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Clerical Medical Investment Ltd.
Übersicht

Clerical Medical Investment Ltd.

Clerical Medical wurde 1824 gegründet und ist ein britischer Anbieter von Rentenversicherungen und Lebensversicherungen.

Die Clerical Medical Investment (kurz: CMI) startete laut eigener Angabe das Deutschlandgeschäft 1995. Clerical Medical hatte in Deutschland keinen eigenen Vertrieb. Die Versicherungen wurden insbesondere in den Jahren 1998 bis 2002 beim deutschen Kunden durch sogenannte Masterdistributoren, wie bspw. die EMF AG Hamburg oder die LEX Vermögensverwaltungs AG, verkauft.

Die größten und bekanntesten dieser Hebelmodelle sind: der EuroPlan (Röbke Partner), die Lex-Konzept-Rente (LEX Vermögensverwaltungs AG), die Individualrente (Proconcept GmbH), die Sicherheits-Kompakt-Rente "SKR" (Schnee Gruppe), das Stuttgarter Rentenkonzept "SRK", die System-Rente, der Pensionsplan Noble, der Profit Plan Noble und der Lombard-Plan.

Widerspruchsrecht schafft neue Möglichkeiten

12.02.2017 – Mehr zu den Möglichkeiten, die Versicherung zu beenden und sich nicht nur mit den von der britischen Versicherungsgesellschaft Scottish Widows (ehemals Clerical Medical kurz: CMI) berechneten Zahlen zufrieden zu geben. Wie viele andere Versicherungsgesellschaften auch hat Clerical Medical in den sog. Widerspruchsbelehrungen der Versicherungs-Verträge Fehler gemacht.

Brexit Auswirkungen für Clerical Medical Kunden

15.07.2016 -  Kunden der englischen Lebensversicherung Clerical Medical (CMI, nun "Scottish Widows Limited") haben in den letzten Wochen besorgt die Brexit - Nachrichten verfolgt. Hier lesen Sie die wichtige Fragen und Antworten zum Thema Clerical Medical/ Brexit ...

Umbenennung Clerical Medical in Scottisch Widows Limited

München, 16.09.2015 - Clerical Medical teilt aktuell mit, dass die Geschäftsabläufe rationalisiert werden sollen.  Wenn der oberste britische Gerichtshof zustimmen sollte, heißt die Clerical Medical ab 31.12.2015 dann "Scottisch Widows Limited"...

Fragen & Antworten

Was wurde in den Clerical Medical Klagen am BGH verhandelt?

Am 11. Juli 2012 fanden mehrere Verfahren bzgl. der Schadensersatzpflicht von Clerical Medical Investment Ltd. statt (AZ BGH IV ZR 164/11; IV ZR 122/11; IV ZR 151/11; IV ZR 268/10; IV ZR 271/10).

Die Clercial Medical Klagen verfolgten in erster Linie Schadensersatzansprüche wegen behaupteter fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit Abschlüssen von kreditfinanzierten Lebensversicherungsverträgen von Clerical Medical des Produkttyps "Wealthmaster Noble" aus den Jahren 2001 und 2002.

Wie hat der BGH zu Clerical Medical entschieden?

Der BGH erkennt sowohl Schadensersatzansprüche gegen den britischen Lebensversicherer Clerical Medical aus eigener Pflichtverletzung, als auch die Leistungsverpflichtung aus den Verträgen an. Ebenso stellte er fest, dass die Sache nicht entscheidungsreif sei, da das Berufungsgericht die erforderlichen Feststellungen zum geltend gemachten Schadensersatzanspruch und gegebenenfalls zum Leistungsanspruch zu treffen habe. Diese Fälle sind nun zur neuen Verhandlung und Entscheidung an die Berufungsgerichte zurückverwiesen worden.

Der BGH sieht es in seinen Urteilen als erwiesen an, dass die Clerical Medical den Kunden aus ihren Versicherungen grundsätzlich die ursprünglich versprochenen Auszahlungen aus dem Vertrag leisten muss, unabhängig vom ermittelten Wert der Versicherung.

Welche Pflichtverletzungen werden Clerical Medical vorgeworfen?

Laut den BGH-Urteilen waren die zur Verfügung gestellten Muster-Berechnungen mit prognostizierten 8,5 % Renditeangaben viel zu optimistisch berechnet, vor allem da Clerical Medical ...

Haben die BGH Urteile zu CMI / Clerical Medical grundsätzliche Bedeutung?

Ja - zunächst stellt der Bundesgerichtshof klar, dass Clerical ... hier lesen Sie vollständigen Fragen und Antworten zu Clerical Medical



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Clerical Medical (Scottisch Widows Limited).

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