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Fehlerhafte Widerrufsbelehrung - Widerrufsjoker lebt

Fehlerhafte Widerrufsbelehrung

Der Widerrufsjoker lebt - anders, aber nicht schlechter

München, den 26.04.2017 - Die Möglichkeit, alte Darlehensverträge oder Immobilienkredite noch Jahre nach Abschluss zu widerrufen und sich damit die aktuell niedrigen Zinsen zu sichern, war für viele Banken ein Dorn im Auge. Eine von der Bankenlobby initiierte Gesetzesänderung sollte dies zur Zufriedenheit der Banken lösen: Verträge, die vor Juni 2010 abgeschlossen wurden, sollten ab dem 21.06.2016 nicht mehr zu widerrufen sein. Spätere Verträge, so nahmen die Banken an, hätten keine Fehler mehr in den Widerrufsbelehrungen.

Doch weit gefehlt. Wie aktuelle Entscheidungen und Urteile der Gerichte, bis hin zum Bundesgerichtshof zeigen, ist der Widerrufsjoker für Verträge ab 2010 so aktuell wie eh und je. Auch nach 2010 wurden massive Fehler in den Verträgen gemacht, die den Kunden heute tausende Euro sparen könnten.

Banken haben wichtige Informationen vergessen

Auch in Verträgen, deren Widerrufsbelehrungen grundsätzlich richtig aus dem Gesetz übernommen wurden, eröffnet eine Prüfung des Vertrages oftmals gute Möglichkeiten für die Verbraucher, sich doch noch aus dem Vertrag zu lösen. Denn neben der korrekten Widerrufsbelehrung sieht das Gesetz für Verträge ab 2010 auch vor, dass den Kunden bestimmte Informationen gegeben werden, damit die Widerrufsfrist überhaupt zu laufen beginnt. Und diese Informationen wurden oftmals nicht oder nicht in der korrekten Form gegeben.

Es scheint sich das fortzusetzen, was mit der Rechtsprechung zu den falschen  Widerrufsbelehrungen (fehlerhafte Widerrufsbelehrung) begonnen hat. Erneut haben sich die Banken zu sicher gefühlt und erneut stellt die fehlerhafte Verwendung von Mustern und die mangelhafte Umsetzung erhebliche Vorteile für die Verbraucher dar.

Wurde mit einem solchen Vertrag z.B. ein Darlehen über Euro 250.000,00 mit einem Zinssatz von 4 % p.a. und einer Tilgung von anfänglich 1 % im Jahr 2011 geschlossen, so kann der Darlehensnehmer durch eine Umfinanzierung zum 01.05.2017 nach Widerruf alleine bis zum Ende der Zinsbindungsfrist rund Euro 18.700,00 sparen (gerechnet bei einem neuen Zinssatz von 1,7 % p.a. und gleichbleibenden Raten).

Prüfung Widerrufsbelehrung

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft hat mittlerweile in über 1.700 Fällen Darlehensnehmer beraten und konnte in den meisten Fällen Fehler in der Widerrufsbelehrung feststellen. Vielen Darlehensnehmern könnten wir inzwischen zu teils erheblichen Einsparungen verhelfen.



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