Unsere erfahrenen Fachanwälte beraten Sie gerne - nutzen Sie dazu die kostenfreie Schnellanfrage.

Diesel Gipfel 2018 - noch kein Ergebnis, aber Verbrauchern schwant nichts Gutes

München, Berlin, den 28.09.2018 – Eigentlich sollte am heutigen Freitag endlich eine Lösung präsentiert werden, wie die Bundesregierung sich die Lösung der aktuellen Diesel-Krise vorstellt. Millionen von Autofahrern sind durch "plötzlich“ schmutzige Diesel-Fahrzeuge von Fahrverboten in bestimmten Städten bedroht. Die aktuell diskutierte “Lösung” scheint jedoch eher den Autoherstellern als den Verbrauchern zu helfen.

War zunächst noch angedacht, dass auch für "ältere“ Diesel der Euro 5 Norm Technische Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller der richtige Schritt seien, gab es dazu heute schon erhebliche Dämpfer: Die Hersteller wollten keine Garantie für die Nachrüstung übernehmen, Drittanbieter auch nicht und überhaupt kommen solche Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller ohnehin nur für Fahrzeuge aus "Intensivregionen“ in Betracht, also Städten, in welchen die Luft besonders schmutzig ist. Die Frage, ob die Hersteller denn auch die kompletten Kosten einer solchen Nachrüstung übernehmen, oder ob die Verbraucher nicht doch zur Kasse gebeten werden, ist dabei schon fast in den Hintergrund gerückt.
 
Nun sieht es so aus, als wäre das Thema "Nachrüstungen“ für die Lösung der Diesel-Thematik komplett vom Tisch. Sicher sehr zur Freude der Hersteller wird nun nach Medienberichten darüber nachgedacht, die Probleme über die „Flottenerneuerung“ zu lösen. Das heißt im Endeffekt nichts anderes, als dass Verbraucher sich doch bitte kurz einen neuen Diesel aus der aktuellen Produktion der Hersteller kaufen sollen. Diese hersteller-nahe Herangehensweise ist aus unserer Sicht aus vielen Gründen reine Augenwischerei und keine Lösung, die dem Verbraucher nutzt: Bei den betroffenen Euro 4 und vor allem Euro 5 Dieseln handelt es sich beim besten Willen nicht um Fahrzeuge, die kurz vor der Verschrottung stehen, sondern grundsätzlich um solide Gebrauchtwagen, die die derzeitigen Fahrer für teures Geld erworben haben. Dummerweise haben diese Gebrauchtwagen in den letzten Monaten und Jahren durch die anhaltende Diesel-Krise und die Aufdeckung immer weiterer Manipulationen bei unterschiedlichen Herstellern massiv an Wert verloren, was in der aktuellen Diskussion vergessen worden zu sein scheint, denn: diesen Wertverlust wiegen auch "großzügige" Umtauschprämien der Hersteller nicht auf, wenn das Altfahrzeug zum aktuell niedrigen Preis in Zahlung genommen wird. Und selbst wenn, scheint die Politik zu vergessen, dass nicht jeder Verbraucher sich eine „Zuzahlung“ zu einem neuen Diesel leisten kann (oder will).
 
Noch ist kein endgültiges Ergebnis des Diesel-Gipfels verkündet, das wurde auf Montag vertagt, aber es erweckt den Anschein als wären die Fahrzeughersteller am Ende wieder einmal die Gewinner. Diesel-Fahrer stehen dem nicht machtlos gegenüber, müssen aber selbst aktiv werden: durch Klagen und gerichtliche Vergleiche haben schon tausende Diesel-Fahrer den Schaden auf die abgewälzt, die ihn verursacht haben: die Hersteller.
 
Gerade Fahrer von Fahrzeugen aus dem VW-Konzern (Volkswagen, Porsche, Audi, Seat und Skoda) sollten sich bei der Entscheidung nicht mehr viel Zeit lassen: durch die lange Zeit, die die Diskussionen zwischen Herstellern und Politik bislang verbraucht haben, hat sich Volkswagen einen entscheidenden Vorteil schon fast gesichert: Ende 2018 verjähren für die meisten Volkswagen-Kunden die Schadensersatzansprüche aus der Diesel-Manipulation. Wer bis Ende des Jahres seinen Anspruch nicht geltend macht, der muss sich dann mit den „großzügigen Umtauschprämien” der Hersteller zufrieden geben, wie auch immer diese dann ausfallen. Dass Klagen sich durchaus lohnen, wird inzwischen zum offenen Geheimnis, die Presse berichtet etwa hier, hier oder hier.

