V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG und V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG Gesellschafterversammlung

Gesellschafterversammlung 2017
V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG
V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG

Gesellschafterversammlungen 2017 | V+ Fonds

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Gesellschafterversammlung der Vplus GmbH & Co. 2 KG

München, den 13.02.2017 - Der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG (auch Vplus GmbH & Co. Fonds 2 KG) hielt heute im Ramada Hotel an der Münchner Messe eine weitere Gesellschafterversammlung ab, nachdem die Versammlung vom 14.10.2016 nicht beschlussfähig war. Doch auch die heutige Versammlung verlief für die V+ Anleger, Ratenzahler und Einmalzahler enttäuschend.

KAP Rechtsanwaltsgesellschaft erläutert die Eckpunkte:

Nach der Tagesordnung sollte neben der formalen Feststellung des Jahresabschlusses 2015 (TOP 1) und der Bestellung eines Hamburger Jahresabschlussprüfers für den Jahresabschluss 2016 (TOP 2) insbesondere über die wichtigen Punkte - Auflösung der Liquiditätsreserve (TOP 3) und den Austausch der Komplementärin abgestimmt werden. Beides Punkte, die für die Anleger entscheidend sein können. Doch die anwesenden mussten lange warten, um zu wissen, welche Stimmen tatsächlich anwesend waren. Erst durch unsere Nachfrage von Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Anja Appelt konnte dies geklärt werden. 

Von den etwa 680.000 Gesamtstimmen der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG waren etwa 177.000 Stimmen, persönlich oder durch Dritte vertreten, anwesend. Der Rest der Stimmen entfiel somit auf den Treuhänder, der auch nicht persönlich anwesend war, sondern wiederum eine notarielle Vollmacht erteilt hatte. Damit stand schon vor der Abstimmung fest, wie die große Mehrheit der Stimmen entscheiden wird. Die Anleger erfuhren hiervon bis zur Abstimmung nichts. Erst auf unsere hartnäckige Nachfrage wurde dieses Stimmverhältnis offengelegt.

Nachdem also über 73% der Stimmen durch die Treuhänderin vertreten wurden, war für die anwesenden Anleger nicht mehr viel zu erwarten. Die Feststellung des Jahresabschlusses und die Einsetzung der Hamburger Wirtschaftsprüfer wurden bestätigt (mit 89 und 91% der Stimmen). 

Dennoch konnte ein kleinen Erfolg für die Anleger erzielt werden: Die Satzung wird nicht geändert. Die Gesellschaft wollte gerne die starre Regelung der 10%igen Liquiditätsreserven kippen, um frei über alle Gelder zu bestimmen. Dafür stimmten "nur" 69% und damit nicht die ausreichende Quote um die Satzung auch zu ändern. Aus unserer Sicht die richtige Entscheidung. 

Auch sicherlich sinnvoll: die Komplementärin wird ausgetauscht (TOP 4 Zustimmung 89%). Dies wurde von den anwesenden Anlegern erleichtert aufgenommen. Dies vor allem auch wegen der großen Befürchtung, sie könnten auch persönlich im Rahmen einer OHG haften, was die Informationen des Fonds als mögliches Szenario aufgezeigt hatten. 

Brisante Informationen

Dennoch enthält auch die Einsetzung der neuen Komplementärin aus unserer Sicht brisante Informationen: die neuen Komplementärin verfügt über ein Stammkapital von Euro 25.000,00, welches “selbstverständlich” voll durch die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG selbst eingezahlt wurde. Nach Meinung des Geschäftsführers des Fonds, Herrn Hans-Jürgen Brunner, sei hierzu auch keine Abstimmung durch die Gesellschafter erforderlich. Dies sehen wir anders: Durch die Einzahlung des Stammkapitals wurde eine “Investition” über Euro 25.000,00 durch den Fonds getätigt, die in ein Haftungsobjekt lief und nicht für Gewinne für die Anleger sorgen wird. Für uns ein weiterer Grund für die betroffenen Anleger, aus dem Fonds auszusteigen. 

Nicht nur für Ratenzahler

Nicht nur Ratenzahler sollten sich den Ausstieg aus dem Fonds überlegen um keine weiteren Zahlungen leisten zu müssen. Auch Einmalzahler können durch einen Ausstieg einen Vorteil erlangen.

Für die Anleger bleiben auch nach der Gesellschafterversammlung viele Fragen offen. Erneut baten die Anleger um Transparenz, zur Investition, zur Liquidation und möglicher Auswirkungen. Erneut wurden sie von der Gesellschaft vertröstet. Der Fonds teilte mit, dass er gegen “säumige” Ratenzahler nun im Mahnverfahren vorgehen wird. Ob die ausstehenden Raten auch eingeklagt werden, würde der Fonds anhand von Einzelentscheidungen prüfen.

