VW Volkswagen Sammelklage anschliessen

VW Sammelklage gegen Volkswagen für Aktionäre eröffnet

Die Zeit läuft - Beitritt für betroffene VW Aktionäre nur noch bis Anfang September 2017 möglich

München, den 05.06.2017 - Die Zeit läuft für Aktionäre der Volkswagen AG, die Schadensersatzansprüche aus Kursverlusten wegen der sogenannten Diesel-Affäre (“Dieselgate”) geltend machen wollen. Nachdem das Oberlandesgericht Braunschweig am 08.03.2017 die Eröffnung des so genannten Musterverfahrens nach KapMuG bekannt gegeben hat, läuft seitdem eine 6-Monats-Frist, während derer sich weitere Aktionäre an der “Sammelklage” gegen die Volkswagen AG anschließen können.
Das Musterverfahren kann für Volkswagen durchaus wichtig werden. Bereits jetzt haben nach Auskunft des Oberlandesgerichts 1.540 private und institutionelle Aktionäre Klagen erhoben. Der geltend gemachte Schaden beläuft sich im Moment auf rund 8,8 Milliarden Euro.

Vorteile Anschluss bzw. Anmeldung

Der Anschluss bzw. die Anmeldung von Ansprüchen zu dieser “Sammelklage” hat den Vorteil, dass zum einen die Verjährung von Ansprüchen der Anleger während dem Lauf der Sammelklage gehemmt wird. Zum anderen können die Anleger, die sich dem Musterverfahren angeschlossen haben direkt von dessen Ausgang profitieren.

Eine entsprechende Anmeldung von Forderungen kann nur durch einen Rechtsanwalt erfolgen und muss um die Verjährung zu hemmen eine Begründung enthalten, die die Forderung “hinreichend bestimmt bezeichnet” (siehe z.B. das Merkblatt des OLG Braunschweig hier: www.oberlandesgericht-braunschweig.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/anlegerklagen-gegen-volkswagen-ag---oberlandesgericht-braunschweig-bestimmt-musterklaeger-151819.html).

Anwalt mit Erfahrungen beauftragen

Dass diese Voraussetzungen nicht von jedem Anwalt einfach einzuhalten sind, haben Urteile des BGH in den vergangenen Jahren zum Thema der so genannten Güteanträge gezeigt. Der BGH hat etwa in den Urteilen III ZR 189/14; III ZR 191/14, III ZR 198/14 und III ZR 227/ 14 entschieden, dass die dortigen Güteanträge nicht ausreichend waren, um die Verjährung zu hemmen, da der anwaltliche Vortrag zur Individualisierung der Ansprüche nicht ausgereicht hat.

Von daher empfiehlt es sich, mit der Anmeldung von Ansprüchen einen Anwalt zu beauftragen, der sich mit der Materie der Klagen gegen Volkswagen bereits beschäftigt hat, damit der entsprechende Vortrag ausreichend ist, um die Verjährung von Ansprüchen auch sicher zu hemmen. Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits Anfang Oktober 2015, kurz nach Bekanntwerden der Diesel-Affäre, erste Klagen für ihre Mandanten eingereicht. Von den 10 Klagen, die zum so genannten Vorlagebeschluss des LG Braunschweig und damit zur Eröffnung des KapMuG-Verfahrens führten, wurden in 5 Fällen die Kläger von der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertreten.

Im Musterverfahren werden nun zunächst weitere Schriftsätze gewechselt. Mit einer ersten mündlichen Verhandlung am OLG Braunschweig rechnet das Gericht ab Februar 2018.

Eröffnung VW Sammelklage - Anschluss für Aktionäre möglich

München, 08.03.2017 - Die VW Sammelklage von Volkswagen-Aktionären, die durch den Diesel-Skandal erhebliche Verluste erlitten haben, nimmt nun Fahrt auf. Damit ist die Möglichkeit des Beitrittes zur VW Sammelklage für alle betroffenen Volkswagen-Aktionäre eröffnet. Warum VW-Aktionäre keine Zeit verlieren sollten...

OLG Braunschweig auf der Suche nach einem Musterkläger gegen die Volkswagen AG

München, 24.11.2016 – Am Oberlandesgericht Braunschweig laufen derzeit die Weichenstellungen für das Verfahren der Aktienanleger gegen die Volkswagen AG. Hunderte betroffene Aktionäre des Volkswagen - Konzerns haben bereits Klage gegen VW eingereicht und warten nun auf die Bestimmung des so genannten "Musterklägers", damit das Kapitalanleger-Musterverfahren (sog. KapMuG-Verfahren, eine Art "Sammelklage VW" für betroffene VW Aktionäre) offiziell eröffnet werden kann.

Als nächster Schritt wird ein Musterkläger durch das OLG Braunschweig bestimmt. Bislang wurden von 5 Kanzleien, darunter der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, passende Fälle als Musterkläger vorgeschlagen. Der Musterkläger führt den "Pilotfall", den das Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt und dessen Ergebnis für alle weiteren Beteiligten Aktionäre und die Volkswagen AG bindend sein wird. Sobald das VW Musterverfahren eröffnet wurde, haben weitere Betroffene Aktionäre maximal 6 Monate Zeit, sich der Sammelklage gegen VW anzuschließen.

