Urteile gegen Clerical Medical

Urteile gegen Clerical Medical

CMI / Clerical Medical

Aktuelle Urteile gegen Clerical Medical (CMI)

München, Kunden der britischen Lebensversicherung Clerical Medical (CMI), denen Lebensversicherungspolicen in Deutschland insbesondere in den Jahren ab 1998 durch die Vermittler verkauft wurden, stellen verwundert fest, dass die ihnen genannten Renditeprognosen von über 8% bei weitem nicht erreicht werden. Sie befürchten einen Schaden, der vor allem bei einer Finanzierung der Versicherung, eine starke wirtschaftliche Auswirkung hat und sogar existenz-bedrohend für sie sein kann.

Vor diesem Hintergrund laufen bundesweit Klagen von Anlegern gegen Clerical Medical Investment, die primär darauf ausgerichtet sind, ihren Schaden aus dem Wertverlust wieder ersetzt zu erhalten, oder die ihnen versprochene Leistung zu erhalten.

Zwischenzeitlich mehren sich die Urteile, insbesondere der Oberlandesgerichte (kurz OLG),  zugunsten der Anleger:

Das OLG München mit Außensenat Augsburg nimmt einen Schadensersatz-anspruch beim Hebelmodell, hier beim Hebelmodell, hier der Europlan, mit der Begründung an, das die Prospekte des Europlan nicht darauf hinweisen, dass wohl die Konstellation Wertzuwachs und Fälligkeitsbonus/Marktpreisanpassung bei der Clerical Medical Police zu einem systembedingten Verzehr des garantierten Kapitals führt. Clerical Medical haftet, da sie den Europlan Prospekt kannte (siehe auch "Hebelmodell: was wusste CMI").

Ebenfalls hat das OLG Dresden bereits mit Entscheidung vom 19.10.2010 einen Schadensersatzanspruch gegenüber Clerical Medical angenommen, und ausgeführt, dass dem Unternehmen die unzutreffenden Angaben des Vermittler zur Rendite zuzurechnen ist.

Das OLG Stuttgart verurteilt die britische Lebensversicherung gleich auf komplette Leistung, die in der Versicherungspolice dem Kunden gegenüber versprochen wurde. Demnach haben die jeweiligen Anleger einen Zahlungs-anspruch für viele Jahre in regelmäßigen Abständen und können so selbst ihr ggf. bestehendes Darlehen zurück zahlen und eine Gewinn "erwirtschaften". Diese Verfahren sind bereits beim Bundesgerichtshof (kurz BGH) in der Revision anhängig.

Daneben gibt es noch eine Reihe von Entscheidungen verschiedener Landgerichte, die ebenfalls einen Schadensersatzanspruch gegen Clerical Medicals annehmen.

Alles in allem eine äußerst erfreuliche Entwicklung, die geschädigte CMI-Anleger ermutigen sollte, ihren konkreten Vertrag anwaltlich überprüfen zu lassen. Zu beachten ist dabei vor allem eine drohende Verjährung der Ansprüche, wenn die Verträge vor 2002 abgeschlossen wurden.



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