Betroffene Anleger sollten sich über die Ausstiegsoptionen ebenso informieren wie über weitere Möglichkeiten, den erlittenen Schaden zu begrenzen.

Ordentliche Gesellschafterversammlung 13.02.2017 geplant

München, den 30.01.2017 – Die Vplus Fonds (V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG und V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG) haben die Gesellschafter erneut angeschrieben und zur nächsten ordentlichen Gesellschafterversammlung am 13.02.2017 eingeladen. Die Einladung liest sich, als würde im Eiltempo von einer Stunde nicht nur der Beitritt der neuen Komplementärinnen (der V+ Beteiligungs 2 GmbH und V+ Beteiligungs 3 GmbH) und die Auflösung der Liquiditätsreserven, sondern auch die Jahresabschlüsse 2016 verabschiedet werden. 

Schriftliche Umlaufverfahren gescheitert

Die Vplus Fonds teilen ebenfalls mit, dass das schriftliche Umlaufverfahren wegen der nötigen Stimmenanzahl gescheitert ist. Ein erster Erfolg für die Anleger der Fonds. Aus unserer Sicht ist dies ein erster wichtiger Schritt, um weitere Themen auf die Tagesordnung zu bringen. Wichtig wäre uns nach wie vor die Abwahl des Treuhandgesellschafters.

Nach der bereits gescheiterten Gesellschafterversammlung im Oktober 2016, die wegen der Abwesenheit des Treuhänders nur über eine unzureichende Anzahl von Stimmen verfügte, sollen wohl im "Schnellverfahren" nur noch die wesentlichsten Punkte verabschiedet werden. So finden sich TOP Themen der Ladung aus September 2016, wie die Abstimmung über die Bestellung des Abschlussprüfers, die Einrichtung eines Beirates und Einleitung der Liquidation, wie bereits im schriftlichen Umlaufverfahren, nicht mehr.

Vertretung Gesellschafterversammlung 

Wir werden an der Gesellschafterversammlung für unsere Mandanten teilnehmen und darüber weiter berichten. Gesellschafter der Vplus können uns beauftragen, auch Ihre Stimme für sie abzugeben. Dazu können sie die Vollmacht, die dem Schreiben des Vplus Fonds zu entnehmen ist, mit unseren Kanzleidaten ausfüllen, und diese Vollmacht, ggf gemeinsam mit dem Abstimmungsbogen, uns per Post oder Fax 089-41617275-9 zuzusenden. Wir werden dann entsprechend für Sie abstimmen.

Kosten entstehen für die Wahrnehmung der Stimmen in der Gesellschafterversammlung am 13.02.2017 keine. Wir bitte in diesem Zusammenhang auch um Überlassung einer E-mail Adresse, um dann kurzfristig nach der Gesellschafterversammlung informieren zu können.

V+ kündigt Gesellschafterversammlung im schriftlichen Umlaufverfahren an

München, den 16.12.2016 - Es gibt wenig, was die Anleger der V+ in der Vorweihnachtszeit weniger haben wollen als ein weiteres Schreiben der Fondsgesellschaft. Dennoch haben VPlus Anleger heute Post der V+ Beteiligungs 2 GmbH erhalten, in der diese mitteilt, dass eine Gesellschafterversammlung nach dem gescheiterten Versuch einer Gesellschafterversammlung im Oktober 2016 nun im schriftlichen Umlaufverfahren erfolgen soll. Aus unserer Sicht ist hier ein wesentlicher Fehler der Gesellschaft passiert, der sich jedoch im Interesse der Anleger dazu nutzen lässt, eine Gesellschafterversammlung mit der Möglichkeit der Abwahl des Treuhandkommanditisten zu erreichen.

Insbesondere die vielen Rückmeldungen, die unsere Kanzlei in den letzten Wochen zur Abstimmung einer solchen Gesellschafterversammlung erreicht haben, zeigen, dass die Anleger über ihren Fonds mitbestimmen wollen. Jeweils über 30% der Anleger (nach Anlagesumme) haben für die Fonds V+ GmbH & Co.  2 KG und V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG erklärt, eine außerordentliche Gesellschafterversammlung mit Abwahl des Treuhänders zu wollen. Und unsere Strategie scheint aufzugehen, denn diese Gesellschafter werden nun den Fonds zur Einberufung einer entsprechenden Gesellschafterversammlung zwingen können:



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V Fonds: V+ GmbH & Co. 2 KG Gesellschafterversammlung - wenig Antworten für Anleger.

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