Die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft vertritt unter anderem die Kläger in 5 der 10 ersten Verfahren, die zur Veröffentlichung eines sogenannten Musterverfahrensantrages und damit zur Eröffnung des Musterverfahrens geführt haben. Mit einer Entscheidung des Gerichts zum Musterkläger ist frühestens Ende des Jahres 2016, Anfang 2017 zu rechnen.

Droht Verjährung von VW-Anleger-Ansprüchen?

München, den 12.08.2016 - Aktionäre der Volkswagen AG, stehen gerade vor der Entscheidung, Ihre Ansprüche geltend zu machen. Viele VW-Anleger warten darauf, dass das Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG-Verfahren, eine “Sammelklage” für alle Aktionäre, die sich daran beteiligen) eröffnet wird. Doch dieses Abwarten kann Risiken bergen, denn manche Schadensersatzansprüche könnten schon vor der Eröffnung der Sammelklage verjähren.

Nach dem sog. Vorlagebeschluss des Landgerichts Braunschweig (siehe Bericht: KapMug "Sammelklage" gegen Volkswagen: Landgericht Braunschweig macht den nächsten Schritt zum Musterverfahren) wird das Oberlandesgericht in der nächsten Zeit über die Eröffnung des Musterverfahrens entscheiden. Mit dieser Entscheidung wird jedoch erst Ende 2016 bzw. Anfang 2017 gerechnet. Für manche Ansprüche könnte das zu spät sein.

Die Juristen sind sich nämlich im Moment uneinig, ob eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2015 für Käufe, die vor dem 10.07.2015 getätigt worden sind, anzuwenden ist, oder nicht. Im für die Anleger schlimmsten Fall führt das dazu, dass Ansprüche aus Käufen vor dem 10.7.2015 schon am 18.09.2015 verjähren, wenn nicht vorher etwas unternommen wird. Dass diese Verjährung tatsächlich eintritt ist zwar noch nicht sicher und soll auch im Rahmen des Musterverfahrens beschlossen werden, wer jedoch abwartet, riskiert, dass seine Ansprüche von dieser Verjährung betroffen sind, wenn das Oberlandesgericht Braunschweig in diesem Punkt gegen die Anleger entscheiden sollte.

VW Anleger welche dieses Risiko nicht eingehen wollen, sollte sich dringend bei einem hierauf spezialisierten Rechtsanwalt über die Möglichkeiten der Verjährungshemmung beraten lassen. Bereits hunderte VW-Aktionäre haben sich dazu entschlossen, noch rechtzeitig vor dem 18.09.2015 eine Einzelklage einreichen zu lassen um die Verjährung sicher auszuschließen. Eine solche Einzelklage kann dann bei Eröffnung des Musterverfahrens ausgesetzt werden, um den Ausgang des Musterverfahrens abzuwarten. 

KAP Rechtsanwälte haben bereits für eine Vielzahl von Mandanten Klagen eingereicht und die Einleitung des Kapitalanleger-Musterverfahrens aktiv mit vorangetrieben.

LG Braunschweig hat Bekanntmachungsbeschlüsse erlassen

München, den 25.05.2016 - Das Landgericht Braunschweig hat in den ersten 10 Verfahren geschädigter VW Aktionäre so genannte Bekanntmachungsbeschlüsse erlassen und damit den Weg für eine "Sammelklage*" geschädigter VW-Aktionäre in Deutschland bereitet. KAP Rechtsanwälte vertreten in 5 der 10 Verfahren** die Kläger gegen die Volkswagen AG.

*ein so genanntes Kapitalanleger-Musterverfahren, auch KapMuG-Verfahren

** in welchen derzeit ein Bekanntmachungsbeschluss erging

Erste Klagen gegen VW in Deutschland eingereicht

München, den 02.10.2015 - Der VW-Abgasskandal geht vor Gericht. KAP Rechtsanwälte in München haben vor dem Landgericht Braunschweig Klage auf Schadensersatz eingereicht und dabei einen Antrag auf Einleitung eines so genannten Kapitalanlage-Musterverfahrensgesetz-Verfahrens gestellt (sog. KapMuG-Verfahren). Hinter diesem Namen verbirgt sich schlicht und ergreifend eine deutsche "Sammelklage", von der VW-Aktionäre nun profitieren könnten. Aktionäre sollten sich an einer sog. "Sammelklage VW" (KapMuG Verfahren) anschließen.

Volkswagen AG - Der VW Abgasskandal 2015

Aufgrund der Anfang September 2015 bekannt gewordenen Softwaremanipulation, die zum so genannten Volkswagen-Abgasskandal (VW Dieselgate) geführt hat, sind unseren Mandanten und allen weiteren VW-Anlegern massive Verluste entstanden. Insgesamt kann es hier um einen Schaden im Milliardenbereich gehen. Alleine von den betroffenen Vorzugsaktien WKN 766403 / ISIN DE0007664039 sind über 180 Millionen Aktien betroffen, bei den Stammaktien WKN 766400 / ISIN DE0007664005 sind es 295 Millionen Aktien (siehe Übersicht Aktien). Inzwischen liegen Erkenntnisse vor, dass Verantwortliche des Konzerns schon vor Jahren von der Manipulation und spätestens seit 2014 von den Ermittlungen der amerikanischen Behörden wussten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte eine Information der Öffentlichkeit und der VW-Aktionäre erfolgen müssen.

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