Fazit: Der Diesel-Gipfel wird Verbrauchern voraussichtlich nicht die erhoffte Lösung ihres Diesel-Problems auf Kosten der Hersteller bringen. Eher im Gegenteil sieht die gerade im Raum stehende Lösung “Flottenerneuerung” nach einem guten Geschäft für die Hersteller aus. Wer sich damit nicht abfinden will, dem bleibt nur der Schritt in die Klage. Kunden des Volkswagen-Konzerns haben damit nur noch bis Ende des Jahres Zeit. 

Schadensersatz auch nach Software-Update möglich?

München, den 04.04.2018 - Reicht ein Software-Update bei einem vom Diesel-Skandal betroffenen Fahrzeug um dem Kunden Schadensersatzansprüche zu verwehren? Nach Ansicht verschiedener Gerichte ist dies zumindest fraglich. So hatte das Oberlandesgericht (OLG) Köln mit Beschluss vom 27.03.2018 (Az 18 U 134/17)* darauf hingewiesen, dass der dortige Verkäufer nicht nachgewiesen habe, dass das Software-Update eine taugliche Nachbesserung ist. Insbesondere sei fraglich, ob nach dem Update die bisherigen Leistungs- und Verbrauchswerte unter Schonung der Bauteile des Fahrzeugs beibehalten werden können.

Auch das Landgericht München I äußerte sich in einem Fall betreffend eines Audi A4 Avant 2.0 TDI skeptisch, ob die ursprünglichen Leistungs- und Verbrauchswerte nach dem Update noch bestehen würden und ob sich das Update nicht negativ auf die Bauteile des Fahrzeugs auswirken könnten. Unsere Nachfrage, warum, wenn es so einfach sei, nicht gleich eine entsprechende Software bei Herstellung des Fahrzeugs eingespielt wurde, konnten die Audi-Anwälte nicht zur Zufriedenheit des Gerichts beantworten. Das Landgericht München I hat nun einen Sachverständigen damit beauftragt, die Schadstoffwerte des streitgegenständlichen Audi, dessen Kraftstoffverbrauch, die Motorleistung und die Gefahr des Verrußens nach dem Software-Update festzustellen.

Noch weiter geht das Landgericht Augsburg. Dieses hatte in einer Entscheidung vom 30.06.2017 Az 034 O 753/16* die Lieferung eines fabrikneuen VW Sharan ausgeurteilt. Das Gericht kam (ohne Gutachten) zu dem Schluss, dass auch ein Software-Update einen Mangel nicht heilen würde, da jedenfalls der Ad-Blue Verbrauch des Fahrzeugs nach dem Update steigen würde. Weiter stellte das Landgericht fest, dass auch das Aufspielen des Updates den “Makel” dass das Fahrzeug einmal manipuliert war, nicht beseitigen könne.  

Betroffene Diesel-Fahrer sollten sich angesichts drohender Diesel-Fahrverbote über ihre Möglichkeiten informieren und ihre Rechte geltend machen. Gerade bei Fahrzeugen aus dem Volkswagen-Konzern (VW, Audi, Porsche, Skoda, SEAT) droht die Gefahr, dass Ansprüche zum 31.12.2018 verjähren. Spielen die Hersteller weiter auf Zeit ist zu befürchten, dass Kunden, die Ihre Ansprüche nicht geltend machen am Ende doch die leidtragenden sind.

* die Kläger in den genannten Fällen werden nicht von der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertreten

Eingereichte Klagen

Urteile im Abgasskandal

So urteilte das LG Regensburg (Az 7 O 1892/16), dass der Kläger seinen 2013 gekauften VW Polo zurückgeben kann und dafür ein neues typengleiches Fahrzeug erhält. Übersicht Urteile im Abgasskandal



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