Griechenland Staatsanleihen Krise Folgen

Griechenland Krise: Düstere Aussichten für Griechenland Staatsanleihen

Griechenland Krise: Düstere Aussichten für Griechenland Staatsanleihen

München, den 07.06.2015 – Staatsanleihen galten früher als sicheres und solides Investment. Anleger, die Griechische Staatsanleihen gezeichnet haben, sehen ihre Anlage diese Tage alles andere als sicher: ständig droht ein Zahlungsausfall des Landes und die in der nächsten Zeit anstehenden Fälligkeiten machen die Situation in der Krise nicht unbedingt besser. Die Folgen sind schwer vorhersehbar.
 
Athen musste bis zum Freitag 05.06.2015 die zweite Kreditrate in Höhe 308 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (kurz IWF) zurückführen. Bereits diese vergleichsweise "geringe" Zahlung schien auf der Kippe zu stehen und ist nun bis Ende Juni aufgeschoben, dann jedoch muss Griechenland 1,6 Miliarden zahlen. Bis zum 12.06.2015 werden weitere Rückzahlungen fällig: Diesmal handelt es sich um Staatsanleihen in Höhe von 3,6 Milliarden Euro.
 
Bei diesen Rückzahlungen an den IWF handelt es sich um Kredite aus dem Jahr 2010. Außerdem muss der griechische Staat auch noch Anleihen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro zurückkaufen. Diese Liste lässt sich in den kommenden Wochen entsprechend weiterführen.

Griechenland-Anleihe - Prekäre Lage für Anleger

Mit einer Griechenland-Anleihe, haben Anleger dem griechischen Staat einen Kredit gewährt, viele im Vertrauen darauf, dass ein europäisches Land nicht in die Pleite rutschen könne und von den übrigen Staaten in der Krise aufgefangen werde. Doch die versprochene Rückzahlung ist mit den Überlegungen über einen möglichen Ausstiegs Griechenlands aus der EU (dem so genannten „Grexit“) nicht mehr gesichert.

In der Krise: Was passiert, wenn Griechenland pleite geht

Das Problem ergibt sich bei den Eigentümern dieser Griechenland-Anleihen aus der sehr prekären Schuldenlage des Landes. Im Falle einer Verschärfung der Krise, einer Staatspleite riskiert dieser sogar den kompletten Verlust seines investierten Geldes. Dass auch die Rückzahlung bei Staatsanleihen kritisch werden kann, haben die Beispiele Island und Argentinien in den letzten Jahren gezeigt.
 
"Doch noch muss für institutionelle Anleger oder Privat- und Kleinanleger die Hoffnung noch nicht ganz verloren sein: Mit der richtigen Taktik vor einem Staatsbankrott kann möglicherweise ein Teil des verlorenen Geldes wieder zurückgeholt werden. So urteilte erst kürzlich der BGH im Falle von Argentinien-Anleihen zu Gunsten der dortigen Kläger.” erläutert  Rechtsanwalt Thorsten Krause, Partner der auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei KAP Rechtsanwälte. Krause hat bereits für eine Vielzahl von Anlegern die Anmeldung ihrer Forderungen im Zusammenhang mit der Isländischen Banken-Pleite begleitet. Er rät betroffenen Anlegern sich rasch über die Möglichkeiten des weiteren Vorgehens zu informieren und rechtzeitig zu handeln.



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