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Schiffsfonds / Schiffsbeteiligungen

Schiffsfonds Aktuell | 2017, 2016 und älter

Nach Rechtsprechung des BGH gute Chancen auf Schadensersatz

München/ Hamburg, den  20.07.2017 - Die von uns vertretenen Anleger von Schiffsbeteiligungen bzw. Schiffsfonds kennen das: meist wurden ihnen Fondsbeteiligungen von Vermittlern, Banken und Anlageberatern mit hohen Renditen bei geringem Risiko versprochen. Tatsächlich stellen sich die Beteiligungen im Nachhinein oft ganz anders dar – sämtliche Schiffsfonds Ausschüttungen bleiben aus, im schlimmsten Fall werden die erhaltenen Ausschüttungen von Schiffsfonds Anlegern zurückgefordert. Doch in vielen Fällen stehen den Anlegern bereits bei Ausbleiben der Ausschüttungen Schadensersatzansprüche zu. Und auch die Rückforderung von bereits erhaltenen Schiffsfonds Ausschüttungen ist oft nicht rechtmäßig.

Hinweis: Kick-Back Zahlung?

Ein Bank hat dabei besonders hohe Hürden für eine ordnungsgemäße Beratung zu erbringen. Danach hat die Bank insbesondere auf jegliche Kickback-Zahlungen bereits bei der Beratung hinzuweisen. Ein Umstand, den wir in unserer jahrelangen Erfahrung in Anleger Prozessen noch nie erlebt haben. Für die Rückerlangung des erlittenen Schadens ein perfekter Anspruchsgegner: rechtlich und wirtschaftlich. 

Auch wenn die Anlagen Schiffsbeteiligung/ Schiffsfonds von einem Anlageberater empfohlen wurde, werden hohe Anforderungen an das Beratungsgespräch gestellt. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (kurz BGH), Deutschlands oberstem Zivilgericht, muss der Anleger vom Anlageberater in Bezug auf das Anlageobjekt rechtzeitig, richtig und sorgfältig, für den Kunden verständlich und vollständig beraten werden. Es muss über alle Punkte aufgeklärt werden, die für die Anlageentscheidung wesentliche Bedeutung haben oder haben können. Insbesondere fällt hierunter die Aufklärung über die mangelnde Veräußerbarkeit der Beteiligung, die Aufklärung über Provisionen, die Aufklärung über das Totalverlustrisiko und das Haftungsrisiko. Zudem muss die Aufklärung unter Berücksichtigung der persönlichen wirtschaftlichen Verhältnisse, des Anlageziels und der Risikobereitschaft erfolgen; die empfohlene Anlage muss unter Berücksichtigung des Anlageziels auf die persönlichen Verhältnisse des Interessenten zugeschnitten sein.

Zwar kann die erforderliche Aufklärung auch durch Übergabe von Prospektmaterial erfolgen, dies ist aber an zwei Voraussetzungen gekoppelt: Zum einen muss der Prospekt in seiner Gesamtheit dazu geeignet sein, die benötigten Informationen wahrheitsgemäß und verständlich zu vermitteln. Zudem muss der Prospekt dem Anlageinteressenten so rechtzeitig vor Vertragsschluss übergeben werden, dass der Interessent noch genügend Zeit hat, von dessen Inhalt Kenntnis zu nehmen. Die rechtzeitige Übergabe des Prospektes genügt nach der Rechtsprechung des BGH allerdings dann nicht, wenn der Anlageberater die Risiken abweichend vom Prospekt darstellt, diese durch seine Aussagen entwertet oder die Bedeutung des Prospekts für die Anlageentscheidung des Interessenten insgesamt mindert. Denn der Anleger darf auf die Ratschläge, Auskünfte und Mitteilungen des Anlageberaters vertrauen und diesen besonderes Gewicht zu messen.

Schadensersatz und Anspruch prüfen

Nach unserer Erfahrung haben viele Schiffsfonds-Anleger auf die Aussagen ihres Anlageberaters vertraut, welcher die Beteiligungen als sicher, renditestark und nahezu risikolos dargestellt hat. Nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (kurz BGH) bestehen also in diesen Fällen daher gute Chancen, Schadensersatzansprüche gegen den Fonds bzw. Beteiligung geltend zu machen. Diese Schadensersatzansprüche haben wir für unsere Mandanten bereits in zahlreichen Fällen vor Gericht durchgesetzt.

Droht Schiffsfonds-Anlegern der Totalverlust?

Hamburg/ München, den 28.03.2017 - MS Stadt Dresden T + H Schiffahrts GmbH & Co. KG: Nachdem sich der Schiffsfonds bereits seit einiger Zeit in der Verlustzone befindet, werden nun die Anleger in einem Schreiben des Fonds und der Treuhänderin (PECURA Anleger- und Treuhandservice GmbH) darüber informiert, dass das Schiff "MS Stadt Dresden" verkauft werden soll, um die drohende Insolvenz zu vermeiden...

Schiffsfonds/ Schiffsbeteiligung - geschlossene Fonds

Schiffsbeteiligung oder auch Schiffsfonds sind geschlossene Fonds, welche Geld einsammeln und dieses Geld in den Bau und/oder den Erwerb von Schiffen/ Frachter investieren. Schiffsfonds gehören aus Finanzmarkt Sicht zum Bereich Grauer Kapitalmarkt. Anleger bzw. Investoren können (wie bei geschlossenen Fonds generell) können nur während des Platzierungszeitraumes dem Schiffsfonds beitreten. Da der Schiffsfonds geschlossen wird, sobald genügend Geld/ Kapital von den Anlegern eingeworben wurde.

Schiffsfonds - schwerer Seegang - die Hintergründe seit 2011

München, 01.2012 - Unterstützt von der steuerlichen Vergünstigung und dem Argument, man würde ähnlich Immobilienfonds in Sachwerte investieren, wurde eine Vielzahl verschiedener Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen initiiert. Vor allem Privatanlegern wurde eine Beteiligung an Schiffsfonds gern als sichere und renditestarke Geldanlage angepriesen. Nun sehen sich die Anleger mit einer völlig anderen Situation konfrontiert. Die versprochenen und oft als sicher dargestellten Renditen werden nicht eingehalten, es droht Insolvenz und damit ein Totalverlust. Für viele Anleger eine Situation, die sie den Risikodarstellungen des Vermittlers nicht entnehmen konnten. Mehr unter Talfahrt der Schiffsfonds - Krise?

München, Januar 2012, Update 07.2017



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