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Auto-Kartell Verdacht
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Was bedeuten die aktuellen Kartellvorwürfe gegen BMW, Daimler, Audi, Volkswagen und Porsche für betroffene Autokunden?

München, den 25.07.2017 - Nach dem Diesel-Skandal bei Volkswagen und den Befürchtungen der Manipulation bei Daimler, gab es die die nächste -sagen wir überraschende- Mitteilung für Besitzer von Fahrzeugen der entsprechenden Marken. Der Verdacht: die Hersteller haben sich in Form eines illegalen Auto-Kartells zwischen BMW, Daimler, Audi, Volkswagen und Porsche auch zu Lasten der Endkunden abgesprochen.

Für Diesel-Fahrzeuge

Besonders bei Diesel-Fahrzeugen der entsprechenden Hersteller dürfte sich durch das Kartell ein erheblicher Schaden eingestellt haben. Wie Medien übereinstimmend berichten und wie aus einer uns auszugsweise zur Verfügung stehenden "geheimen" Präsentation der Audi AG hervorgeht, hatten sich die Hersteller darauf geeinigt, die so genannten Ad-Blue-Tanks, die zur Reinigung der Diesel-Abgase erforderlich sind, mit gerade einmal 8 Litern sehr klein zu dimensionieren. Die so verbauten Tanks machten eine "richtige" Reinigung der Abgase nur über 2.000-3.000 km Fahrleistung möglich. Eine Nachbesserung der Fahrzeuge durch reines "Softwareupdate" dürfte damit schwer möglich sein. Es drohen Fahrverbote oder komplette Stilllegungen der entsprechenden Fahrzeuge. Die Möglichkeit: Rückgabe des betroffenen Fahrzeugs gegen Erstattung des Kaufpreises oder Geltendmachung von Schadensersatz durch betroffene Halter. Die Aufdeckung des Kartells hilft damit auch den Diesel Abgase Geschädigten weiter.

Betroffene Auto-Marken Audi, BMW, Mercedes-Benz, VW und Porsche

Als Endkunde steht zudem zu befürchten, dass deutlich zu viel für Fahrzeuge der betroffenen Marken VW, Mercedes-Benz, Porsche, Audi und BMW beim Kauf gezahlt wurde. Wenn durch entsprechende Absprachen nicht nur die Technik, sondern auch die Preise und Entwicklungen beeinflusst wurden, könnten Kunden Schadensersatz auch aus diesem Umstand zivilrechtlich geltend machen. Wir versuchen für unsere Mandanten diese Ansprüche zu bündeln und so eine effektive Vorgehensweise zu finden.

Für Benzin-Fahrzeuge

Damit können allen Kunden, auch Haltern von benzinbetriebenen Fahrzeugen, aus dem Kartell Schadensersatzansprüche gegen die Hersteller zustehen. Diese Ansprüche können sich nicht nur für Großabnehmer mit mehreren Fahrzeugen lohnen, sondern auch der einzelne Autokäufer kann einige hundert bis tausend Euro Erstattung geltend machen.

Spannend dabei: das Kartellrecht sieht hier wie bei einer GbR eine gesamtschuldnerische Haftung der Kartellmitglieder, mit Ausnahme desjenigen, der zuerst "ausgepackt" hat (so genannte “Kronzeugen-Regelung”). Daimler Mercedes Benz Kunden könnten daher aus dem Kartell zwar nicht direkt gegen die Daimler AG, aber z.B. VW oder Audi vorgehen und dort den Ersatz des entstandenen Schadens verlangen. Auch eine spannende Konstellation für den Kunden.



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