Debi Select Classic Fonds Flex Fonds gbr

Debi Select Gruppe
Debi Select Classic
Debi Select Flex

Debi Select

Die Landshuter Debi-Select-Gruppe besteht aus drei einzelnen Fondsgesellschaften:

  • Debi Select classic Fonds GbR

  • Debi Select classic Fonds 2 GmbH & Co. KG

  • Debi Select flex GbR.

Diese sind unter der Debi Select Verwaltungs GmbH zusammengefasst.

Debi Select Fonds

Die Fonds der Debi Select Gruppe sind auf dem Gebiet des Spezial-Factorings tätig. Unter Factoring versteht man den laufenden Verkauf von kurzfristigen Forderungen an eine Factoringgesellschaft (den sogenannten "Factor"). Laut Angaben von Debi Select beteiligen sich die Debi Select Fonds an Unternehmen, die ihrerseits das Factoring von Forderungen, insbesondere den Ankauf von Forderungen aus Wertpapierkrediten (Anleihen, Pfandbriefe, Schuldverschreibungen), selbst oder über Tochtergesellschaften verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen betreiben.

Wenn Anleger gekündigt haben

Bereits im Jahre 2009 haben Anleger, ihre Beteiligung ordnungsgemäß gekündigt. Diese Anleger warten zum Teil immer noch auf die Rückzahlung ihrer Einlagesumme und werden unter dem Hinweis auf verzögerte Jahresabschlüsse hingehalten. Laut dem Gesellschaftsvertrag ist jedoch spätestens sechs Monate nach Wirksamkeit des Ausscheidens aus der Gesellschaft der Anspruch auf Abrechnung und Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens derjenigen Anleger, die ihre Beteiligung an der GbR gekündigt haben, fällig.

Debi Select und die Verbindlichkeiten einer GbR

Das Handelsblatt nahm sich mehrfach dem Thema Debi Select an. So berichtete es am 26.03.2012 über das "Millionengrab für Anleger" der ehemalige Teldafax-Großinvestor und Debi Select. So warten über 9.000 Anleger seit vergangenem August auf die vertraglich vereinbarten monatlichen Ausschüttungen. Mit Schreiben von Debi Select wurden die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Der Wert der ursprünglich 115 Millionen Euro Anteile, sei um 90% gefallen. Für die nächsten viereinhalb Jahre seien weder Verzinsungen noch Kapitalrückführungen möglich. Ebenso wird im dem Schreiben der Zusammenbruch des Fonds angekündigt sowie die Insolvenz angedroht, sollten die Anleger doch darauf bestehen.

Die Verletzung der Aufklärungspflicht kann die Grundlage für einen Anspruch auf Schadensersatz sein. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) sind Anlageberater im Rahmen des Anlageberatungsvertrags verpflichtet, Anleger vollumfänglich über die jeweiligen Risiken einer Beteiligung aufzuklären. Sobald ein Aufklärungsverschulden Seitens des Anlageberaters und/oder der Anlageberatungsgesellschaft vorliegt, kann es grundsätzlich zu einer Rückabwicklung der Beteiligung kommen. Bei der Rückabwicklung der Beteiligung ist allerdings die Verjährungsfrist der eventuellen Ansprüche der geschädigten Anleger zu beachten.

Ebenfalls deutet manches darauf hin, dass die Anleger nicht ausreichend über die Haftungsverhältnisse innerhalb der Fonds aufgeklärt wurden. Mittlerweile wurden wegen fehlerhafter Anlageberatung und Prospekthaftung zahlreiche Klagen auf Rückabwicklung und Schadenersatz eingereicht. Immer wieder hieß es, dass die Anleger nicht über die verschiedenen Risiken aufgeklärt wären. So wussten sie nichts vom Vorliegen eines Spekulationsgeschäftes und der prospektwidrigen Verwendung der Anlegergelder oder gar dem Risiko des Wiederaufleben der Einlagepflicht gegenüber der Gesellschaft und im Falle der Liquidation/Insolvenz gegenüber Dritten (Insolvenzverwalter). Ebenso erfolgte kein Hinweis bezüglich der persönlichen Haftungsrisiken bei einer Beteiligung an einer GbR.

Gerade diese drohende Vollhaftung mit dem Privatvermögen für die Verbindlichkeiten einer GbR – Nachschuss - beunruhigen Anleger verständlicher Weise sehr, denn diese Haftung kann auch nach Kündigung der Beteiligung noch Jahre fortbestehen.



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