Canada Gold Trust ii Klagen Rückforderung Rückzahlung

Canada Gold Trust - Klagen gegen Rückforderungen

Canada Gold Trust Rückforderung/ Rückzahlung

München, den 24.02.2017 - Im letzten Jahr versuchte der Canada Gold Trust Fonds von seinen Anlegern Ausschüttungen zurück zu verlangen, zunächst außergerichtlich und später mit Mahnbescheid (wir hatten 2016 berichtet). 

Aber die schlechten Nachrichten für Anleger hören nicht auf. Neben den Forderungen des Fonds, die dieser inzwischen gerichtlich durch Klagen einzutreiben versucht, fordert nun auch das Finanzamt Steuern auf angebliche Unternehmensgewinne. Diese sind den Anlegern zwar nie zugeflossen, steuerlich sind diese aber laut Finanzamt anzurechnen. 

In einem Klageverfahren, in dem sich der Anleger mit Hilfe der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gegen die Rückforderung von Ausschüttungen verteidigt, hat der Fonds nun erschreckende Details zu dubiosen Geldflüssen offen gelegt:

So führt der Fonds aus, er brauche die Ausschüttungen von den Anlegern zurück, da sich durch “unvorhergesehene Ereignisse” ein Liquiditätsbedarf der Gesellschaft ergeben habe. Diese unvorhergesehenen Ereignisse seien unter anderem, dass Gelder zweckwidrig verwendet worden seien. So sei etwa eine Zahlung von EUR 50.000,00 an ein polnisches Unternehmen geflossen, das mit dem Goldabbau in Kanada rein gar nichts zu tun hatte. Uns ist dieses Unternehmen jedoch aus einem anderem Zusammenhang bekannt: es handelt sich nämlich um die ein Unternehmen aus dem Dunstkreis des mutmaßlichen Anlagebetrügers Malte Hartwieg, an das auch unregelmäßige Zahlungen aus anderen Fonds geflossen sind (u.a. EuroGrundinvest, NCI New Capital Invest, Selfmade Capital).

Auch hinsichtlich des Fonds Canada Gold Trust II geht der Fonds davon aus, dass hier unzulässige Überweisungen von rund EUR 750.000,00 geflossen seien. Was aus unserer Sicht jedoch nicht nachvollzogen werden kann ist die Frage, wie sich der Fonds das weitere Vorgehen vorstellt. Nach den Ausführungen soll angeblich nur durch diese Abflüsse in Höhe von etwa EUR 800.000,00 aus dem Fondsvermögen von 25 Mio. Euro (Euro 10 Mio. bei CGT I und Euro 15 Mio bei CGT II) die Exploration der Claims verhindert bzw. verzögert haben. 

Was wir ebenfalls nicht nachvollziehen können: was hat der Fonds mit den rückgezahlten Ausschüttungen der Anleger vor hat und wie dies dazu führen soll, dass eine Insolvenz verhindert und evtl sogar noch ein Erfolg für die Anleger erzielt werden kann. Dazu schweigt sich der Fonds auch in der Klage aus.

Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass Anleger nicht zur Rückzahlung der erhaltenen Ausschüttungen verpflichtet sind. Insbesondere, wenn nicht dargestellt werden kann, wie es mit der Anlage weitergehen soll, sollten sich Canada Gold Trust Anleger hiergegen auch wehren um den entstandenen Verlust nicht noch zu vergrößern. 

Abwehr der Ansprüche

Neben der Abwehr der Ansprüche des Fonds bestehen nach unserer Einschätzung auch Möglichkeiten, den entstandenen Schaden anderweitig geltend zu machen, etwa bei dem Vertrieb der Anlage, erste Klagen sind hier bereits eingereicht



Anfrage

Ich brauche Ihre Unterstützung. Bitte kontaktieren Sie mich ohne Anfall von Kosten.
Canada Gold Trust - Klagen gegen Anleger und Abwehr der Ansprüche.

Schnellanfrage